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stille Beteiligung bei Firma e.K.

17.04.2012 19:07 |
Preis: ***,00 € |

Gesellschaftsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Guten Tag,
ich habe mch mit einer Einlage an einer kleinen Firma beteiligt, die nur aus dem Inhaber besteht und als e.K. firmiert. Die Beteiligung ist auf 5 Jahre festgelegt und läuft September 2014 aus.
Nun ist der Inhaber Mitte letzten Jahres schwer erkrank und seitdem ruhen die Geschäfte. Ich fragte hier schon einmal an und liess den Gesellschaftsvertrag prüfen, ob eine Kündigung aus wichtigem Grund möglich ist. Die letztjährige Aussage lautete, dass eine Erkrankung zum unternehmerischen Risiko gehört, welchem ich durch meinen Vertrag und die Beteiligung zugestimmt habe. Ich sehe nicht, dass die Geschäfte wieder aufgenommen werden und somit fallen monatlich Verluste in Höhe der Kosten (Miete etc.) an. Ich denke, die Einlage ist aufgebraucht/in Kürze aufgebraucht. Muss ich wirklich bis Ende der Laufzeit des Gesellschaftsvertrages zusehen, wie keine geschäftliche Tätigkeit Verluste über Verluste aufhäuft?Gbt es eine Chance, zu retten, was zu retten ist, durch entweder Bestehen auf Aufnahme der Geschäfte oder Beendigung und Abrechnung? Falls Aussicht besteht, den Vertrag zu kündigen oder eine andere Möglichkeit sich bietet, benötige ich anwaltliche Vertretung, da ich weiss, dss auf bloße Schreiben von mir keine Rektion erfolgt.

Feunliche Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Aus meiner Sicht besteht hier ein außerordentliches Kündigungsrecht, da die wirtschaftlichen Verhältnisse ungeordnet sind und sich zunehmend verschlechtern.

Weiterhin haben Sie sich an einem lebenden Unternehmen und nicht an einem Unternehmen, dass der Liquidation entgegensieht beteiligt, so dass aufgrund der Entwicklung ein Wegfalle der vertraglichen Grundlage vorliegt.

Daher sollten Sie den Beteiligungsvertrag mit einer angemessenen Frist von einem Monat kündigen und den Inhaber zur Rückzahlung des Beteiligungsbetrages auffordern. Kommt er dieser Frist nicht nach, müssen Sie den Beteiligungsbetrag durch einen Mahnbescheid oder eine Klage geltend machen.

Ich hoffe ich konnte Ihnen weiterhelfen und stehe weiterhin zur Verfügung.

Mit besten Grüßen


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