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11.05.2005 11:55 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Wir stellen bei Ebay Artikel ein und bieten unseren Kunden ein 14-tägiges Rückgaberecht an. In der Regel holen wir nach Absprache die Ware dann auch wieder bei den Kunden ab. Nun hat ein Kunde uns die Ware unfrei zurückgesendet. Wir haben die Annahme verweigert. Im Ablauf ist dazu von unserer Seite nichts vermerkt. Nun will der Kunde die entstandenen Kosten uns in Rechnung stellen. Müssen wir die Kosten bezahlen?

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Der Gesetzgeber hat diese Frag neu geregelt. Grundsätzlich hat der Verkäufer die Rücksendekosten zu tragen. Doch können dem Verbraucher diese Kosten vertraglich auferlegt werden, wenn
1. der Wert der zurückgesendeten Ware 40 Euro nicht übersteigt oder
2. bei einem höheren Preis der Ware der Verbraucher die Gegenleistung oder eine Teilzahlung zum Zeitpunkt des Widerrufs noch nicht erbracht hat.
Entspricht die gelieferte Ware nicht der bestellten, muss stets der Unternehmer die Rücksendekosten übernehmen.

Da jedoch eine unfreie Rücksendung wesentlich mehr Kosten verursacht, als eine "normale" Rücksendung und auch den Käufer eine Schadensminderungspflicht trifft, haben Sie lediglich die "normalen Rücksendekosten" zu tragen und können den darüber hinaus gehenden Teil dem Käufer in Rechnung stellen.

Sollten Ihre AGB allerdings beinhalten, dass unfreie Rücksendungen nicht angenommen werden, müssen Sie diese auch nicht annehmen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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