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überobligatorische Tätigkeit - Nach welchem Einkommen ist der Unterhalt zu berechnen?.

19.02.2010 23:13 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Ich zahle an meine 16jährige Tochter aufgrund meines Nettoeinkommens (ca. 2.000,-€) aus hauptberuflichen Tätigkeit als Angestellter Unterhalt nach der alten Düsseldorfer Tabelle von 350,-€ monatlich.
Nach meiner Scheidung habe ich eine Nebentätigkeit aufgenommen in der ich monatlich zusätzlich ca. 800,-€ verdienen.
Nun beantragt meine Ex-Frau den Unterhalt aufgrund meines Gesamtnettoeinkommens (2.800,-€) zu berechnen. Ist dies korrekt? M.E. handelt es sich bei meiner Nebentätigkeit um eine überobligatorische Tätigkeit. Ich übe diese abends und am Wochende aus und zahle ja auch meinen ganz normalen Unterhalt.
Ich lese nun, dass dieses Nebeneinkommen nach Rechtssprechung OLG Hamm hälftig ggf. sogar voll als Einkommen anzurechnen ist. Meine Frau ist seit 5 Jahren zuhause und geht keinerlei Tätigkeit nach.
Nach welchem Einkommen ist der Unterhalt zu berechnen?

Sehr geehrter Fragesteller:

gerne beantworte ich Ihre Frage ich auf Grund des dargelegten Sachverhalts wie folgt:

Einkünfte aus einer Nebentätigkeit werden unterschiedlich behandelt. Beim Ehegattenunterhalt werden diese zu 1/3 bis zu ½ angerechnet, sofern die Haupttätigkeit vollschichtig ausgeübt wird.

Beim Kindesunterhalt werden die Nebeneinkünfte dagegen voll angerechnet.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen einen ersten Überblick über die bestehende Rechtslage geben und Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet zu haben.

Mit freundlichem Gruß

Michael J. Zürn
Rechtsanwalt

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