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steuerausgleich+trennung

| 23.02.2016 12:07 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Zusammenfassung:

Die Steuerklasse wechseln nach Trennung

Sehr geehrte Damen und Herren,
ich bin seit 2013 verheiratet und arbeitete in der Steuerklasse 3, mein Mann in Klasse 5. In der Steuerklasse 3 habe ich ca. 300 Euro mehr verdient als vorher. Im November 2015 habe ich meinen Mann beim Fremdgehen erwischt und mich getrennt. Ich habe die Trennung beim Finanzamt angezeigt und mein Mann ist aus meiner Wohnung ausgezogen. Im Dezember arbeitete ich dann schon in der Steuerklasse 1.
Meine Frage ist: Muss ich nun die 300 Euro Gehaltsdifferenz die ich durch die Steuerklasse 3 monatlich hatte rückwirkend an das Finanzamt zurückzahlen? Ich muss eine Einzelveranlagung beim Lohnsteuerausgleich machen, da eine Zusammenveranlagung unmöglich ist. Gibt es irgendeine Möglichkeit einigermaßen "unbeschadet" aus der Sache herauszukommen? Müßte ich tatsächlich 3000 Euro ans Finanzamt zahlen müssen hätte ich ein riesen Problem.
Vielen Dank!
Ariane Selka

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1. Muss ich nun die 300 Euro Gehaltsdifferenz die ich durch die Steuerklasse 3 monatlich hatte rückwirkend an das Finanzamt zurückzahlen?
Die Änderung der Steuerklasse nach der Trennung hätte ab dem 01. 01. des Nachfolgejahres (also 2016) erfolgen müssen. Ein rückwirkender Steuerklassewechsel kann nur auf Antrag der beiden Ehegatten erfolgen. Wie es bei Ihnen dazu gekommen ist, ist unklar. Sie teilen im Sachverhalt nur mit, dass Sie die Trennung beim FA (folgerichtig) unverzüglich angezeigt haben. Wenn Ihre Steuerklasse so geändert wurde, wie Sie beschreiben, kommt eine Rückerstattung auf Sie zu. Setzen Sie sich mit dem zuständigen SB im FA in Verbindung und klären, wie es dazu gekommen ist und ab wann die Änderung der Steuerklasse gilt.
2. Ich muss eine Einzelveranlagung beim Lohnsteuerausgleich machen, da eine Zusammenveranlagung unmöglich ist.
Bitte konkretisieren Sie Ihre Frage, falls das tatsächlich eine Frage ist. Wenn Sie damit meinen, dass Ihr Ehemann der Zusammenveranlagung nicht zustimmt, macht er sich schadensersatzpflichtig.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 23.02.2016 | 12:55

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ja, dass Finanzamt hat nach Anzeige der Trennung im November 2015 die Steuerklasse zum Dezember 2015 auf 1 geändert. Mein Mann verweigert die Zusammenveranlagung. Muss er zusammenveranlagen? Ich glaube er spekuliert für sich selbst auf eine dicke Rückzahlung wenn er einzeln veranlagt.
Was heißt dann er ist schadensersatzpflichtig?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 23.02.2016 | 13:13

Sehr geehrte Fragestellerin, gerne beantworte ich Ihre Nachfrage : dass die Änderungen zum 1.12.15 erfolgte, habe ich auch so verstanden. Zu klären ist noch beim FA warum. Denn das hätte nur auf Antrag erfolgen können. Ohne Antrag würde das FA erst zum 1.1.16 ändern dürfen. Da Sie von Zusammenveranladung steuerliche Vorteile haben würden, entsteht Ihnen einen Schaden, wenn ihr Ehemann sie unmöglich macht (indem er die Zustimmung verweigert ). Diesen Schaden muss er Ihnen dann ersetzen.
Freundliche Grüße aus München Zelinskij

Bewertung des Fragestellers 23.02.2016 | 13:22

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