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Nachbarschaftsrecht Wegerecht

Das Wegerecht entsteht, wenn Grundstücke geteilt sind und das zurückliegende Grundstück keinen eigenen Zugang zum öffentlichen Weg besitzt. Der Eigentümer des hinteren Grundstücks erhält eine Grunddienstbarkeit in Form eines Wegerechts. Dieses wird im Grundbuch beider Grundstücke eingetragen. Im Folgenden erfahren Sie, ob Ihr Nachbar das Wegerecht dulden muss und welche Rechte Ihnen zustehen. weiter ...


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Grundstück Nachbar Notwegerecht weitere Themen »
25.11.2022
| 60,00 €
von RA Felix Matthias Beckmann
Wir sind Besitzer eines "gefangenen " Grundstücks und haben ein Wegerecht (als Grunddienstbarkeit im Grundbuch eingetragen). Andere Verträge zu diesem Wegerecht existieren nicht. Der Eigentümer des Hauptgrundstückes hat einen Teil des Weges pflastern lassen (vorher Beton-Rasengitter). Jetzt sollen ...
1.9.2022
| 60,00 €
von RA Matthias Richter
Guten Tag, Wir haben letztes Jahr eine Haushälfte gekauft die letztes Jahr auch Grundbuchamtlich geteilt wurde. Es gibt keinerlei Eintragungen zu Grunddienstbarkeiten oder Wegerechte im Grundbuch. Nun zum Problem: Die Wasserleitung und deren Hauptzähler sowie der Gaszählers des Nachbars be ...
10.2.2022
| 57,00 €
von RA Stefan Kolditz
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich und mein Bruder haben von meinem Vater jeweils ein Grundstück am Rande unserer landwirtschaftlichen Hofstelle geschenkt bekommen auf denen jeder ein Haus für sich und seine Familie gebaut hat. Die beiden Grundstücke liegen zwar Innerorts, also in der 50er Zon ...
5.1.2022
| 45,00 €
von RAin Brigitte Draudt-Syroth
Wir haben 2021 ein freistehendes Einfamilienhaus in Berlin gekauft. Nun stellen wir fest, dass die Garage des Nachbarn (ca 1m von der Grundstücksgrenze entfernt) satte 3,80m hoch ist. Ich lese überall, dass Garagen idR maximal 3m hoch sein dürfen. Wir wissen nicht, ob/zu was der Vorbesitzer unseres ...
15.7.2021
von RA Peter Eichhorn
Hallo, auf unserem Grundstück ist seit ca. 28 Jahren ein 3,20m breites Wegerecht eingetragen. Auf diesem Teil des Grundstückes stehen seit ca. 35 Jahren 20 Tannen. D.h. als das Wegerecht eingetragen wurde, standen die Tannen schon lange. Daher war ein Befahren nie möglich. Leider ist das Wegerecht n ...
9.6.2021
von RA Bernhard Müller
Hallo, wir besitzen in Berlin ein vorderes Grundstück mit einem Wege und Leitungsrecht auf der linken Seite für den hinteren Nachbarn (gesamtes Grundstück wurde geteilt). Die Grenze zum hinteren Nachbarn ist noch nicht eingefriedet als auch kein Tor vorne zur Straßenseite aufgrund des Baus di ...

| 21.5.2021
von RA Gero Geißlreiter
Sehr geehrte Damen und Herren, wir wohnen in einer Wohnsiedlung mit eigenem Grundstück. Das Grundstück befindet sich nicht direkt an einer Straße und somit gibt es dort zusätzlich einen Privatweg zu unserer Haustüre (eigenes Flurgrundstück und Gemeinschaftseigentum) als Zugang. Es gibt zusätz ...
7.5.2021
von RAin Brigitte Draudt-Syroth
Ich wohne in einer Doppelhaushälfte und der Nachbar und ich haben eine gemeinsame Hofeinfahrt . Im Grundbuch steht das mir 1000 von 2000 gehört der Einfahrt und dem Nachbar Ehepaar je 500 von 2000. Ich bin der vordere Teil und die Nachbarn der hintere . Sonst weiter steht nichts im Grundbuch . Der N ...
11.3.2021
von RA Marcus Schröter
Sehr geehrte Damen und Herren, unser Nachbar hat ein im Grundbuch eingetragenes Durchfahrts- und Gehrecht über unser Grundstück. Die Einträge im Grundbuch sind bereits mehr als 100 Jahre alt. Der Nachbar hat in den 80er Jahren eine Garage errichtet. Diese ist auch vermessen. Nun ist der Nac ...

| 1.3.2021
von RA Thomas Bohle
Wir haben beim Erwerb des Grundstücks (allg. Wohngebiet II / 2 ) 1975 dem Hinterlieger ein Wegerecht (Grundbuch ) eingeräumt . Jetzt hat die Tochter der Familie in dem Einfamilienhaus eine Physiopraxis eingerichtet ; jahrelang hat sie eine solche Praxis ausserhalb betrieben . Seitdem herrscht auf ...
22.2.2021
von RA Michael Böhler
Sehr geehrte Damen und Herren, Es geht um das Wegerecht eines Nachbarn welches als Baulast ( nicht ins Grundbuch) eingetragen werden soll! Folgende Situation: Vor einigen Jahren ist ein Landwirt, dessen Hof hinter unserem Grundstück liegt verstorben! Dieser Hof war nur über eine Zuwegung über ...

| 7.2.2021
von RA Thomas Klein
Guten Tag, folgender Sachverhalt: Es besteht kein im Grundbuch eingetragenes Wegerecht bei zwei Doppelhaushälften. Der Bewohner der Haushälfte auf dem hinter liegenden Grundstück muss das vordere Grundstück über einen Weg passieren. Bei der Errichtung der Häuser in den 1980er Jahren wurde vers ...

| 27.11.2020
von RA Alex Park
In unserer Reihenhauszeile mit 12 Grundstücken wird rückwärtig zur Gartenseite hin seit über 80 Jahren ein offen zugänglicher Weg als durchgängige, gartenseitige Versorgungsmöglichkeit der Grundstücke von allen Anliegern genutzt. Der Weg ist anteilig besitzrechtlich zwar den einzelnen Grundstücken ...
31.10.2020
von RA Gero Geißlreiter
Mein Haus steht in zweiter Reihe und ich habe ein Wegerecht für die Auffahrt des Nachbarn um auf mein Grundstück zu gelangen. Die Auffahrt ist ca. 3,5 Meter breit. Der Nachbar parkt sein Auto am Ende der Auffahrt vor seiner Garage (Breite des KFZ's ca 2,00 m). Nun möchte der Nachbar zusätzlich no ...
12.10.2020
von RA Sascha Lembcke
Ich bin seit 26 Jahren Eigentümer eines Hammergrundstückes, das mit einem Einfamilienhaus bebaut ist. Der Zugang zum Grundstück ist durch eine Baulast auf dem Nachbargrundstück gesichert. Die Baulast beinhaltet das jederzeitige Geh- und Fahrrecht über die straffierte Fläche des Nachbargrundstückes. ...
24.6.2020
von RA Gero Geißlreiter
Ein Nachbar hat ein Wegerecht für einen Weg, der zu meinem Grundstück gehört. Über diesen Weg konnte er bis jetzt sein, seit über 40 Jahren, als Garten genutztes Grundstück hinter seinem Haus erreichen. Nun legte er in dem Garten einen Stellplatz (Garage/großer Carport) für seinen Pkw an. Hierdurc ...

| 24.6.2020
von RA Krim.-Dir. a.D. Willy Burgmer
Sehr geehrte Damen und Herren! Ich bin Eigentümerin eines mit einem Wohnhaus und einem größeren Werkstattgebäude bebauten Grundstücks in Rheinland-Pfalz. Ferner bin ich sowie insgesamt 16 Nachbarn gemeinsam Eigentümer eines Privatweges der hinter den Häusern entlang führt und teilweise als Zufahrt ...
3.6.2020
von RA Thomas Bohle
Ich wohne in einer Privaten Seitenstraße im vorderen Haus mein um von meinem Grundstück auf die Straße zu gelangen muss ich über das Grünstuck meiner Nachbarn. Hierführ gibt es ein eingetragenes Wegerecht ohne Mindestbreite. Nun Parkt mein Nachbar aber auf seinen Grundstück so das nur eine Durchfahr ...
31.5.2020
von RA Daniel Saeger
Sehr geehrte Frau Rechtsanwältin, sehr geehrter Herr Rechtsanwalt, ich besitze ein Grundstück welches direkt an ein Gemeindegrundstück grenzt. Mein Grundstück ist über das Gemeindegrundstück nur zu Fuß über einen Durchgang von 1,20m zu betreten und nur über zwei Nachbargrundstück zu befahren. Ans ...

| 26.5.2020
von RA Marcus Schröter
Sehr geehrter Anwalt Ein Haus mit 1600 m² mit einem Garten von 2000 m² muss durch die Erbengemeinschaft verkauft werden. Der Garten ist aber nur über den Nachbarn zugänglich. Hier besteht schon seit der Zeit der Urgroßeltern (etwa 80 Jahren) ein Wegerecht. Es wurde vor etwa 30 Jahren durch einen ...
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Kann das Wegerecht eingeschränkt werden?

Grundsätzlich haben Eigentümer eines dienenden Grundstücks die Einschränkung nach §§ 1018 ff. BGB zu dulden. Allerdings kann gefordert werden, dass das Wegerecht schonend ausgeübt wird. Es darf demnach nicht grundlos auf dem Weg hin- und hergefahren, geparkt oder gehalten werden.

Muss sich der Nachbar an der Instandsetzung des Weges beteiligen?

Der Wegeberechtigte muss sich laut Gesetz an der Unterhaltung und Instandsetzung der Anlage beteiligen. Der Umfang ist jedoch im Einzelfall zu beurteilen.

Besteht ein Anspruch auf ein Nutzungsentgelt?

Ein Anspruch auf Entschädigung in Form eines Nutzungsentgelts besteht nur, sofern die Parteien dies vereinbart haben. Die Zahlung erfolgt in der Regel in Form einer Nutzungsrente als Jahresbeitrag.

Besteht ein Anspruch auf ein Wegerecht?

Liegt ein Grundstück so, dass es keinen direkten Zugang zu öffentlichen Wegen hat, sieht das Gesetz ein Notwegerecht nach  §§ 917, 918 BGB vor. Der Eigentümer des dienenden Grundstücks hat dem Nachbarn das Überqueren seines Grundstücks solange zu erlauben, bis dieser einen Zugang zu den öffentlichen Wegen hat. Im Gegenzug erhält er eine Notwegrente. Wie der Notweg verläuft und wie er genutzt werden darf, entscheidet das Gericht.

Kann das Wegerecht verweigert werden?

Besteht eine verbriefte Grunddienstbarkeit, so entsteht ein eigentümerähnliches Rechtsverhältnis, das nicht eingeschränkt werden darf. Der Anspruch ist notfalls auch gerichtlich durchsetzbar.

 

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