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teilungsversteigerung darlehn


| 20.09.2007 19:52 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



hallo

2002 habe ich mit meiner schwester aus einer zwangsversteigerung ein einfamilienhaus mit nebengebäude gekauft.

mit 409 euro leibrente im ersten rang und 100000 euro bargebot.
50000 euro zahlte unsere mutter an.

die leibrentenomi wurde mit 8 jahren lebenserwartung gerechnet,also ca.40000 euro.

die abmachung zwischen meiner schwester und mir war,das ich die leibrente komplett bezahle und sie die fehlenden 50000 euro
vom bargebot.

im gutachten hatten beide gebäude den gleichen wert.

das haupthaus wurde von meiner schwester mit familie bezogen,da hier kaum was zu renovieren war.

das nebengebäude mit grundstück wurde vom vorbesitzer als bauhof und 2 sozialwohnungen genutzt.
über diesen zustand sprechen heute noch meine nachbarn.
dieses gebäude bekam ich und habe die 2 wohnungen neuvermietet.
ich habe mir dort selber ein kleine unterkunft eingerichtet.
meine mieter haben die letzten 5 jahre geholfen,das nebengebäude in einen ordentlichen zustand
zu bringen.auch zur freude der nachbarn,die vorher einiges gewohnt waren.

die 50000 euro nahm meine schwester als darlehn mit einem bausparvertrag auf.
hier wollte sie eine lange laufzeit, ihre monatliche belastung mit ansparung der lbs derzeit
300 euro.
250 euro zinnsen 50 euro lbs.
in ihrem darlehnsvertrag stehe ich nur als bürge.(abtrittserklärung)

wir stehen beide je zur hälfte im grundbuch.
1 rang leibrente
2 rang die bank mit 50000 aufs ganze.

da hier von anfang an klar war,das ich die leibrente komplett zahle und
sie ihr darlehn,gibt es nichts anderes schriftlich als das grundbuch.


januar 2006 der große krach:die schwester zieht aus,vermietet ihr haus und stellt ihre zahlungen
bis jetzt komplett ein.

um ihre gewollte zwangsversteigerung zu verhindern, zahle ich nun ihre zinsen seit dem 01.01.06.
ein vollstreckbares schuldeingeständniss über 3800 euro liegt mir nun von ihr vor.

sie hat nun die teilungsversteigerung beantragt und mein gegenantrag wurde abgelehnt.
daraufhin hatte ich einen käufer für ihre hälfte,das lehnte ihr anwalt ab.
auf einer bitte,das haus trotz der teilugsversteigerung einem makler zuübergeben,wurde nicht geantwortet.

nun zu meiner frage: ihr anwalt behauptet nebenbei,meine schwester hätte damals nur ihr darlehn
allein aufgenommen,da ich kein darlehn als arbeitsloser bekommen hätte und dieser zu hausanschaffung
gedient hätte.
................................................................
bin ich bei einem verkauf in der teileversteigerung verpflichtet,das darlehn zur hälfte mit zu tragen,obwohl ich
kein darlehnsnehmer bin,sondern nur gebürgt habe?
.....................................................
wie wird bei verkauf gerechnet,bzw wenn ich als bürge noch was auf ihr darlehn leisten muß.kann ich das einklagen.?
mfg





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Sehr geehrter Fragesteller,

als Bürge sind Sie nicht Schuldner sondern quasi eine "Sicherheit für die Bank. Je nach Ausgestaltung der Bürgschaft können Sie von der Bank früher oder später in Anspruch genommen werden, wenn Ihre Schwester deren Verpflichtungen nicht nachkommt.

Wenn Sie in Anspruch genommen werden, haben Sie selbstverständlich einen Regressanspruch gegen Ihre Schwester.

Ich hoffe meine Antwort kann Ihnen zu einer ersten Orientierung dienen. Sie ersetzt nicht die persönliche Beratung durch einen Rechtsanwalt, weil bei Überprüfung des Sachverhaltes, insbesondere anhand der zu prüfenden Unterlagen sich Umstände ergeben, können die zu einer abweichenden Beurteilung führen.


Mit freundlichen Grüßen

Oliver Martin
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2007 | 20:50

hallo,sie hatten mir ja schon mal in der sache früher geantwortet.ihre antwort hier war uns eigentlich klar,aber
zuviele meiner berater meinten,es gäbe hier lücken für meine
schwester.deswegen hatte ich meine frage so ausfürlich geschildert,da es der schwester nur um einen ruin geht.meine zweite frage war,wie sieht den eine rechnung nach verkauf ungefähr aus.
um eine hausnummer zu nennen.verkauf 90000 euro.ich 45 th
meine schwester 45 th.die bank erhält den anteil der schwester
und nimmt die fehlenden 5000 von mir.?
wenn sie bei der verteilung
blockiert,hätte ich hier aussicht auf erfolg 40000 euro ausbezahlt zu bekommen.bei einer voraussichtlichen klage.
mich interesiert nur eine grobe formel.um halbwegs einzuschätzen
voran ich bin.
mfg

mfg

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.09.2007 | 18:40

Sehr geehrter Fragesteller,

richtig ist, dass bei einem Verkauf vorab die Bank befriedigt wird. Sollte der Eigentumsanteil bzw. der Erlös aus demselben nicht genügen, kann, je nach Art und Umfang der eingetragenen Sicherheit quasi direkt auf Ihren Anteil zugegriffen werden, alternativ können Sie aus der Bürgschaft in Ansprich genommen werden. In beiden Fällen erwerben Sie einen Regressanspruch gegen Ihre Schwester.

Ihre Berechnung ist insoweit zutreffend.

Mit freundlichen Grüßen


Oliver Martin
Rechtsanwalt

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"danke für die genaue antwort.sorry für den gerinngen einsatzbetrag.
nur so konnte ein gang zum beratungsschein umgangen werden.
ob positive oder negativ habe ich nun eine richtline.in
diesem fall dann eher positiv.
"
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