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Nachbarschaftsrecht Wegerecht

Das Wegerecht entsteht, wenn Grundstücke geteilt sind und das zurückliegende Grundstück keinen eigenen Zugang zum öffentlichen Weg besitzt. Der Eigentümer des hinteren Grundstücks erhält eine Grunddienstbarkeit in Form eines Wegerechts. Dieses wird im Grundbuch beider Grundstücke eingetragen. Im Folgenden erfahren Sie, ob Ihr Nachbar das Wegerecht dulden muss und welche Rechte Ihnen zustehen. weiter ...


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| 4.9.2014
Sehr geehrte Damen und Herren, über unser Grundstück liegt ein Wegerecht. Wir haben in den letzten Jahren viel geduldet, unsere Schuld, aber schließlich sind es unsere Nachbarn. Voriges Jahr kam es zu einem Vorkommnis, was wir dann nicht mehr einfach so hinnehmen konnten. Immer wieder Ärger mit der ...

| 7.10.2019
von RA Robert Weber
Hallo, folgender Sachverhalt: Meine Frau und ich haben im Jahr 2018 ein Grundstück, welches geteilt war erworben. Im Zuge des Erwerbs wurden die zwei Teile verschmolzen. Auf den vorderen Teil gab es ein Wegerecht, welches zu einem dahinterliegenden Teil eines Grundstücks einer Erbengemeinsch ...

| 27.5.2015
von RA Mikio Frischhut
Unser Nachbar hat auf unserem Grundstück ein Wegerecht zu seinem Haus. Der Weg ist nicht abgezäunt. Er selbst hält Hunde und führt eine Hundepension. Wenn die Hunde ausgeführt werden, und sie aus seinem Grundstück auf unser Grundstück rausstürmen, werden diese seltensten angeleint. Darf er das, ode ...
19.8.2008
von RA Martin P. Freisler
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne in einem ländlichen Umfeld. Mein Grundstück (ca. 4000 qm) grenzt an zwei Seiten an landwirtschaftlich genutztes Gelände. An der Westseite und an der Nordseite meines Grundstücks habe ich auf 2 Flurstücken auf als Wege gekennzeichneten Teilen grundbuchl ...

| 21.4.2016
von RAin Brigitte Draudt
Mein Anliegen. Wir besitzen ein Einfamilienhaus , unser Nachbar neben uns ebenfalls. Vor einigen Jahren fuhren wir über einen WEg über eine umliegende Wiese zur Straße. Nun hatte mein Nachbar die Wiesen rundherum erworben von der BVVG. In deren Ausschreibung stand damals, dass den Bewohnern, also au ...

| 7.8.2017
Guten Tag, wir haben ein Grundstück auf dem ein Wegerecht für den hinteren Nachbarn eingetragen ist. Bisher haben wir geduldet das der Nachbar sein Fahrzeug bei uns auf dem Grundstück abstellt und über ein Weg zu seinem Grundstück geht. Jetzt möchte der hintere Nachbar sein Grundstück verkaufen und ...
24.11.2007
von RA Thomas Bohle
Das Problem: Vor über 50 Jahren wurden von einem großen Grundstück (eine alte Mühle) Parzellen verkauft, auf denen Häuser gebaut wurden (zunächst als Wochenendhäuser, die später Wohnhäuser wurden). Die Parzellen sind nur über das Mühlen-Grundstück zu erreichen, deshalb wurde mit dem Kauf auch ei ...
7.11.2004
Es geht um den Erwerb eines Grundstücks: Ein Käufer hat ein quadratisches Grundstück (35 x 35 m) erworben, an dessen einen Seite eine Straße verläuft und auf deren gegenüberliegenden Seite weitere Grundstücke mit Wohnhäusern liegen. Der Käufer hat dieses Grundstück nun parallel zur Straße geteilt, ...

| 26.5.2020
von RA Marcus Schröter
Sehr geehrter Anwalt Ein Haus mit 1600 m² mit einem Garten von 2000 m² muss durch die Erbengemeinschaft verkauft werden. Der Garten ist aber nur über den Nachbarn zugänglich. Hier besteht schon seit der Zeit der Urgroßeltern (etwa 80 Jahren) ein Wegerecht. Es wurde vor etwa 30 Jahren durch einen ...
24.5.2005
Ich habe ein Grundstück, dass keine eigene Zufahrt hat. Deshalb habe ich im Grundbuch ein Wegerecht über das vordere Grundstück eingeräumt bekommen. Seit Monaten kann ich mein Wegerecht nicht ausüben, weil der Weg nicht befahrbar ist. Ob ich oder der Grundstückeigentümer Schuld ist und den Weg wiede ...
6.2.2007
von RA Marcus Schröter
Ich habe ein Grundstück mit Einfamilienhaus 1997 käuflich erworben. Durch unseren Garten verläuft eine ca. 15 Meter lange Zufahrt zu einer unserer Garagen. Unser Nachbar hat in den 70er Jahren vom zwischenzeitlich verstorbenen Vorbesitzer eine Nutzung der Zufahrt zugesichert bekommen (jedoch nicht i ...
5.7.2013
von RA Dr. Felix Hoffmeyer
Wir besitzen ein Einfamilienhaus mit Hauptzugang von der Straße und Nebenzugang über die Garagenzufahrt des Nachbarn. Dieser Nebenzugang wurde von uns mit Einverständnis der Mieter und der Eigentümer über 15 Jahre benutzt, nur als Gehweg. Das Einverständnis erfolgte mündlich. Jetzt sind die alten M ...
15.2.2006
Liebe Rechtsbeistände, ich habe in Potsdam-Bornstedt (also in Brandenburg) von der örtlichen Wohnungsbaugenossenschaft (= Stadt Potsdam) eine denkmalgeschützte Turmvilla erworben . Erbaut wurde das schöne Stück ca. 1870 in leicht erhöhter Position. Die bisherige Zufahrt für PKW zu den Garagen ...

| 14.1.2014
Vor zirka 40 Jahren haben meine Eltern und ihr Nachbar eine Doppelgarage errichtet. Jede Garage steht auf dem jeweils eigenem Grundstück, einzig die Zufahrt welche sich auf dem Nachbargrundstück befindet haben sich beide Parteien geteilt. Dies ging auch viele Jahre ohne Probleme gut. Anfang der 1990 ...
16.7.2007
Guten Tag wir besitzen den hinteren Teil eines Grundstückes mit einem eingetragenem Wegerecht über das vordere Grundstück.Seit ca. 3 Jahren haben wir die Möglichkeit unser Grundstück von der Rückseite (Pferdekoppel) zu befahren, in Absprache mit diesem Grundstücksbesitzer auf mündlicher Pachtbasis. ...
27.11.2004
Ich habe ein Haus geerbt, zu dem eine einzige Privatstraße führt. Daneben ist ein Erbbaugrundstück, noch für 55 Jahre vermietet, ebenfalls meins, über das eben diese Straße führt. Die Straße wurde lange nach Erbbauvertrag gebaut und ist nie ins Grundbuch eingetragen worden bzgl. Nutzungsrechten. ...

| 21.2.2011
Den Wohnungseigentümern von zwei zweigeschossigen Reihenäusern (Wohnungseigentümergemeinschaft, 4 Wohnungseigentümer) einer Reihenhausanlage ist auf dem angrenzenden Nachbargrundstück (ein weiteres zweigeschossiges Reihenhaus) ein grundbuchliches Wegerecht eingeräumt. Auf diesem Nachbargrundstück ve ...
24.6.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Frage zum eingetragenen Wegerecht. Mein geerbes Grundstück in NDS (ca. 20m breit u. 70m tief) Flurstück 382/2 hat eine Größe von ca. 1.400m² und ist im vorderen Teil mit einem Einfamilienhaus incl. Nebengebäude und Garagen bebaut. Die Breite von 20m gren ...
19.3.2007
von RAin Sylvia True-Bohle
Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich habe auf einem ideell geteilten Grundstück ein Einfamilienhaus in zweiter Reihe. Zu unserem Grunstück führt eine etwa 25m lange Einfahrt von der Straße aus, für die wir vor ca. drei Jahren dem Nachbarn in erster Reihe eine Wegerecht zum Begehen und Befahren eingerä ...
26.5.2005
von RA Marcus Alexander Glatzel
Sehr geerhte Damen und Herren, wir sind Mieter eines Mehrfamilienhauses. Dieses Haus ist im Verband mit anderen Häusern zu einem Viereck mit Kantenlänge von ca. 100 m zusammengebaut. In der Mitte ist ein Hof mit ca. 20 Garagen. Für diesen Hof gibt es nur eine Einfahrt, nämlich ein Hoftor. Dieses Ho ...
12·5·10·15·16

Kann das Wegerecht eingeschränkt werden?

Grundsätzlich haben Eigentümer eines dienenden Grundstücks die Einschränkung nach §§ 1018 ff. BGB zu dulden. Allerdings kann gefordert werden, dass das Wegerecht schonend ausgeübt wird. Es darf demnach nicht grundlos auf dem Weg hin- und hergefahren, geparkt oder gehalten werden.

Muss sich der Nachbar an der Instandsetzung des Weges beteiligen?

Der Wegeberechtigte muss sich laut Gesetz an der Unterhaltung und Instandsetzung der Anlage beteiligen. Der Umfang ist jedoch im Einzelfall zu beurteilen.

Besteht ein Anspruch auf ein Nutzungsentgelt?

Ein Anspruch auf Entschädigung in Form eines Nutzungsentgelts besteht nur, sofern die Parteien dies vereinbart haben. Die Zahlung erfolgt in der Regel in Form einer Nutzungsrente als Jahresbeitrag.

Besteht ein Anspruch auf ein Wegerecht?

Liegt ein Grundstück so, dass es keinen direkten Zugang zu öffentlichen Wegen hat, sieht das Gesetz ein Notwegerecht nach  §§ 917, 918 BGB vor. Der Eigentümer des dienenden Grundstücks hat dem Nachbarn das Überqueren seines Grundstücks solange zu erlauben, bis dieser einen Zugang zu den öffentlichen Wegen hat. Im Gegenzug erhält er eine Notwegrente. Wie der Notweg verläuft und wie er genutzt werden darf, entscheidet das Gericht.

Kann das Wegerecht verweigert werden?

Besteht eine verbriefte Grunddienstbarkeit, so entsteht ein eigentümerähnliches Rechtsverhältnis, das nicht eingeschränkt werden darf. Der Anspruch ist notfalls auch gerichtlich durchsetzbar.

 

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