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Nachbarschaftsrecht Wegerecht

Das Wegerecht entsteht, wenn Grundstücke geteilt sind und das zurückliegende Grundstück keinen eigenen Zugang zum öffentlichen Weg besitzt. Der Eigentümer des hinteren Grundstücks erhält eine Grunddienstbarkeit in Form eines Wegerechts. Dieses wird im Grundbuch beider Grundstücke eingetragen. Im Folgenden erfahren Sie, ob Ihr Nachbar das Wegerecht dulden muss und welche Rechte Ihnen zustehen. weiter ...

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| 4.9.2014
Sehr geehrte Damen und Herren, über unser Grundstück liegt ein Wegerecht. Wir haben in den letzten Jahren viel geduldet, unsere Schuld, aber schließl ...
17.5.2006
von RA Markus Timm
Sehr geehrte Damen und Herren, Ich habe meinem Nachbarn ein Wegerecht eingerämt mit folgendem Inhalt: Der jeweilige Eigentümer des herrschenden ...
19.8.2008
von RA Martin P. Freisler
Sehr geehrte Damen und Herren, ich wohne in einem ländlichen Umfeld. Mein Grundstück (ca. 4000 qm) grenzt an zwei Seiten an landwirtschaftlich genu ...

| 7.10.2019
| 68,00 €
von RA Robert Weber
Hallo, folgender Sachverhalt: Meine Frau und ich haben im Jahr 2018 ein Grundstück, welches geteilt war erworben. Im Zuge des Erwerbs wurden di ...

| 27.5.2015
von RA Mikio Frischhut
Unser Nachbar hat auf unserem Grundstück ein Wegerecht zu seinem Haus. Der Weg ist nicht abgezäunt. Er selbst hält Hunde und führt eine Hundepension. ...

| 21.4.2016
von RAin Brigitte Draudt
Mein Anliegen. Wir besitzen ein Einfamilienhaus , unser Nachbar neben uns ebenfalls. Vor einigen Jahren fuhren wir über einen WEg über eine umliegende ...

| 7.8.2017
von RA Roger Neumann
Guten Tag, wir haben ein Grundstück auf dem ein Wegerecht für den hinteren Nachbarn eingetragen ist. Bisher haben wir geduldet das der Nachbar sein F ...
24.11.2007
von RA Thomas Bohle
Das Problem: Vor über 50 Jahren wurden von einem großen Grundstück (eine alte Mühle) Parzellen verkauft, auf denen Häuser gebaut wurden (zunächst a ...
7.11.2004
von RAin Regine Filler
Es geht um den Erwerb eines Grundstücks: Ein Käufer hat ein quadratisches Grundstück (35 x 35 m) erworben, an dessen einen Seite eine Straße verläuft ...
6.2.2007
von RA Marcus Schröter
Ich habe ein Grundstück mit Einfamilienhaus 1997 käuflich erworben. Durch unseren Garten verläuft eine ca. 15 Meter lange Zufahrt zu einer unserer Gar ...
24.5.2005
Ich habe ein Grundstück, dass keine eigene Zufahrt hat. Deshalb habe ich im Grundbuch ein Wegerecht über das vordere Grundstück eingeräumt bekommen. S ...
5.7.2013
von RA Dr. Felix Hoffmeyer
Wir besitzen ein Einfamilienhaus mit Hauptzugang von der Straße und Nebenzugang über die Garagenzufahrt des Nachbarn. Dieser Nebenzugang wurde von uns ...

| 14.1.2014
Vor zirka 40 Jahren haben meine Eltern und ihr Nachbar eine Doppelgarage errichtet. Jede Garage steht auf dem jeweils eigenem Grundstück, einzig die Z ...
16.7.2007
Guten Tag wir besitzen den hinteren Teil eines Grundstückes mit einem eingetragenem Wegerecht über das vordere Grundstück.Seit ca. 3 Jahren haben wir ...
27.11.2004
Ich habe ein Haus geerbt, zu dem eine einzige Privatstraße führt. Daneben ist ein Erbbaugrundstück, noch für 55 Jahre vermietet, ebenfalls meins, übe ...

| 21.2.2011
Den Wohnungseigentümern von zwei zweigeschossigen Reihenäusern (Wohnungseigentümergemeinschaft, 4 Wohnungseigentümer) einer Reihenhausanlage ist auf d ...
24.6.2007
Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Frage zum eingetragenen Wegerecht. Mein geerbes Grundstück in NDS (ca. 20m breit u. 70m tief) Flurstück ...
19.3.2007
von RAin Sylvia True-Bohle
Sehr geehrte Rechtsanwälte, ich habe auf einem ideell geteilten Grundstück ein Einfamilienhaus in zweiter Reihe. Zu unserem Grunstück führt eine et ...
26.5.2005
von RA Marcus Alexander Glatzel
Sehr geerhte Damen und Herren, wir sind Mieter eines Mehrfamilienhauses. Dieses Haus ist im Verband mit anderen Häusern zu einem Viereck mit Kantenlä ...
10.11.2014
Guten Tag. Seit rund 25 Jahren wird der zum Teil gepflasterte "Vorgarten" des angrenzenden Hauses (Schwiegereltern) als Zufahrt zur eigenen Garage ...
12·5·10·15

Kann das Wegerecht eingeschränkt werden?

Grundsätzlich haben Eigentümer eines dienenden Grundstücks die Einschränkung nach §§ 1018 ff. BGB zu dulden. Allerdings kann gefordert werden, dass das Wegerecht schonend ausgeübt wird. Es darf demnach nicht grundlos auf dem Weg hin- und hergefahren, geparkt oder gehalten werden.

Muss sich der Nachbar an der Instandsetzung des Weges beteiligen?

Der Wegeberechtigte muss sich laut Gesetz an der Unterhaltung und Instandsetzung der Anlage beteiligen. Der Umfang ist jedoch im Einzelfall zu beurteilen.

Besteht ein Anspruch auf ein Nutzungsentgelt?

Ein Anspruch auf Entschädigung in Form eines Nutzungsentgelts besteht nur, sofern die Parteien dies vereinbart haben. Die Zahlung erfolgt in der Regel in Form einer Nutzungsrente als Jahresbeitrag.

Besteht ein Anspruch auf ein Wegerecht?

Liegt ein Grundstück so, dass es keinen direkten Zugang zu öffentlichen Wegen hat, sieht das Gesetz ein Notwegerecht nach  §§ 917, 918 BGB vor. Der Eigentümer des dienenden Grundstücks hat dem Nachbarn das Überqueren seines Grundstücks solange zu erlauben, bis dieser einen Zugang zu den öffentlichen Wegen hat. Im Gegenzug erhält er eine Notwegrente. Wie der Notweg verläuft und wie er genutzt werden darf, entscheidet das Gericht.

Kann das Wegerecht verweigert werden?

Besteht eine verbriefte Grunddienstbarkeit, so entsteht ein eigentümerähnliches Rechtsverhältnis, das nicht eingeschränkt werden darf. Der Anspruch ist notfalls auch gerichtlich durchsetzbar.

 

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