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unberechtigte Forderung eines Finanzvermittlers

07.02.2013 17:34 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Ich hatte im März letzten Jahres einen Finanzmakler mit der Vermittlung eines Kreditvertrages für den Erwerb einer Wohnung beauftragt und einen Vertrag unterschrieben, der u.a. ausweist, dass der Auftraggeber die Auslagen ("üblicherweise 1% der Darlehenssumme") trägt, wenn der Vertragsabschluss aus Gründen scheitert, die der Auftraggeber zu vertreten hat.

Die Darlehensvermittlung durch diesen Herren kam u.a. nicht zustande, weil er sich zum Zeitpunkt der notwendigen Vertragsvermittlung im Urlaub befand und sich außerstande sah, aus den Urlaub heraus ein Angebot vorzulegen. Aus diesem Grund schloss ich selbständig einen Kreditvertrag ab.
Ohnehin gingen seine Angebote über Kostenaufstellungen, die nicht einmal den Namen des Hauptkreditgebers auswiesen ("eine dt. Bank"), nicht hinaus.

Der Finanzvermittler hat mir nun, nach Ablauf von mittlerweile 6 Monaten nach Kauf der Wohnung, eine Rechnung über 2.500 € zugesandt und seine Kosten ganz allgemein mit der Erstellung von Angeboten und tel. Beratung etc. begründet.

Gründe dafür, dass ich das Nichtzustandekommen eines Vertrages zu vertreten hätte sind für mich nicht ersichtlich. Wie stellt sich rechtlich diese Forderung dar und was wäre konkret zu tun?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn es dem Finanzmakler nicht möglich war Ihnen rechtzeitig einen Kredit zu vermitteln und wenn Sie deshalb dazu gezwungen waren, sich selbst um einen Kredit zu bemühen, dann haben Sie das Ausbleiben eines durch den Finanzmakler vermittelten Vertragsabschlusses in der Tat nicht zu vertreten und müssen dem Finanzmakler auch keine Auslagen erstatten.

Selbst wenn Sie das Scheitern zu vertreten hätten, würde sich noch die Frage stellen, ob die Forderung der Höhe nach berechtigt ist. Wenn die Vermittlungsbemühungen nicht „dem Üblichen" entsprochen haben, dann sollte der Betrag auch unter „dem Üblichen" liegen.

Sie sollten der Forderung widersprechen. Wenn der Finanzmakler nicht einlenkt, sollten Sie sich einen Anwalt nehmen, der das Nichtbestehen der Forderung im Wege der negativen Feststellungsklage gerichtlich feststellen lässt.
Alternativ können Sie natürlich auch abwarten, ob der Makler seine Forderungen gerichtlich durchzusetzen versucht und sich dann (mit anwaltlichem Beistand) gegen diese Forderung wehren.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen. Sollte etwas unklar geblieben sein, dann zögern Sie bitte nicht, die Möglichkeit der Nachfrage zu nutzen.
Über eine (positive) Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Manuel Rambeck

Rechtsanwalt

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