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Nachbarschaftsrecht Wegerecht

<p>Das Wegerecht entsteht, wenn Grundstücke geteilt sind und das zurückliegende Grundstück keinen eigenen Zugang zum öffentlichen Weg besitzt. Der Eigentümer des hinteren Grundstücks erhält eine Grunddienstbarkeit in Form eines Wegerechts. Dieses wird im Grundbuch beider Grundstücke eingetragen. Im Folgenden erfahren Sie, ob Ihr Nachbar das Wegerecht dulden muss und welche Rechte Ihnen zustehen. <a class="textlink scrollsmooth" href="#moretext">weiter ...</a></p>
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von RA Wolfram Geyer
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7.3.2006
Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, zu folgendem Sachverhalt erbete ich Ihren anwaltlichen Rat. am 5.6.1998 wurde die Grundstücksaufteilung eines k ...

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von Notarin und RAin Sonja Richter
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6.5.2009
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von RAin Nina Marx
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7.5.2006
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Wir haben vor einigen Jahren ein hinteres Grundstück gekauft. Zu unserem Grundstück besteht hierfür auf dem vorderem Grundstück eine im Grundbuch eing ...

| 3.1.2006
Wir wohnen in einem EFH in Berlin auf einem Hammergrundstück und sind auch Eigentümer des Weges (der "Stiel"). Der Nachbar auf dem vorderen Grundstüc ...

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17.5.2005
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17.6.2005
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12·5·10·11

Kann das Wegerecht eingeschränkt werden?

Grundsätzlich haben Eigentümer eines dienenden Grundstücks die Einschränkung nach §§ 1018 ff. BGB zu dulden. Allerdings kann gefordert werden, dass das Wegerecht schonend ausgeübt wird. Es darf demnach nicht grundlos auf dem Weg hin- und hergefahren, geparkt oder gehalten werden.

Muss sich der Nachbar an der Instandsetzung des Weges beteiligen?

Der Wegeberechtigte muss sich laut Gesetz an der Unterhaltung und Instandsetzung der Anlage beteiligen. Der Umfang ist jedoch im Einzelfall zu beurteilen.

Besteht ein Anspruch auf ein Nutzungsentgelt?

Ein Anspruch auf Entschädigung in Form eines Nutzungsentgelts besteht nur, sofern die Parteien dies vereinbart haben. Die Zahlung erfolgt in der Regel in Form einer Nutzungsrente als Jahresbeitrag.

Besteht ein Anspruch auf ein Wegerecht?

Liegt ein Grundstück so, dass es keinen direkten Zugang zu öffentlichen Wegen hat, sieht das Gesetz ein Notwegerecht nach  §§ 917, 918 BGB vor. Der Eigentümer des dienenden Grundstücks hat dem Nachbarn das Überqueren seines Grundstücks solange zu erlauben, bis dieser einen Zugang zu den öffentlichen Wegen hat. Im Gegenzug erhält er eine Notwegrente. Wie der Notweg verläuft und wie er genutzt werden darf, entscheidet das Gericht.

Kann das Wegerecht verweigert werden?

Besteht eine verbriefte Grunddienstbarkeit, so entsteht ein eigentümerähnliches Rechtsverhältnis, das nicht eingeschränkt werden darf. Der Anspruch ist notfalls auch gerichtlich durchsetzbar.

 

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