Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

übernahme zuzahlung des original-präparates antidrepressiva trevilor

| 13.08.2014 13:58 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Zusammenfassung: Krankenkasse zahlt nur Generika, keine Stammpräparate obwohl Unverträglichkeit mit Generika vorliegt.

Guten Tag! Ich habe ein Grosses Problem und hoffe,dass sie mir eine Antwort geben können. Seit Februar 1999 werde ich wegen meiner zum Teil schweren Depressionen behandelt. Bis 2010 habe das Präparat trevilor retard 150 mg erhalten. Nach einer der vielen neuen Gesetze gab mir meine Neurologie ein generika. Nach kurzer Zeit verschlimmerte sich die Depression von Monat zu Monat. Bei Nachfrage auf das generika bekam i h die Antwort, dass das original Präparat nicht mehr verordnet werden dürfe. Zur weiteren Behandlung erhielt ich eine dosissteigerung . Letztendlich musste ich Mitte 2011 notfallmäßig in die Psychiatrie stationär eingewiesen. Ich war 2 Monate stationär und anschliessend 2 weitere Monate in der Tagesklinik. Während des Aufenthaltes ist festgestellt worden, dass ich die generika nicht vertrage und wurde auf trevilor eingestellt. Nach meiner Entlassung das gleiche Spiel wie vorher: generika.. auf mehrfache und eindringliche Nachfrage erhielt ich dann das Rezept mit dem original. Auf zur Apotheke und bestellt. Bei der Abholung die Ernüchterung: für 100 kapseln sollte ich rund 240 Euro zahlen. ( eine Kapsel pro Tag) . Total geschockt habe ich meine Krankenkasse aufgesucht. Ich muss dazu schreiben,dass ich es schriftlich von der Klinik habe, dass das generika gegen das original wegen unverträglichkeit ausgetauscht werden soll. Die Krankenkasse berief sich auf das entsprechende Gesetz und lehnte die Übernahme ab. Jetzt nehme ich weiterhin das generika. Es geht mir sehr schlecht. Ich selber (51) kann diese Anfrage hier nicht selber schreiben. Das macht eine Freundin für mich. Ich habe von vielen Ärzten bestätigt bekommen, dass es bekannt sei mit den Problemen von generika. Gerade in den sensiblen Vorgängen des Gehirns. Ich muss jetzt wieder in die Psychiatrie. Vor lauter Panik habe ich mir eine 50er Packung auf Rezept geholt und die Zuzahlung von 128 Euro selber geleistet. Frage: Wie ist der weg um das original Präparat auf kk-Kosten bezahlt zu bekommen,? . Ich habe die Information,dass es möglich ist. Ich weiss nicht mehr ein noch aus. Ich bin schon seit 08/2013 wegen einer anderen Sache krankgeschrieben. Und jetzt auch noch in die Klinik. Aufgrund meiner psychischen Erkrankung habe ich 30% schwerbehinderung. Und ich werde wohl in die erwerbsunfähigkeit müssen. Zur Zeit liegt mein Krankengeld bei 600,- Euro. Im Januar 2015 bin ich ausgesteuert. Was danach kommt? Ich weiss es nicht. Vielen vielen dank für ihre mühe!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Das Problem ist mir bekannt, denn ich vertrete vor dem Sozialgericht bereits einen gleichen Fall, bei der die Person ebenfalls die Generika nicht verträgt.

Die KK beruft sich nicht auf ein Gesetz, sondern auf eine Wirkstoffliste des gemeinsamen Bundesausschusses, welche aber wie ein Gesetz angewendet wird.

Sie haben nur die Möglichkeit, die KK zuverklagten mit der Maßgabe, dass Sie nur das Stammpräparat vertragen und nicht die Generika.

Dazu benötigen Sie ein Gutachten,welches das Gericht einholt.

Um die Sache ins Rollen zu bringen benötigen Sie ein ärztliches Attest, welches die Unverträglichkeit und die Gründe für die Unverträglichkeit bescheinigt.

Da Sie nach der Ausseteuerung von Nahtlosigkeitsgeld nach § 145 SGB III und Aufstockung durch Hartz IV leben werden und keiner dieser Sozialleistungsträger die Differenzkosten tragen wird, wäre ein Eilverfahren vor dem Sozialgericht ratsam, da das andere von mir im Regelverfahren geführt wird und bereits 2 Jahre andauert und das Gericht sich auf seine Arbeitsbelastung beruft.

Sie können sich auch gerne an meine Kanzlei wenden, da mit die Materie bereits vertraut ist.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 13.08.2014 | 14:22

Vielen dank für ihre superschnelle Antwort! Ich bin Mitglied im Sozialverband VdK. Übernehmen die das auch?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.08.2014 | 14:46

Ihre Nachfrage möchte ich gerne wie folgt beantworten:

Klar übernehmen die das auch. Fragt sich nur, mit welcher Härte die das verfolgen.

Da Sie aber Mitglied in einem Sozialverband sind, wird ein Anwalt keine Prozesskostenhilfe erhalten, da man dies entsprechend in einem Antragsformular mitteilen muss.

Mit besten Wünschen zur Durchsetzung Ihres Vorhabens

Grübnau-Rieken
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Sozialrecht

Bewertung des Fragestellers 13.08.2014 | 14:52

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Sehr schnelle Antwort und Super Kompetenz! Vielen Dank!! "