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totalverlust der erbschaft / erbschaftssteuer

| 23.02.2009 10:54 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


13:28
guten morgen,

mein vermögensverwalter hat den totalverlust einer erbschaft herbeigeführt

obwohl er beauftragt war die erbschaftssteuer zu bezahlen hat er das nicht getan

mus ich jetzt die steuer trotzdem bezahlen ?


danke


dominik
23.02.2009 | 11:37

Antwort

von


(448)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrter Ratsuchender!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte.

Zunüächst einmal sind Sie dazu verpflichtet, die errechnete Erbschaftssteuer an das Finanzamt zu zahlen.

Ob der Vermögensverwalter hier durch die Nichtzahlung eine Pflichtverletzung begangen hat, hängt in erster Linie von der Ausgestaltung des zwischen Ihnen und dem Vermögensverwalter vereinbarten Vertrages ab.

War er durch den Vertrag oder aber durch mündlichen Auftrag explizit dazu beauftragt worden, hätte er auch eine Ihnen entstandene Erbschaftssteuer an das Finanzamt abführen müssen.

Ist Ihnen durch das Fehlverhalten des Vermögensverwalters ein etwaiger (wirtschaftlicher) Schaden entstanden, den der Vermögensverwalter verschuldet hat, so ist er für diese Pflichtverletzung aus dem Vermögensverwaltungsvertrag haftbar zu machen.


Rechtsanwältin Wibke Türk

Rückfrage vom Fragesteller 23.02.2009 | 13:04

hallo frau türk

danke für ihre antwort

ich habe keine erbschaft erhalten, da sie der vermögensverwalter ( selbstanzeige und EV ) verzockt hat und es ergibt sich für mich somit keine erbschaftsrechtliche grundlage iS von erhöhter steuerleistungsfähigkeit

sehen sie irgendeine möglichkeit dem finanzamt klarzumachen, dass ich von der erbschaftssteuer befreit werden kann


danke ihnen


dominik

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.02.2009 | 13:28

Sehr geehrter Ratsuchender!

Ihre Nachfrage möchte ich wie folgt beantworten.

Meines Erachtens ist die Erbschaft in Ihrem Auftrag zunächst dem Vermögensverwalter zugeflossen.
Dass Sie bedauerlicherweise nicht in den tatsächlichen Genuss der Erbschaft gekommen sind, dürfte gegenüber dem Finanzamt keine Rolle spielen.
Insofern sehe ich hier große Schwierigkeiten, eine Erbschaftssteuerbefreiung zu erreichen.

Hier bliebe Ihnen dann die Möglichkeit, den Vermögensverwalter aus dem zugrunde liegenden Vertrag in Verbindung mit §§ 280 ff. BGB wegen Pflichtverletzung und des weiteren gem. § 823 BGB haftbar zu machen.

Ich hoffe, Ihre Nachfrage beantwortet zu haben.
Gerne stehe ich Ihnen für die weitere Interessenvertretung zu Verfügung.

Mit freundlichem Gruß,

Türk
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 23.02.2009 | 13:02

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