Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.252
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

unberechtigte Forderung - Beklagte krank - Anwaltskosten


| 26.07.2007 15:01 |
Preis: ***,00 € |

Anwaltsrecht, Gebührenrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Hallo,
ich vertrete meine Mutter im Rahmen einer Vorsorgevollmacht, nachdem Sie Anfang Mai einen schweren Schlaganfall hatte und nicht mehr sprechen kann.
Im März hat meine Mutter mündlichen eine Haustechnikfirma beauftragt eine Elektroleitung zu verlegen. Für die Stundensatzvereinbarung gibt es Zeugen. Nach erfolgter Arbeit zahlte meine Mutter den Betrag bar, der ihr handschriftlich die Stunden und die Gesamtsumme, vom Firmeninhaber geschrieben, überreicht wurde. Im heutigen Anwaltsschreiben wird dies als überschlägige Aufstellung erklärt.
Ca 1 Woche später forderte meine Mutter eine ordentliche Rechnung, da sie diese für die Bank benötigte. Daraufhin erklärte der Firmeninhaber wütend, dass sich der Preis dann erhöhe und sie ja ausserdem noch nichts gezahlt hätte.
Letzteres hat er (vermutlich weil ein Mitarbeiter? als Zeuge anwesend war) nicht beibehalten und diesen Betrag als Anzahlungsbetrag auf er Rechnung niedergelegt. Er hat jedoch den Stundensatz um 10 Euro erhöht und weitere Materialkosten aufgeführt, so dass die Rechnung statt bisher 735 Euro auf nunmehr 1.252 Euro läuft. Die Erhöhung des Betrages hat meine Mutter nicht beglichen, da sie diese Erhöhung nicht nachvollziehen kann. Nun hat sie zwischenzeitlich den Schlaganfall erlitten und wird vermutlich in den nächsten Monaten/Jahren nicht mehr sprechen können.
Da ich den Fall damals aus der Entfernung fernmündlich begleitet habe, weiß ich nur von den Zeugen und dem handschriftlichen Zettel, den ich auch gesehen habe. Ob dieser noch vorhanden ist, weiß ich nicht, da bei meiner Mutter zudem vor 4 Wochen eingebrochen wurde und diverse Vermögenswerte gestohlen worden sind.
Heute erhalte ich nun einen Brief einer Anwältin, welche die Forderungen einklagen möchte.

Nun meine Fragen:

1. Wer zahlt welchen Anwalt (muss meine Mutter die Anwaltsgebühren der Gegenpartei übernehmen oder kann sie selbst, bzw. ich in ihrem Namen, einen Anwalt beauftragen, der von der Gegenseite zu bezahlen ist)

2. Wie ist die Rechtslage, wenn meine Mutter selbst nicht mehr aussagen kann ?

3. Welchee Schritte empfehlen Sie mir ?

Vielen herzlichen Dank im voraus !!!!
Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Mutter hätte dann die gegnerischen außergerichtlichen Anwaltskosten zu bezahlen, wenn sich die Gegenseite im Recht und Ihre Mutter sich im Zahlungsverzug befinden würde.
Wenn die Sache vor Gericht geht, dann wird derjenige zur Kostentragung verurteilt, der den Prozess verliert.

Die Gegenseite stellt eine Forderung und muss deshalb auch die Grundlagen dafür beweisen. Ihre Mutter (vertreten durch Sie) kann dann Gegenbeweise anbieten, z.B. durch eigene Zeugen.

Ich empfehle Ihnen dringend, anwaltliche Unterstützung einzuholen, da sich für Ihre Mutter durchaus gewisse Risiken ergeben. Im Zivilverfahren gelten Regeln, die dazu führen können, das man den Prozess verliert, obwohl man im Recht war, nur weil man Formalien nicht beachtet hat.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben und stehe Ihnen auch für weitere Auskünfte und Vertretung im Rahmen einer Mandatserteilung gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

info@kanzlei-plewe.de

Nachfrage vom Fragesteller 26.07.2007 | 15:30

Wer bezahlt ´unseren´ Anwalt, wenn es nicht zu einer Gerichtsverhandlung kommt und wie kann ich mich ggf. im Vorfeld absichern ? Reicht hierzu ein Schreiben von mir ?

Welche Risiken sind es, die sich für meine Mutter ergeben ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.07.2007 | 16:02

Sehr geehrte Fragestellerin,

sofern Ihre Mutter nicht rechtsschutzversichert ist, muss sie ihren Anwalt selbst bezahlen.

Man könnte Ihr z.B. den Vorwurf der Schwarzarbeit machen, da die Indizien dafür vorliegen (auch wenn es in Wirklichkeit nicht so gewesen ist). Hinsichtlich prozessualer Risiken kann ich Ihnen keine konkreten Angaben machen, da die Möglichkeiten zu komplex sind.

Mit freundlichen Grüßen

Karin Plewe
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Schade, die Empfehlung einen Anwalt aufzusuchen - das hatte ich ja hier gemacht. Die Aussagen sind recht dürftig und unkonkret.
Das Geld hätte ich mir dann sparen können ... "