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späte Auflösung von Verbindlichkeiten


| 12.10.2007 15:15 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Achim Schroers



Aus 1997 hatte ich noch eine Verbindlichkeit in meiner GmbH-Bilanz gegenüber einem guten Geschäftspartner. Die ich bezahlt hätte, wenn dieser mich gemahnt hätte.

Kann ein Steuerprüfer darauf bestehen, dass diese Verbl. bereits in einem früheren Jahr aufgelöst werden muss und den Gewinn entsprechend erhöhen oder reicht es wenn ich diese Verbl. nach nun 10 Jahren in 2007 gewinnerhöhend auflöse?
Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:

Eine Verbindlichkeit muß nur dann aufgelöst werden, wenn am Bilanzstichtag feststeht, dass mit der Inanspruchnahme durch den Gläubiger nicht mehr zu rechnen ist. Sie ist solange zu passivieren, wie mit einer Inanspruchnahme noch gerechnet werden muß. Da insoweit ein Beurteilungsspielraum besteht, kommt es in dieser Frage nicht selten zu unterschiedlichen Auffassungen beim Steuerpflichtigen und Betriebsprüfer. Sie sollten sich daher ggf. ein paar gute Argumente dafür zurechtlegen, weshalb bisher noch mit einer Inanspruchnahme durch Ihren Geschäftspartner zu rechnen war. Dies gilt insbesondere dann, wenn der Anspruch Ihres Geschäftspartners bereits verjährt war. Die Erfahrungen zeigen, dass Betriebsprüfer verjährte Verbindlichkeiten grundsätzlich immer gewinnerhöhend ausbuchen wollen. Für diesen Fall sollten Sie daher darstellen können, weshalb Sie sich auf die Einrede der Verjährung nicht berufen hätten. Sind Ihre Begründungen nachvollziehbar, wird der Betriebsprüfer dieser sicherlich akzeptieren.

Mit freundlichen Grüßen
Achim Schroers
Rechtsanwalt
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