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teilungsversteigerung


| 26.01.2006 16:40 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



frau x + herr y (nicht verheiratet) sind hälftige eigentümer im grundbuch. frau x ist alleinige darlehnsnehmerin. seit ihrem auszug bedient sie die darlehnsraten nicht und hat teilungsversteigerung beantragt. wertermittlungsgutachten ist in der bearbeitung. 2 hausverkaufstermine hat frau x schon platzen lassen, da sie auf 30000,- schulden sitzen geblieben wäre. die darlehnsbank wird demnächst die versteigerung beantragen, eine darlehnsübernahme durch herrn y wurde abgelehnt, da herr y selbständig ist(basel 2 abkommen). herr y hat mind. 50000,- mehr ins haus investiert als frau x(familiendarlehn etc.). frage 1: wie kann herr y im falle der zwangsversteigerung bei der verteilung des verkaufserlöses zu seinem recht auf auszahlung des eingesetzten kaitals kommen, selbst wenn der versteigerungserlös nur der darlehnssumme entspricht ? ist eine klage auf einstweilige einstellung nach § 180 zvg, bis zur gerichtlichen klärung der ausgleichszahlung an herrn y, sinnvoll oder überhaupt möglich ? wird die darlehnsbank vorrangig bedient vor dem geschädigten miteigentümer, sodaß herr y zivilrechtlich gegen frau x klagen müßte ?
Guten Abend,

eine mißliche Situation.

Ich gehe davon aus, daß die Ansprüche der Darlehensbank grundbuchlich vorrangig vor dem Zwangsversteigerungsantrag abgesichert sind. Dies bedeutet dann auch, daß deren Ansprüche vorrangig vor Auskehrung des Versteigerungserlöses berücksichtigt werden.

Etwaige Ausgleichsanprüche Ys gegenüber Frau X spielen im Zwangsversteigerungsverfahren zunächst keine Rolle. Sie müßten zivilrechtlich gegen X geltend gemacht werden. Hier besteht allerdings -sofern rechtzeitig ein Titel erlangt werden kann- die Möglichkeit, im Wege der Zwangsvollstreckung die Auszahlungsansprüche Xs nach der Versteigerung zu pfänden.

Nur in diesem Zusammenhang, nämlich der Verzögerung des Zwangsversteigerungsverfahrens, ist ein Antrag nach § 180 ZVG auf einstweilige Einstellung des Zwangsverfahrens sinnvoll. Rechtlich haben Sie mit Ihrer Argumentation keine Handhabe; im Gegenteil, das Gericht würde den Antrag voraussichtlich deshalb abweisen, weil er eine weitere Verzögerung bedeuten würde. Ein Antrag kann deshalb allenfalls das Verfahren verzögern.

Die Verteilung des Erlöses richtet sich nach dem Rang der Rechte. Die Darlehensbank würde zunächst abgelöst werden, so daß ggf. -bei einem zu erwartenden schlechten Erlös- zu verteilende Masse nicht mehr übrig bliebe. Insoweit haben Sie dann leider schlechte Karten.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weiterhelfen können. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Rechtsanwalt und auch Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de
Bewertung des Fragestellers 15.09.2013 | 08:07


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"Die Leistung des Anwalts war in Ordnung, nur war die Arbeit der Gerichte in der Angelegenheit rechtswidrig. Es wurde ein Enteignungsverfahren durchgeführt. Sämtliche Ansprüche wurden mißachtet. Firmeneigentum sollte auf einmal der Straftäterin gehören. Der damals gültige §57cZVG wurde mißachtet. 70.000,-Euro sind noch an Ansprüchen meinerseits nicht ausgekehrt worden. Meine Strafanzeigen wegen ungerechtfertigter Bereicherung sowie vorsätzlichen Betrug wurden zurückgewiesen. Die Justiz ist der Beihilfe zum Betrug schuldig. Die Entschädigung ist bis heute nicht erfolgt und hat mich und meine Familie zu Justizopfern werden lassen. Die Entschädigungsanspruche derzeit durch endlose Folgeverfahren derzeit ca. 300.000,-Euro zuzüglich Justizopferrente ! Leider hat mich der Anwalt nicht darauf hingewiesen, daß der Richtereid auf GG sowie sich für Wahrheit und Gerechtigkeit einzusetzen keine 15,-Euro wert sind. Das Unrecht kann auch kein Anwalt beseitigen. Danke trotzdem"