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staats. Examen Erwartungshorizonte v. stellv. Schulleitung an Schüler gegeben

13. September 2022 17:48 |
Preis: 55,00 € |

Schule, Hochschule, Prüfungen


Beantwortet von


Guten Abend, wir (Schüler der Podologie Erw.) befinden uns in einem Dilemma und wissen nicht, was wir machen können oder sollen. Wir haben definitive Beweise, dass die stellv. Schulleitung Examenserwartungshorizonte für das jetzt laufende Staatsexamen per mail an eine Schülerin gesendet hat, die wiederum ihren " Freunden" die Unterlagen ebenfalls zur Verfügung gestellt hat. Die stellv. Schulleitung tat das wohl, weil sie diese Schülerin in ihrer zukünftigen Praxis als Leitung einsetzen will.
Dummerweise wurde beim Weiterleiten der Email an andere Schüler ( von der Schülerin ausgewählte Leute) das gesamte Examen mit weiterverteilt. Deshalb haben wir auch Kenntnis und Screenshoots davon und können eindeutig Beweis führen.

Heute nun kam es zur ersten Prüfung schriftlich und genau die fünf Schüler waren bereits nach ca. 40-50 min fertig, angesetzt waren 90min. Sie trugen sich in die Abmeldelisten mit Uhrzeit ein und gingen.

Aufgrund von anderen Verstrickungen der "betrügenden Schülerin" kam es dazu, dass eine ehemalige Arbeitskollegin dieser, Kenntnis davon erlangt und direkt , vergangene Woche zur Schulleitung ging und ihr Anliegen vortrug. Sie hat allerdings im Gegensatz zu uns, keinerlei handfeste Beweise gehabt. Sie Schulleitung schickte sie mit den Worten fort "Ja,ja...es gibt in jedem Jahrgang Querulanten, die das behaupten". Die Schulleitung ist nicht ansprechbar, weil sie immer alles abtut und die Schuld an die Schüler, die reichlich Schulgeld bezahlen ( 290€ - bezahlt derzeit die Landesregierung) weitergibt.

Wenn wir jetzt gegen irgendwas vorgehen, bekommen wir, die ehrlich sind, das Examen nachträglich entzogen und wenn wir nichts machen, betrügen stellv. Schulleitung und Schüler den Staat und kommen mit der Tat einfach so durch. Hinter der Podologenschule ist ein anerkannte gemeinnützige Träger für berufliche Aus- und Weiterbildung. Den haben wir bereits bei der Zwischenprüfung informiert, da wurde ebenfalls geschummelt. Das Nachsehen hatten wir in der Benotung und im Umgang, der uns zum Nachteil ausgelegt wurde. Kann man die Konzerneigner bitten, die stellv. Schulleiterin und die Schüler, die sie bevorzugt behandelt hat, auffordern diese aus dem Verkehr zu ziehen, damit nicht die anderen 15 Personen in Mitleidenschaft gezogen werden ? Was haben wir für Folgen zu erwarten ? Und was sollen wir tun? Was könnten wir tun ?

Herzlichen Dank



14. September 2022 | 09:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Gut, es kommt in der Tat auf die Ihnen vorliegende Beweislage an, die ich aus der Ferne nur etwas grob einschätzen kann. Aber unterstellt, diese ist sicher und stichhaltig genug, die Behörden zu überzeugen, so wäre es, ohne dass man sich einer falschen Verdächtigung strafbar machen würde, möglich, das an die untere Schulaufsichtsbehörde und gegebenenfalls die Staatsanwaltschaft weiterzuleiten.

Natürlich könnte man es auch wegen der besseren Beweislage als bei Ihrer ehemaligen Arbeitskollegin bei der Schulleitung versuchen, was ich anrege.
Sollte das nicht funktionieren und sollte auf der Hinweis auf die Anzeige bei der unteren Schulaufsichtsbehörde nicht weiterhelfen, so würde ich mich an letztere wenden. Sollte sich der Verdacht entsprechend verhärten, also ein hinreichender Tatverdacht vorliegen, ist die untere Schulaufsichtsbehörde im Rahmen von Recht und Gesetz verpflichtet, dass unverzüglich der Staatsanwaltschaft zuzuleiten.
Ich kann jetzt natürlich nicht genau sagen, ob das strafrechtlich zu Folgen führt, aber für relevant halte ich es im Rahmen einer ersten vorläufigen Einschätzung durchaus.

Wie gesagt, eine falsche Verdächtigung zu Ihren Ungunsten, also dass man diesen strafrechtlichen Vorwurf gegen Sie erhoben würde, halte ich für nicht möglich und dann wäre die einzige Folge, dass man Ihnen seitens der Schulleitung nicht weiterhilft. Alles andere wäre dann mit der unteren Schulaufsichtsbehörde abzuklären.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

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