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umgang verhindern ???


05.01.2007 21:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Folgendes problem Mein Sohn aus meiner 1. Ehe ist 8 Jahre alt, hat seinen "Vater" das letzte mal gesehen als 3 jähriger.... man sollte dazu sagen, mein exmann ist türke, ich habe alleiniges sorge und aufenthaltsbestimmungsrecht, mein exmnn hat null interesse an MEINEM Sohn, seine neue lebensgefährtin ist sharf drauf plötzlich mal meinen jungen kennen zu lernen... ich weiß das es wie beim letzten ma vor 5 jahren da enden wird das er 2 bis 3 mal kommen würde und dann wieder verschwindet... mein sohn hat adhs und hat große probleme mit seinem selbstbewußtsein ist sehr sensibel und ängstlich, mein exmann ist gewalttätig, schägt seine derzeitige freundin, schlug seine exfrau, bedroht andauernd irgendjemanden, hat mir damals morddrohungen gemacht etc als ich die scheidung einreichte, er hat erst im juli wieder mal 3 jahre auf bewährung bekommen, wegen gewalt in der wohnung vor dem kind... beim jugendamt hatten wir uns nun darauf geeinigt, das ich ihn alle 2 wochen anrufe und er mit dem umgang noch zumindest ein jahr wartet, da mein sohn derzeit emotional nicht dazu in der lage ist, , er sollte sich erstmal auf die schule konzentrieren und so weiter da er da gerade ziemlich abrutscht etc, er war damit einverstanden, er sollte sich über adhs informieren um zu wissen was es ist und wie man damit umgeht... heute habe ich ihn das 2. mal angerufen um ihn darüber auf dem laufenden zu halten wie es ihm geht... er drehte mir sofort den redefluss zu indem er sagte, das ihn das alles nicht interessiere, er mir auch nicht zuhören brauche, ich ihn nicht mehr anrufen soll und das er das jetzt übers gericht klärt und umgang einklagt.... ich würde mir sowieso nur immer neue gründe ausdenken...daraufin fragte ich ihn ob er der meinung sei das ich mir die krankheit meines sohnes nur ausdenke, und er sagte es sei ihm scheissegal ob er krank sei und was er habe, er sehe keinen grund darin ihn nicht zu sehen und er habe auch kein bock sich damit auseinanderzusetzen, er kriegt eh was er will..... das kann es doch nicht sein... er ht ihn 3 mal in seinem leben gesehen, nie einen cent unterhalt gezahlt, hat mal eben sone laune ihn zu sehen, und es ist ihm völlig egal ob es gut für den jungen ist.... wenn er sich dann wieder 8 jahre nicht meldet, mein mann und ich sind ratlos und am ende, mein sohn liebt meinen mann wie einen vater (wir sind jetzt 5 jahre verheiratet) er weiß das er einen anderen vater hat aber es interessiert ihn nicht,davon ab war die erste reaktion darauf das er meinen mann papa nennt die das er das zu unterlassen hat, er sei sein vater und fertig, wir hätten zu verbieten das er papa zu meinem mann sagt, ich habe angst das ihn das völlig aus der bahn schmeißt, ihn verwirrt und er dan wieder in sich hineinkriecht wenn der "kontakt" wieder abbricht, wir haben jetzt 4 jahre gebraucht bis der kurze mal ein bißchen aus sich herauskommt, lacht, vertrauen kann und sich öffnet, herzhaft lacht, dennoch hat er immernoch wahnsinnige selbstzweifel ist sehr weinerlich kann sich nicht wehren, nicht durchsetzen und hat keine freunde.... bitte es muß doch möglich sein dieses desaster zu verhindern, ich habe ja gar nichts dagegen, aber erst wenn mein sohn geistig soweit ist das einzuordnen und zu verarbeiten...
05.01.2007 | 22:54

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich anhand des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Väter haben ein gesetzlich verankertes Umgangsrecht mit ihrem Kind und Kinder haben ein Umgangsrecht mit ihrem Vater. Das zu verhindern ist in Ausnahmefällen möglich, nämlich dann, wenn das Kindeswohl durch den Umgang gefährdet würde, was bei Ihrem Sohn wohl der Fall ist.

Nachdem das Jugendamt bereits involviert ist, rate ich dringend dazu, dass Sie sich zuallererst erneut an das Jugendamt wenden, um die weitere Vorgehensweise abzusprechen. Weiterhin wäre es sinnvoll, wenn Sie ärztliche Atteste beibringen könnten, die zum einen die Erkrankung des Kindes, zum anderen auch die negativen Auswirkungen eines derart sporadischen Kontaktes auf das Kindeswohl bestätigen.

Sofern Sie vom JA diesbezüglich Rückendeckung bekommen, würde ich empfehlen, den Kontakt bis auf weiteres abzulehnen und es ggf. auf eine Klage ankommen zu lassen. In einem derartigen Verfahren wird dann evtl. ein psychologisches Gutachten übr die Auswirkungen des Kontakts auf das Kindeswohl eingeholt. Außerdem empfehle ich dringend anwaltliche Vertretung, spätestens im gerichtlichen Verfahren.

Ich hoffe, Ihnen eine erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen
RAin Gabriele Koch


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