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trennungsopfer hund


| 20.08.2006 15:08 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



sehr geehrte damen und herren,
ich lebte 5 jahre in einer lebenspartnerschaft, seit 2003 ist diese eingetragen!seit mai diesen jahres bin ich ausgezogen und die trennungserklärung ist beantragt!
wir haben einen gemeinsamen hund, dieser war der hund meiner verstorbenen schwester!wir nahmen ihn wg krankheit zu uns!

nach der trennung blieb der hund bei meiner ehem.partnerin, vereinbahrung ist eigentlich, das ich den hund jederzeit zu mir holen kann, damit er mich nicht ganz verliert, da er sehr an mir hängt.
nun war der hund einige tage bei mir, ich brachte ihn zurück und der hund zeigte, das er nicht zu ihr wollte,(sie mußte ihn "zwingen" mitzukommen) dieses verhalten brachte meine ehem. lebenspartnerin zu der "aussage" ich dürfte nun den hund nun nicht mehr zu mir holen, weil er "will dann ja nicht zurück" und das duldet sie nicht!allem anschein fühlt der hund sich nicht sehr wohl dort,was anhand des verhaltens eindeutig war!!!
schriftl. vereinb. ö.ä. gibt es über den verbleib des hundes,nach der trennung, nicht
meine frage; habe ich mich dem nun zu beugen d.h. sie darf mir den hund verwehren?
in der hoffnung auf antwort verbleibe ich hochachtungsvoll
m.

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Sehr geehrter Ratsuchender ich möchte mich für Ihre Anfrage bedanken und diese wie folgt beantworten:

Nach den gesetzlichen Regelungen sind Tiere nach § 90 a BGB keine Sachen aber auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften anwendbar.

Tiere werden bei einer Scheidung bzw. Trennung als Hausrat angesehen.
Grundsätzlich ist es so, dass jeder Partner die Sachen erhält, die in seinem Alleineigentum standen. D.h. Wenn der Hund in Ihrem Alleineigentum stand, so haben Sie das Recht den Hund zu behalten bzw. mit zu nehmen.
Haben Sie den Hund geerbt, so kann man von Ihrem Alleineigentum ausgehen.

Haben Sie den Hund gemeinsam als Miteigentümer (und nicht als Erbe)zu sich genommen so gehört der Hund zum gemeinsamen Hausrat.
Die Verteilung des Hausrats ist in den §§ 17 bis 19 LPartG geregelt. Die Vorschriften verweisen ergänzend auf die für Eheleute geltende Hausratsverordnung. Dabei ist der gemeinsame Hausrat ist nach billigem Ermessen nach den Umständen des Einzelfalls gerecht und zweckmäßig zu verteilen.
Können sich die Lebenspartner anlässlich der Aufhebung der Lebenspartnerschaft nicht darüber einigen wer den Hausrat erhalten soll, so regelt dies auf Antrag das Familiengericht.

Wenn das Gericht gemeinschaftliche Gegenstände einem der Partner zuweist, wird dieser Alleineigentümer. Es wird dabei eine umfassende Abwägung aller Kriterien vorgenommen.
Wie das Gericht entscheiden würde kann ich Ihnen dabei leider nicht sagen.

Ein Umgangsrecht für Hunde(da Hausrat) gibt es nicht und kann nicht eingeklagte werden.

Ich hoffe Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung einen Überblick verschafft zu haben.

Ich wünsche Ihnen alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen
Sylvia Vetter
Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 20.08.2006 | 16:35

vielen dank für ihre schnelle nachricht!
da also der hund eigentum meiner verstorbenen schwester war, kann ich also den hund, sollte ich ihn denn doch nochmal übers wochenede bekommen, evtl. dann einfach behalten, ohne rechtliche konsequenzen, da ich ihn somit geerbt habe????(es gibt dafür keine schriftstücke lediglich zeugen)
ich danke ihnen sehr
mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.08.2006 | 17:34

Sehr geehrte Ratsuchende ich bedanke mich für Ihre Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte.

Ob sie den Hund geerbt haben kommt darauf an, ob Sie Erbin Ihrer Schwester geworden sind und wie der Nachlass unter möglichen Miterben verteilt wurde.

Da ich die erbrechtliche Situation nicht kenne, kann ich Ihnen diese Frage nicht verbindlich beantworten.
Allein die Tatsache, daß Ihre Schwester verstorben ist, macht Sie nicht zu Ihrer Erbin, wenn z.B. vorrangig Kinder der Schwester vorhanden waren, die diese beerbt haben oder ein Testament vorlag.
Sollten Sie aber die einzige Erbin gewesen sein, so haben Sie auch den Hund geerbt.

Um genauere Auskunft darüber zu erhalten, stehe ich Ihnen im Rahmen einer direkten Onlineanfrage gerne noch einmal zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Vetter

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