Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

unbezahlter Urlaub AZUBI


28.04.2007 19:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin Handwerker (Schreinerhandwerk in Baden-Württemberg)

Mein Azubi (Tarifbindung besteht) möchte gern (außer dem Urlaub, der ihm laut Tarifvertrag bezahlt zusteht) zusätzlichen Urlaub, der dann unbezahlt sein soll. Ist das überhaupt zulässig, wenn wir uns gegenseitig einig sind?

Die tarifvertraglich Bestimmungen (Ausbildungstarifvertrag und Manteltarifvertrag für das Schreinerhandwerk Baden-Württemberg) habe ich im Internet nachgelesen bin mir aber nicht schlüssig, ob ich mich als Arbeitgeber bei einem AZUBI auf so etwas einlassen darf.

www.bw.igm.de/tarife/tarifvertrag.html?id=11558
28.04.2007 | 20:35

Antwort

von


86 Bewertungen
Kurfürstendamm 173-174
10707 Berlin
Tel: 030-80929728
Web: www.jspartner.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

weder die einschlägigen Tarifverträge, noch das Berufsbildungsgesetz, das Jugendarbeitsschutzgesetz oder das Bundesurlaubsgesetz enthalten Bestimmungen, die das "Mehr"gewähren von unbezahlten Urlaub an einen Auszubildenden verbieten.

Mehrurlaub darf von Ihnen allerdings nicht für die Abwesenheit von der Berufsschule gewährt werden. Ist der Auszubildende minderjährig, bedarf eine entsprechende Vereinbarung der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Der Mehrurlaub sollte natürlich auch nicht so bemessen sein, dass der Ausbildungszweck für den Auszubildenden nicht mehr erreicht werden kann, vgl § 6 Abs. 1 BBiG. Ein Verstoß gegen § 6 Abs. 1 BBiG wäre allerdings sanktionslos. Es ist ratsam, die Vereinbarung über unbezahlten Mehrurlaub schriftlich abzuschließen.

Mit freundlichen Grüßen

Eckart Johlige, Rechtsanwalt


ANTWORT VON

86 Bewertungen

Kurfürstendamm 173-174
10707 Berlin
Tel: 030-80929728
Web: www.jspartner.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Gesellschaftsrecht, Sozialversicherungsrecht, Fachanwalt Arbeitsrecht, Fachanwalt Verwaltungsrecht, Baurecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER