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staatsanwalt


| 13.10.2005 15:45 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Hallo,


meine Frage war

wenn der staatsanwalt gegen mich ermittelt, kann er auch verdacht im Führungszeignis eintragen. oder immer nur eine verurteilung vom richter????
steht dann im FZ auch drinnen wie z.b. verdacht auf berug oder ähnliches??


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Sehr geehrter Fragesteller,

ich darf Ihre Anfrage anhand Ihrer Informationen wie folgt beantworten:

Was in ein Führungszeugnis eingetragen wird, richtet sich nach dem BZRG (Bundeszentralregistergesetz). Genauer gesagt nach den § 32 BZRG in Verbindung mit den §§ 4-16 BZRG. Ich erspare Ihnen eine genaue Auflistung, was im Einzelnen eingetragen wird.
In Ihrem Fall kann ich Sie nämlich beruhigen. Verdachtsmomente werden grundsätzlich nicht eingetragen. Erst wenn Sie verurteilt werden, kann es zu einer Eintragung kommen.

Jedoch darf ich nicht unterschlagen Ihnen mitzuteilen, dass es auch im Fall einer Einstellung des Verfahrens zu einer Eintragung kommt - und zwar nicht im BZRG sondern in der Vorgangsliste der Staatsanwaltschaften. Diese Liste kann jede Staatsanwaltschaft einsehen. Darauf steht zB der damalige Verdacht und Grund der Einstellung. Dies bedeutet, dass der spätere in einer anderen Sache ermittelnde Staatsanwalt anhand solcher Altvorgänge Sie zwar nicht als "schuldig" einstuft, jedoch ein genaueres Bild von Ihnen bekommt.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben und stehe Ihnen im Rahmen der Nachfrageoption gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Euskirchen
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 13.10.2005 | 16:25

danke,

kann ich den staatsanwalt auch anrufen und FRAGEN, warum er gegen mich ermittel oder darf er das nicht.

Danke

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.10.2005 | 16:43

Hallo,

Sie können natürlich den Staatsanwalt bitten, Ihnen im Falle der
Einstellung eine Einstellungsnachricht zukommen zu lassen. Dies geschieht sonst nur, wenn Sie verantwortlich vernommen worden sind.
Im Übrigen wird der Staatsanwalt Ihnen möglicherweise keine Auskunft geben. Ich rate Ihnen jedoch, sich nicht telefonisch zu melden oder sonst irgendwie zu unbeachten Äußerungen hinreißen zu lassen. Sollten Sie eine Vorladung zur Vernehmung bekomme, suchen Sie bitte unbedingt einen Anwalt auf. Dieser sollte dann zuerst Akteneinsicht nehmen.

Mit freundlichen Grüßen


Euskirchen
Rechtsanwalt

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