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strom und Gaszähler ausgebaut


01.12.2012 19:02 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Guten Tag.

Ich habe folgendes Problem. Mir wurde vor einiger Zeit der Strom und der Gaszähler ausgebaut. Ich soll eine summe von fast 1500 € bezahlen. Erst dann könne ich ein ortsansässiges Installateur Unternehmen beauftragen neue Zähler einzubauen. Was natürlich auch ich bezahlen muss. Leider ist es mir nicht möglich die summe zu begleichen. Ich konnte höchstens die geforderte summe in raten begleichen. Das lehnt die RWE jedoch ab. Grunde wurden keine genannt. Mittlerweile haben wir minus grade draußen und die Temperatur in der Wohnung liegt knapp bei 13 grad. Keine Möglichkeit etwas warme zu bekommen, geschweige denn heißes Wasser oder sonstige Dinge zu tun. Meine frage nun an sie: was kann ich tun, damit ich wieder Strom und Gas bekomme.ohne die geforderte summe in einmal zu bezahlen? Ich bin mehr als bereit die summe zu begleichen. Nur leider kann ich das so wie es von mir gefordert wird nicht. Ich habe gelesen man könne beim Amtsgericht eine einstweilige Verfügung gegen den Versorger erwirken. Das wurde aber nur dann zu einem positiven ergebniss fuhren, wenn hierfür ernste Gründe bestehen. Zum Beispiel Kinder neugeborene oder schwangere im Haushalt. Nichts davon ist der fall.ich bin allein stehend und wohne auch alleine. Ich hoffe sie können mir helfen.

Mit freundlichen grüßen

L.
01.12.2012 | 19:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

nach § 19 StromGVV ist der Grundversorger berechtigt, insbesondere bei der Nichterfüllung einer Zahlungsverpflichtung trotz Mahnung, die Grundversorgung vier Wochen nach Androhung unterbrechen zu lassen und den zuständigen Netzbetreiber nach § 24 Abs. 3 der Niederspannungsanschlussverordnung mit der Unterbrechung der Grundversorgung zu beauftragen.
Drei Tage vor der Sperre hat er dies noch einmal anzukündigen.

Das wäre die erste Überprüfung, ob diese Fristen eingehalten sind.

Wenn ja, dann gibt es tatsächlich noch die Möglichkeit, eine Ratenzahlung zu vereinbaren bzw. einen Dauerauftrag einzurichten und um Wiederanstellen bitten.

Wenn dies auch nicht fruchten sollte, gibt es noch die Möglichkeit einer einstweiligen Verfügung, die aber nur dann erfolgreich ist, wenn die o.g. Frist zum Beispiel nicht eingehalten worden ist.
Weiter Gründe sind die bereits von Ihnen aufgeführten, oder wenn die tatsächliche Umstände vorliegen, die die Bezahlung konkret in Aussicht stellt, zum Beispiel neue Arbeitsstelle oder Ähnliches.
Die einstweilige Verfügung hätte im Übrigen auch noch den Vorteil, dass in vielen Fällen eine mündliche Verhandlung anberaumt wird und in dieser Absprachen mit dem Versorger getroffen werden können.

Es gibt außerdem die Möglichkeit, dass Sie mit Hilfe der Arbeitsagentur einen Kredit bekommen.
Hierfür müssten Sie sich bei der zuständigen Stelle informieren, bei der Sie Arbeitslosengeld beziehen sollten.

Ein letzter Ansatz könnte ein Kredit durch den Eigentümer der Wohnung sein, der sicherlich ein Interesse daran haben wird, dass die Wohnung auch weiterhin beheizt wird, sodass sich kein Schimmel bildet.

Sie sollten aber möglichst jeden Cent an den Versorger zahlen, um so Ihren Zahlungswillen zu demonstrieren und denen die Belege mit der Bitte um Ratenzahlung und Wiederanschaltung zusenden.


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