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stoff mangelhaft, gutschrift transferieren/auszahlen lassen?


| 19.12.2011 18:08 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



guten tag

ich habe folgende frage:

wir haben bei einer fabrik jacken anfertigen lassen und dabei stoff eines (anderen) stoffherstellers verwenden lassen. wir bezahlen den stoff nicht direkt an den stoffhersteller sondern den konfektionär für die fertigen jacken und er bezahlt dem stoffhersteller den stoff.
nun war in der ersten serie der stoff mangelhaft und wir hatten viele kundenreklamationen und kosten. da sich die zweite kollektion mit der ersten überschnitt, hat der konfektionär bereits wieder stoff sowie weitere accessoires für uns eingekauft.
nun haben wir vom stoff hersteller eine gutschrift bekommen.
haben aber auch beim konfektionär eine rechnung offen (da er den stoff wie auch accessoires bereits eingekauft hat). wir möchten nicht mehr bei diesem stofflieferanten einkaufen sondern einen anderen wählen. die gutschrift vom stoffproduzenten "nützt" uns also nichts.
wir möchten gerne entweder nun die gutschrift auf den konfektionär "transferieren" (um so unsere schulden da zu bezahlen) oder aber den stoffhersteller zwingen uns die gutschrift auszuzahlen (um so den konfektionär) bezahlen zu können. ist das möglich oder was schlagen sie vor?

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Sehr geehrter Ratsuchender,

sofern es keine besonderen vertraglichen Absprachen gibt, brauchen Sie sich nicht auf eine Gutschrift verweisen lassen.

Denn hier handelt es sich nicht um Kulanz, die zur Gutschrift berechtigen könnte.

Nach Ihrer Schilderung liegt vielmehr ein echter Mangel vor, so dass Sie auch als Händler die Gewährleistungsansprüche geltend nachen können.

Dazu gehört auch die Zahlung der "Gutschrift", da Sie diese Gutschrift ja gar nicht mehr verwenden können.

Auch wenn der Lieferant etwas anderes anbietet, brauchen Sie sich nicht darauf einlassen.

Fordern Sie daher den Lieferanten mit einer Frist (14 Tage dürften angemessen sein) auf. Zahlt er dann nicht, sollten Sie danach einen Rechtsanwalt mit der Durchsetzung Ihrer Zahlungsansprüche beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Nachfrage vom Fragesteller 22.12.2011 | 16:45

guten tag frau bohle
um zu sehen ob es besondere vertragliche absprachen gibt muss ich die AGB's durchlesen, oder müssten die ausserhalb der AGB's gemacht worden sein.
sollten wir das mit einem rechtsanwalt durchsetzen müssen, so müssen wir beweisen dass das material schadhaft ist oder wurde das durch die gutschrift bereits "eingestanden" unten steht noch "mit dieser zahlung wurden alle reklamationen und ansprüche abgegolten". danke für eine antwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 22.12.2011 | 17:49

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie müssten zwar die Mangelhaftigkeit beweisen.

Da aber eine Gutschrift erfolgt ist, wird dieser Nachweis leicht zu führen sein. Die Gutschrift wird als Zugeständnis gewertet werden müssen.

Der Zusatz führt nicht zum Verlust Ihrer Rechte.


Die AGB müssen immer vor oder bei Vertragsabschluss vereinbart worden sein. Und sie müssten auch wirksam sein.

Um dieses abschließend beurteilen zu können, müssten sie geprüft werden.

Daher würde ich einen Rechtsanwalt einschalten.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

Tel: 0441 / 26 7 26
Fax: 0441 / 26 8 92
mail: ra-bohle@rechtsanwalt-bohle.de
http://www.rechtsanwalt-bohle.de/index.php?tarcont=content/e-mail.inc.php

Bewertung des Fragestellers 22.12.2011 | 16:57


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