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Erbrecht Auszahlung

Das Eintreten eines Erbfalls bringt für die Hinterbliebenen häufig Ungewissheit mit sich. Welche Rechte Ihnen zustehen, erfahren Sie hier. weiter ...


| 11.5.2010
3022 Aufrufe
von RA Ingo Bordasch
Die Erbengemeinschaft besteht aus Mutter mit 2 Töchtern, die nach dem Tod des Vaters ein Haus mit Grundstück zu 1/2,1/4, 1/4 erben. Die Mutter bewohn ...
20.5.2006
22785 Aufrufe
von RA Stephan Bartels
Sehr geehrte Damen und Herren, im vergangenen September verstarb meine Großtante. Sie hinterläßt keine leiblichen oder angenommen Kinder. Ein Te ...

| 20.12.2014
882 Aufrufe
von RA Tobias Rösemeier
Nach dem Tod des Ehemannes drängen die Kinder aus erster Ehe der Frau zur Auszahlung Ihres Pflichtanteils. Er starb am 3.11., ist am 23.11. beigesetzt ...
14.7.2013
918 Aufrufe
von RA Dr. Felix Hoffmeyer
Sehr geehrte Damen und Herren, ich habe eine Frage zu einem Erbschaftsfall, in dem eine Mutter dreier Söhne ihren zweitgeborenen als Alleinerben ei ...

| 14.3.2014
1158 Aufrufe
von RA Jürgen Vasel
Hallo Mein Schwiegervater ist leider verstorben und hat diverse Geldbeträge auf verschiedene Konten. Ein Erbschein wurde beantragt, Erben sind die Eh ...

| 2.3.2009
3853 Aufrufe
von RA Mathias Drewelow
Im Zuge der Nachlassregelung meines verstorbenen Vaters habe ich eine Frage. Mein Vater war Selbstständig tätig in einem Handwerk mit eigener Firma ...
16.11.2011
7044 Aufrufe
von RAin Maike Domke
Mitte September ist mein Opa verstorben und noch Ende des Monats 09 hat die Testamentseröffnung stattgefunden. Es gibt 2 Erben und zusätzlich 4 Per ...
24.5.2012
1545 Aufrufe
von RA Karlheinz Roth
Mein Vater hat in seinem Testament sein kleines Barvermögen (weitere Erbmasse ist nicht da) zu 50% an eine Schule vermacht mit der Auflage, dass dies ...

| 24.6.2016
629 Aufrufe
von RA Daniel Hesterberg
Guten Tag! Person A hinterlässt nach dessen Tod ein Testament. Person F & G erhalten jeweils einen definierten Betrag. Person B (Schwester), ...
18.10.2004
8779 Aufrufe
Ich habe einige Fragen in Bezug auf den Pflichtteil. Zur Erklärung: Mein Vater ist verstorben, wir sind insgesamt drei Kinder. Meinen Bruder hat e ...

| 23.9.2005
3284 Aufrufe
von RAin Nina Marx
eine mutter, verstorben juli 2004, hat ihren 3 kindern ein haus hinterlassen. im august 2004 hat ein notar im gegenseitigen einvernehmen bestimmt, das ...
21.4.2006
9229 Aufrufe
Guten Tag ! Ich gehöre nach dem Tod meines Vaters 1990 einer Erbengemeinschaft an, d.h 50% besitzt meine Mutter und meine Schwester und ich je 25%. ...
23.10.2012
775 Aufrufe
von RAin Anke Schüler
Wir sind 12 Geschwister und beide Elternteile sind verstorben. Es gibt einen amtlichen Verkehrswert für die Erbmasse. Obwohl die Auszahlung einer Einz ...

| 30.7.2014
3972 Aufrufe
von RA Karlheinz Roth
Hallo, wir (4 Geschwister) + Stiefvater haben am Montag beim Notar unser gemeinsames Haus verkauft. Kaufpreis liegt bei 115.000 Euro. Uns Gesch ...

| 23.6.2012
1671 Aufrufe
von RA Lars Winkler
Sehr geehrte Damen und Herren, meine Eltern haben mir in ihrem Testament einen Betrag in Höhe von 30.000 Euro aus dem Nachlass des Längstlebenden v ...

| 1.7.2017
136 Aufrufe
von RA Daniel Saeger
Mein Vater ist kürzlich verstorben . Ich bin von meiner Mutter beauftragt worden , die erblichen Angelegenheiten zu regeln , da Sie altersbedingt nich ...

| 4.10.2010
3254 Aufrufe
von RA Steffan Schwerin
Mein Mann muss seiner Nichte aufgrund des Erbvertrages seiner Eltern 25% des Netto-Nachlasses auszahlen. Das möchte er jetzt auch machen. Nur kann er ...
17.11.2009
9677 Aufrufe
von RA Ingo Bordasch
Sehr geehrte Damen und Herren, zusammen mit einer 3 - köpfgigen Erbgemeinschaft habe ich Bargeld und eine Immobilie geerbt. Ich wurde in dem Testam ...

| 5.2.2011
3374 Aufrufe
von RA Sascha Steidel
Guten Abend, die Situation ist bis auf einen Punkt klar: Ich bin mit 75 % am Erbe meiner vor einem Jahr verstorbenen Frau beteiligt. 25 % entfallen a ...
30.1.2014
889 Aufrufe
von RA Reinhard Moosmann
Sehr geehrte Damen und Herren, folgende Situation: Nach dem Tod meiner Mutter vor 5 Jahren erbten mein Bruder und ich durch gesetzliche Erbfolge j ...
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Habe ich einen Anspruch auf vorzeitige Auszahlung des Erbes?

Einen Anspruch auf Auszahlung des Erbes bereits vor dem Erbfall besteht im deutschen Erbrecht nicht. Trotzdem können sich die Beteiligten auf einen Schenkungsvertrag bzw. eine vorweggenommene Erbfolge einigen. In diesem Vertrag wird häufig festgehalten, dass dem Beschenkten die Schenkung auf seine künftige Erbschaft angerechnet wird. Teilweise wird die Auszahlung auch nur erreicht, wenn das Kind im Gegenzug auf den Pflichtteil verzichtet.

Was ist ein Pflichteil?

Bei dem Pflichtteil handelt es sich um eine gesetzlich geregelte Mindestbeteiligung am Erbe. Er greift immer dann, wenn ein Erblasser einen Verwandten von der Erbfolge ausgeschlossen und damit enterbt hat. Der Enterbte erhält einen Pflichtteil in Höhe der Hälfte des gesetzlichen Erbteils. Hiermit schränkt der Gesetzgeber die Testierfähigkeit des Erblassers ein.

Wer kann sich einen Pflichtteil auszahlen lassen?

Grundsätzlich können sich nur Pflichtteilsberechtigte nach § 2303 BGB auszahlen lassen. Hiernach sind folgende Verwandte berechtigt:

  • Abkömmlinge des Erblassers (ehelich, unehelich, adoptiert)
  • Ehegatte bzw. eingetragener Lebenspartner
  • Eltern

Sofern ein Erblasser Kinder hat, sind diese zuerst pflichtteilsberechtigt. Danach folgen die Ansprüche der Ehegatten und zuletzt der Eltern. Eltern können also keine Ansprüche geltend machen, wenn der Erblasser Kinder oder einen Ehegatten hinterlassen hat.

Wie kann ich mir den Pflichtteil auszahlen lassen? Sofern Sie sich den Pflichtteil auszahlen lassen möchten, benötigen Sie Auskunft über die konkrete Höhe des Erbes. Anschließend können Sie den oder die konkreten Erben dazu auffordern, Ihnen den Pflichtteil auszuzahlen. Dies kann sowohl mündlich als auch schriftlich erfolgen. Empfehlenswert ist es, dies aus Beweisgründen schriftlich zu machen.

Bis wann kann ich mir meinen Pflichtteil auszahlen lassen?

Bei der Auszahlung des Pflichtteils sind die gesetzlich geregelte Fristen zu berücksichtigen, da der Anspruch verjähren kann. Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt bei Pflichtteilen gem. §§ 195, 199 BGB 3 Jahre. Die Frist beginnt zum Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Erfährt der Pflichtteilsberechtigte von dem Erbfall jedoch erst später, so beginnt die Frist zum Zeitpunkt der Kenntnisnahme.

 

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