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üble Nachrede, Verleumdung, Rufmord (Arbeit im Ausland als Selbständiger)

| 29.11.2011 17:08 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Sehr geehrte Damen und Herren,

Basisinformationen:
- Ich* bin selbständig (Einzelunternehmen) und aktuell als Subunternehmer für eine deutsche Industriefirma** in Mexiko tätig. Auftraggeber ist eine amerikanische Firma.

- Projekt: Aufbau einer Industriellen Fertigungsanlage

Eckdaten:
- Meine geplante Buchung und Aufenthalt als Subunternehmer in Mexiko:
Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2011 -> Gebucht, direkt von der deutschen ausführenden Firma, Person A** (erstmalig)
- Person "C"***: Gebucht, über eine weitere Subunternehmung (?)
- Person "B"****: Gebucht, als Subunternehmer (langjährig)


Sachverhalt 1:
Ich bin aufgrund einer Verleumdung (eine mir nicht bekannte Aussage) durch einen (selbsternannten) stellvertretenden Gruppenleiter*** zum aktuellen Bauleiter**** von der "Baustelle" verwiesen worden. Es wurde daraufhin sofort ein Rückflug nach Deutschland für mich in Auftrag gegeben.

Bevor es zu dieser Handlung kam, versuchte ich mehrfach diese Verleumdung persönlich mit der betreffenden Person "C" unter vier Augen freundlich und einvernehmlich zu klären -> mit Abweisung und ohne Erfolg.
Daraufhin sprach ich die Verleumdung, unter Anwesenheit von mehreren Zeugen*****, offen an.
Meine weitere Äußerung: "Ich habe nun den Respekt und die Achtung vor ihm verloren und eigentlich könnte ich ihn jetzt wegen Rufmord anzeigen."
Das gefiel Person "C" sichtlich nicht, drohte mir mündlich mit Körperverletzung und griff mich auch im Ansatz an, sodass ein Arbeitskollege eingreifen musste. Mein Verhalten war zu jeder Zeit freundlich und ohne Ansatz/Anlass zur Provokation.
Nach dieser "Auseinandersetzung" ging Person "C" zu Person "B" und äußerte die mir nicht bekannte Aussage, was zum Verweisen von der Baustelle führte.

-> Die Verleumdung kann von mehreren Personen bezeugt werden.

Sachverhalt 2:
Person "B" hatte mich aus fadenscheinigen Gründen schon seit längerem auf dem Kieker. Bei diversen Besprechungen wurde ich mehrfach in der Vergangenheit von Person "B" auch öffentlich für Dinge angeprangert, die nicht stattgefunden haben & die völlig an den Haaren herbeigezogen sind. -> "Immer im Bezug auf seine gute alte 20-jährige Montageerfahrung in diesem Business"

-> Die üble Nachrede(n) können von mehreren Personen bezeugt werden.


Meine Fragen:
--> Was sind meine Möglichkeiten (Gesetzte, Anzeige usw. zu Sachverhalt 1 & 2)?
--> Was können/sollten meine nächsten Schritte sein?
--> Welche Informationen muss ich an betreffende Personen weitergeben bzw. einholen?
--> Kann eine ungefähre Angabe zu Dauer & Erfolg gemacht werden?
--> Vielen Dank für weitere nützliche Hinweise!!!

Vielen Dank!
Freundliche Grüße
H.S.


* Person "D": Ich (Alter, Mitte 30)
** Person "A": deutsche Industriefirma/-ausführende Firma
*** Person "C": stellvertretender Gruppenleiter (Alter, ca. Ende 50)
**** Person "B": aktueller Bauleiter (Alter, ca. Anfang/Mitte 50)
***** PersonEn "E": Arbeitskollegen

Sehr geehrter Fragesteller,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann, sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Durch Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen. Unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Ich verstehe Sie so, dass die beteiligte Baufirma A Ihren Sitz in Deutschland hat.

Sollte dies der Fall sein, kommen Schadensersatzansprüche gegen Ihren Auftraggeber, hier Person A in Betracht, wenn die Vorwürfe der Personen B und C unwahr sind. Sollten die Personen B und C ihren Gerichtsstand in Deutschland haben, könnte man ebenfalls über die Erhebung entsprechender Schadensersatzklagen gegen die Beteiligten nachdenken.

Ich rate Ihnen daher, sich in Deutschland umgehend an einen Anwalt Ihres Vertrauens zu wenden und die finanziellen Schäden, die Sie durch den Verlust des Auftrages auf der Baustelle erlitten haben, möglichst genau zu dokumentieren, die Namen von Zeugen aufzuschreiben und die Höhe des Schadens zu beziffern.

Zur genauen Beurteilung der Situation ist eine weitere Sachverhaltsaufklärung vonnöten. Wenn Sie dies wünschen, bin ich gerne bereit, mit Ihnen die Angelegenheit ausführlich zu besprechen. Zur weiteren Aufklärung des Sachverhalts können Sie sich gerne per E-Mail unter info@rechtsanwalt-dreier.de an mich wenden. Zur Dauer einer gerichtlichen Auseinandersetzung kann hier nur wenig gesagt werden, da es insbesondere auch auf die Beweislage ankommt.

Ich hoffe, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung gegeben zu haben und verbleibe.



Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dreier

Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 29.11.2011 | 18:26

Vielen Dank für Ihre zügige & aufschlussreiche Antwort!

Baufirma A, Personen B und C haben alle Ihren Gerichtsstand in Deutschland.

Mein aktuelles Vorhaben ist noch ein bis zwei Wochen in Mexiko als Urlaub zu verbringen und nach Rückreise nach Deutschland Schadensersatzansprüche gegen Baufirma A und Schadensersatzklagen gegen Personen B und C zu beginnen.

Falls Sie noch zur Beantwortung befähigt sind:
- Ich versuche Name & Adresse der beteiligten Personen noch in Mexiko zu erfahren. Falls mir dies von den Beteiligenden Personen verweigert wird, was kann ich tun?
- Kann ich die Schadensersatzansprüche auch direkt an Person B und/oder Person C stellen, denn die Baufirma A kann eigentlich nichts zu diesem Vorfall -> Mein Anliegen ist es, weitere Aufträge von dieser Firma zu bekommen. Ich meine, dass dies mit einer Klage gegen Baufirma A zu meinem Nachteil sein kann.

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.11.2011 | 20:13

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Sie müssen in der Tat versuchen, die Namen der beteiligten Personen zu erfahren. Wenn diese sich weigern, können Sie so ohne weiteres nichts tun. Dann müssen Sie Zeugen benennen können, die wiederum die Namen der Beteiligten nennen können.

Es kommen auch möglicherweise Schadensersatzansprüche gegen die Beteiligten B und C direkt in Betracht. Allerdings steht diese Antwort unter dem Vorbehalt einer genauen Sachverhaltsermittlung.

Mit freundlichen Grüßen
Carsten Dreier


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Bewertung des Fragestellers 29.11.2011 | 18:29

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