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teilweises Beschäftigungsverbot nach §3 Abs.1 MuSchG für 4h/Tag


07.12.2010 20:41 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Trettin



Ich bin in der 31 SSW. Nach meiner 3. Ultraschalluntersuchung hat meine Ärztin mir ein teilweises Beschäftigungsverbot für 4h/Tag ausgesprochen. Dadurch soll der Streßfaktor für mich sinken. Nun meine Frage: Ich würde gerne 2 Tage 8h arbeiten und 1 Tag 4 Stunden dafür dann 2 Tage im Anschluss frei machen, da ich Berufspendler bin und durch diese Zeiteinteilung wesentlich mehr Erholung verspreche als täglich für 4h zur Arbeit zu pendeln. Mein Arbeitgeber untersagt mir das. Hat er da Recht! Er meint er dürfe mich nicht mehr als 4h pro Tag arbeiten lassen - weil er sich an die Vorgaben halten muss! Ich habe ihm aber erklärt, dass tägliches pendeln (vor allem in der Winterzeit) ein erheblich höheres Risiko bedeuten und ich die wöchentliche Arbeitszeit von 20h nicht übersteige wenn ich 3 Tage arbeite und 2 Tage zu Hause bleibe. Gibt es eine Möglichkeit sich die Arbeitszeit selbst einzuteilen?!
Vielen Dank für Ihre Hilfe!!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, zu der ich auf der Grundlage Ihrer Schilderung und Ihres Einsatzes gerne wie folgt Stellung nehmen:

Nach dem von Ihnen genannten § 3 Abs. 1 MuSchG dürfen werdende Mütter nicht beschäftigt werden, "soweit nach ärztlichem Zeugnis Leben oder Gesundheit von Mutter oder Kind bei Fortdauer der Beschäftigung gefährdet ist".

Schon aus dieser Formulierung ergibt sich, daß sich der Umfang und die Dauer eines individuellen Beschäftigungsverbots allein nach dem ärztlichen Zeugnis richten. Wenn Ihnen also Ihre Ärztin attestiert hat, daß Sie lediglich vier Stunden pro Tag arbeiten dürfen, dann ist Ihr Arbeitgeber daran gebunden. Er darf die Gesamtarbeitszeit nicht so aufteilen, daß Sie an einem Tag (oder sogar an mehreren Tagen) mehr als vier Stunden arbeiten müssen.

Das gilt auch, wenn eine solche Aufteilung an sich sinnvoll ist, z. B. weil sie dazu führen würde, daß Sie nicht täglich arbeiten müssen.

Sie sollten deshalb mit Ihrer behandelnden Ärztin sprechen. Möglicherweise kann sie ein neues Attest ausstellen und so dem Umstand, daß Sie Pendlerin sind, Rechnung tragen.

Ich hoffe, daß diese Auskunft Ihnen weiterhilft. Bitte machen Sie bei Bedarf von der Möglichkeit Gebrauch, hier eine kostenlose Nachfrage zu stellen.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Trettin
Rechtsanwalt
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