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überhöhte Malerrechnung

29.06.2009 13:12 |
Preis: ***,00 € |

Baurecht, Architektenrecht


Für meine Mutter manage ich eine Baustelle. ich habe für Sie Termine ausgemacht, damit sie in der kurzen Zeit ihres Aufenthalts in Deutschland alle wichtige Fragen mit den einzelnen Gewerken klären kann. Vorher war mit dem Malerunternehmen ausgemacht, dass sie 2 Tage nach Besprechung das Angebot schicken. Das Angebot kam aber erst 11 Tage (Poststempel) später an. Da ich weiter weg wohne, wußte ich nicht, dass die Malerarbeiten schon begonnen wurden.
Allerdings hat meine Mutter mündlcih den Auftrag erteilt - "sie sollten schon mal anfangen" .

Die Rechnung für das Streichen einer ca. 100 qm großen Wohnung beträgt nun 3800 Euro ohne MwSt. Mir wurde versichert, dass man nochmals "durchrechne" wenn der Auftrag abgeschlossen ist, aber die Rechnung ist genauso hoch wie das Angebot. Es ist aus meiner Sicht deutlich überhöht. Das Angebot wurde nie unterschrieben. ist es trotzdem nun bindend ??

Sehr geehrte(r) Fragesteller/in,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Es wird ausschließlich das Ziel verfolgt, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres geschilderten Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten. Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen im Rahmen Ihrer Sachverhaltsschilderung kann eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Jetzt zu der/den von Ihnen gestellten Frage(n), die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass es grundsätzlich nicht der schriftlichen Annahme eines Angebots bedarf. Verträge können nach dem deutschen Recht grundsätzlich auch mündlich geschlossen werden. Durch den mündlichen Auftrag Ihrer Mutter wurde entweder das Angebot des Malerunternehmens angenommen oder Ihre Mutter hat mündlich einen Auftrag erteilt, der durch das Malerunternehmen z.B. aufgrund der Ausführung der Malerarbeiten angenommen wurde (sogenannte konkludente Annahme).

Der mündlich geschlossene Vertrag könnte allerdings dann nichtig sein, falls zwischen Leistung (Malerarbeiten) und Gegenleistung (3.800,00 € netto) ein Missverhältnis vorliegt, sog. Wucher gemäß § 138 BGB. Hieran werden aber hohe Anforderungen gestellt. Eine überteuerte Leistung erfüllt grundsätzlich nicht automatisch die Voraussetzungen für einen Wucher. Letztendlich kommt es hier auch auf den konkreten Einzelfall (Art der Leistung, Aufwand, ortsübliche Kosten, etc.) an.

Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, dass Sie versuchen sich mit dem Malerunternehmen auf Kulanzbasis zu einigen. Stellen Sie klar, dass Sie mit dem Endpreis nicht einverstanden sind. Holen Sie gegebenenfalls Kostenvoranschläge anderer Unternehmen ein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen weiterhelfen. Sie können sich gern im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal mit mir in Verbindung setzen.

Darüberhinaus stehe ich Ihnen selbstverständlich auch im Rahmen einer Mandatierung zur Verfügung. Den geleisteten Erstberatungsbetrag würde ich Ihnen in voller Höhe anrechnen.

Eine größere Entfernung zwischen Anwalt und Mandant stellt grundsätzlich kein Problem dar. Mit Hilfe moderner Kommunikationsmittel wie E-Mail, Post, Fax und Telefon ist eine Mandatsausführung ebenfalls möglich.

Mit freundlichen Grüßen


Andrej Greif
Rechtsanwalt

Rechtsanwälte Schulze & Greif
Partnerschaftsgesellschaft
Zwickauer Straße 154
09116 Chemnitz

Tel.: 0371/433111-0
Fax: 0371/433111-11

E-Mail: info@schulze-greif.de
www.schulze-greif.de

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