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undurchsichtig


| 12.06.2007 06:26 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Moin!
Mein Bekannter lebt in Trennung. Bei ihm läuft die Privatinsolvenz. Er arbeitet, hat aber kein Vermögen und auch kein Geld.
Sie haben gemeinsamen Anwalt, der wie seine Frau eher polnisch sind. Ende 2006 hat seine Ex die Scheidung eingereicht. Mein Bekannter hat keinerlei Nachricht von dem Anwalt erhalten. Jetzt hat er dort angerufen und um Nachrichten gebeten, es kommt nichts. Seine Ex hat einen Widerspruch bei der "Rente" eingereicht- ohne etwas Neues mitteilen zu können. Es kostet viel Zeit. Durch telef. mit der Ex wissen wir, dass das Gericht mit ihr darüber sprechen wollte, aber die Ex will nicht. Mein Bekannter sagte ihr, sie muss den Widerspruch zurücknehmen,da es ihr sowieso nichts bringt. Angeblich wusste der Jurist nichts von der Sache. Er hat aber nun ihr beim Schreiben geholfen, dass sie das ganze zurücknimmt, aber den Brief soll sie selber zur Post bringen. Informiert das Gericht nicht den Anwalt über alle Vorgänge?
Außerdem macht sie sich krank und der Jurist soll ihr gesagt haben , mein bekannter muss sie lebenland pflegen. Sie hat Sozialhilfe, 40% Behinderung. Mein Bekannter hat 30% Behinderung und arbeitet.Stimmt hier was nicht?
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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ich bedanke mich für Ihre Anfrage.
Soweit ich Sie verstehe, hat Ihr Bekannter gemeinsam mit seiner Ehefrau einen Anwalt zwecks der Abwicklung der Ehescheidung beauftragt, aber die Situation ist nun so, dass der Anwalt den Scheidungsantrag für seine Ehefrau eingereicht hat, aber keine weiteren Informationen über die Sache durch ihn an Ihren Bekannten übermittelt werden.

Grundsätzlich sind Anwälte Interessenvertreter und können strafrechtlich geahndet werden, wenn sie widerstreitende Interessen vertreten. Hat der Kollege also zunächst in Annahme einer einverständlichen Scheidung das Mandant für beide angenommen,sind aber jetzt die Voraussetzungen für eine einvernehmliche Scheidung nicht gegeben, muss er das Mandat niederlegen. Ansonsten verhielte er sich standeswidrig.

Die Voraussetzungen einer einverständlichen Scheidung sind, dass die Eheleute sich über ALLE Folgesachen der Scheidung außergerichtlich einig sind, das wären zB Einiggung über Unterhaltsfragen, Sorgerecht, Umgang, Hausratverteilung, Vermögensverteilung etc.

Ist das alles geregelt, muss nur ein Partner vor Gericht vertreten sein und der andere stimmt nach Zustellung des Schriftsatzes durch das zuständige Familiengericht zu.

Unter Umständen hat Ihr Bekannter seiner Ehefrau einen nachehelichen Unterhalt zu zahlen, soweit ein Anspruch besteht, eventuelle Arbeitsunfähigkeit aufgrund ihrer Behinderung, und er leistungsfähig ist. Die Durchführung einer Verbraucherinsolvenz ist dafür kein Hinderungsgrund.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen soweit eine erste Orientierung in der Angelegenheit geben konnt. Ihrem Bekannten empfehle ich aber in jedem Fall ein erneutes Gespräch mit dem beauftragten Anwalt zur Klärung und weiterer Informationen in dieser Angelegenheit.

Sollten Sie weitere Fragen hierzu haben, stehe ich Ihnen gerne im Rahmen der Nachfragefunktion zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hübsch
-Rechtsanwältin-
mailto@rechtsanwaeltin-huebsch.de

Ich bitte noch folgendes zu beachten:
Die Beratung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Es kann entsprechend den vorliegenden Bedingungen nur ein erster Überblick geboten werden, der eine abschließende, umfassende und verbindliche Anwaltsberatung nicht ersetzen kann. Der Umfang der Antwort steht weiterhin in Abhängigkeit zu Ihrem eingesetzten Honorar.

Nachfrage vom Fragesteller 13.06.2007 | 09:07

Danke für die Information. Sie schreiben eine Insolvenz ist kein Hinderungsgrund für den evtl. Unterhalt. Mein Bekannter ist aber auch 30% behindert und nicht sehr gesund. Er verdient so wenig , dass er nur so selber klar kommt. Müsste er nun - bis zum Umfallen- Nebenjobs am Wochenende erledigen. Am Wochenende schläft er fast durch, damit er seine Arbeit in der Woche schafft.Das wäre doch interessant zu erfahren, wie das Gesetz das sieht. Danke !!!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.06.2007 | 10:00

Danke für Ihre Nachfrage!

Selbstverständlich kann Ihr Bekannter nur im Rahmen seiner Leistungsfähigkeit zu Unterhaltszahlungen herangezogen werden und es muss ihm auch im Rahmen der Erfüllung seiner Unterhaltspflichten ein sog. Selbstbehalt bleiben. Diese liegen bei Erwerbstätigkeit bei 890,00 €.
Im Selbstbehalt sind Kosten für Unterkunft (ca. 450,00 €) enthalten.
Der Selbstbehalt kann im Einzelfall angemessen erhöht werden, wenn dieser Betrag erheblich überschritten wird und dies nicht vermeidbar ist.

Ich hoffe, Ihre Fragen sind insoweit geklärt und wünsche alles Gute in der Angelegenheit.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Hübsch, Rechtsanwältin

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