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unberechtigte kosten berechnet

19.07.2021 10:21 |
Preis: 25,00 € |

Zwangsvollstreckung, Zwangsversteigerung


Beantwortet von


08:24

habe mit der Anwältin eine Ratenzahlung vereinbart.
Aug.20 wurde ein Dauerauftrag eingerichtet und die Raten pünktlich abgebucht.
Im Dezember.20 bekam ich auf einmal ein GV Auftrag, der von der RA beauftragt wurde.
Nach tele Rückfragen in Ihrer Kanzlei wurde mir gesagt, dass dieser beauftragt wurde, weil kein Geld eingegangen sei...nachdem sie nachschauen, sagte sie, oh, sie haben einen DA, dann wäre das erledigt.
Nun nach kompletter Tilgung der kosten, verlangt sie die Begleichung der kosten vom GV....
Ich habe Widerspruch gegen die Rechnung eingelegt. Nun droht sie erneut mit dem GV...
Frage: Ich hatte ,bis GV , bereits 5 vereinbarte Raten beglichen und trotzdem beauftragte sie den GV...muss ich diese unberechtigten kosten tragen?

19.07.2021 | 10:53

Antwort

von


(25)
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Sehr geehrter Fragesteller,

unter Berücksichtigung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Informationen möchte ich nachfolgend gerne die von Ihnen gestellte Anfrage beantworten.

Beachten Sie jedoch bitte, dass im Einzelfall weitergehende Informationen für eine fundiertere Einschätzung der Rechtslage erforderlich sein können und dass das Fehlen relevanter Informationen dazu führen kann, dass die Einschätzung unter Berücksichtigung solcher Informationen eine andere sein könnte. Auch kann diese Einschätzung in vielen Fällen ein persönliches Beratungsgespräch nicht ersetzen.

Bei der Beantwortung habe ich folgende Annahmen zugrunde gelegt:

- Es existiert ein Vollstreckungstitel gegen Sie.
- Dabei ist unklar, ob Ihre eigene Anwältin gegen Sie wegen einer Kostenforderung vollstreckt oder die Anwältin eines Ihres Gläubiger.
- Offenbar wurde eine Ratenzahlung vereinbart; die vertragliche Ausgestaltung ist nicht näher dargestellt.
- Die Ratenzahlung wurde Ihrerseits eingehalten und es kam zu einer Fehlbearbeitung in der Kanzlei-Buchhaltung.
- Es wurde ein Gerichtsvollzieher-Auftrag erteilt, wofür nun die Kosten bei Ihnen geltend gemacht werden.

Demzufolge stellt sich die Rechtslage wie folgt dar:

Grundsätzlich sind Kosten im Rahmen der Zwangsvollstreckung, soweit nicht offenbar nicht erforderlich, als erstattungsfähiger Schadensersatz einzustufen.

Wird allerdings zwischen Schuldner und Gläubiger eine Vereinbarung über die Rückzahlung der Schuld getroffen, so ist diese vorrangig. Eine Vollstreckung ist dann nicht erforderlich, soweit die Vereinbarung eingehalten wird und die Vollstreckung nicht etwa vorbehalten ist oder ein Rücktrittsrecht dort vereinbart wurde.

Da die Modalitäten der hier getroffenen Vereinbarung nicht dargestellt sind, kann ich hierzu leider keine Aussage treffen. Die Erstattungsfähigkeit der Kosten hängt maßgeblich hiervon ab.

Entscheidend ist grundsätzlich, wann der kostenauslösende Auftrag erteilt wurde. Dass die Forderung danach beglichen wurde, ist für sich unbeachtlich, da der Schaden dann schon entstanden ist.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen bestmöglich geholfen zu haben und wünsche Ihnen alles Gute.

Nutzen Sie gerne die für Sie einmalig kostenfreie Nachfragefunktion, um Ihre Angaben zu präzisieren.


Mit freundlichen Grüßen

Christian Lenz
-Rechtsanwalt-


Rechtsanwalt Christian Lenz

Rückfrage vom Fragesteller 20.07.2021 | 06:49

Die Ratenzahlung wurde bis einschließlich. April eingehalten,da da die Forderung beglichen war.
Der GV wurde lt. Datum im Dezember, ungefertigt beauftragt.
Nach Rücksprache in der Kanzlei hieß, die Buchungen hätten sich überschritten.... 4 Monate lang????

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 20.07.2021 | 08:24

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Wie bereits gesagt, dürfte es bei Einhaltung der Ratenzahlungsvereinbarung in aller Regel keinen Grund für Vollstreckungsmaßnahmen geben und diese damit nicht erstattungsfähig sein. Sicher kann dies ohne Kenntnis des Vertragstextes aber nicht gesagt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Christian Lenz

ANTWORT VON

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