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unerlaubtes Entfernen vom Unfallort gemäß § 142 Abs. 1 Nr. 2 StGB.

17.06.2011 11:56 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Mir wird vorgeworfen, am 13.4.2011 gegen 17.10h mit meinem Pkw in einer Strasse in der Stadt ABC beim Ausparken mit meinem Pkw gegen Pkw BMW des Geschädigten X gestossen zu sein, dem ein Fremdschaden von 168 Eur entstand.

Richtig ist, dass mir dies passiert ist, allerdings nicht mit dem BMW, sondern mit einem VW Passat.
Desweiteren heisst es:
Obwohl sie den Unfall bemerkten und erkannten beziehungsweise damit rechneten, dass ein nicht völlig unbedeutender Fremdschaden entstanden war, verliessen Sie die Unfallstelle, bevor Sie eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hatten, ohne dass jemand bereit war, zugunsten, der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die erforderlichen Feststellung zu treffen.
Richtig ist, dass ich ausstieg und nachschaute ob an dem Auto an das ich anstiess ein Schaden entstanden ist. Dies war nicht der Fall. Ich stieg ein und fuhr los.
Es gab eine Mutter mit Ihrem Kind, die den Vorfall beobachtete.

Jetzt wurde vom Amtgericht eine Strafe von EUR 1200 verordnet.

Meine Frage an Sie: lohnt es sich in irgendeinerweise gegen den Sachverhalt bzw. das Strafgeld Einspruch zu erheben oder wird der Einspruch die Kosten noch weiter in die Höhe treiben, da ich ja auch die Kosten für das Verfahren zahlen muss (also kostengünstiger ist es, gleich zu zahlen).

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Ich nehme an, Sie haben einen Strafbefehl vom Amtsgericht erhalten. Hiergegen können Sie nun innerhalb von 2 Wochen nach dessen Zustellung Einspruch bei dem Gericht, das den Strafbefehl erlassen hat, einlegen, § 410 Abs. 1 StGB .
Ob ein solcher Einspruch sinnvoll ist und Erfolg haben kann, ist ohne Kenntnis der Verfahrensakte leider nicht vorherzusagen. Der nächste Schritt wäre der, dass ein Rechtsanwalt Akteneinsicht beantragt und erst einmal vorsorglich Einspruch gegen den Strafbefehl einlegt. Erst anhand der Akte, kann man dann beurteilen, was Ihnen konkret vorgeworfen wird und insbesondere, was die Zeugin genau gesehen haben will. Interessant ist in diesem Zusammenhang die Verwechslung der Fahrzeuge (BMW und Passat). Dies sollte näher geprüft werden, auch wenn natürlich nicht ausgeschlossen werden kann, dass die Zeugin lediglich die Fahrzeugmarken durcheinander gebracht hat.

Der Einspruch kann auch auf bestimmte Beschwerdepunkte beschränkt werden, § 410 Abs. 2 StGB . Dies ist zum Beispiel dann sinnvoll, wenn man die Tat zugibt, aber das Strafmaß als zu hoch erscheint.

Die Kosten werden sich natürlich erhöhen, wenn Sie nun Einspruch einlegen. Insbesondere müssen Sie zunächst die Rechtsanwaltsgebühren bezahlen. Die Verfahrenskosten halten sich, auch bei einem Einspruch in Grenzen, sodass allein wegen der Verfahrenskosten nicht von einem weiteren Vorgehen abgesehen werden sollte.

Ich empfehle Ihnen, die Angelegenheit anwaltlich prüfen zu lassen und in diesem Rahmen Akteneinsicht zu beantragen. Meine Kanzlei ist gern bereit, Sie in dieser Sache zu vertreten.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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