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sonderaktion anbieten für 1 Cent


22.06.2007 13:52 |
Preis: ***,00 € |

Internetauktionen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Sehr geehrte Damen und Herren,

gestern, 21.06.07 schickte mir ebay eine mail mit dem Hinweis,
"Angebotsgebühr und galleriebild für jeweils nur 1 Cent" . Diese Mail enthielt jedoch keinen Hinweis, dass sich das Anbieten auf
private Verkäufer und für Verkäufer die seit Februar 07 nichts mehr angeboten hatten -beschränkt.
Erst durch den Link auf die website von ebay erscheint diese Einschränkung.
Ich arbeite mit dem TurboLister und hatte die Möglichkeit eine große Anzahl an Waren anzubieten.
Zuvor teste ich mit meinem gewerblichen Konto auf der website von ebay, ob das Angebot auch wirklich stimmt; tatsächlich wurde im Verkaufsformular von ebay nur 2 cent (Angebot und Galeriebild)angezeigt.
Erst dann startete ich etwa 3500 Auktionen per TurboLister. Auch im Turbolister wurden keine Gebühren angezeigt.

Nachdem alles hochgeladen war, sah ich in meinem Verkäuferkonto die Gebühren für die Angebote und bekam einen Schock (über 7000 EUR)
Ich telefonierte mit ebay und die wollten die Sache überprüfen. Ich recherchierte im Internet und fand andere Anbieter, die auch davon betroffen sind. Dabei sah ich auch, dass das Angebot auf private Verkäufer beschränkt war. Ich telefonierte erneut mit ebay und bekam die Antwort: "vielleicht lässt sich etwas über Kulanz machen aber wahrscheinlich müssen sie die Summe bezahlen"

Meine Frage:
1.Habe ich rechtlich irgendeine Chance weniger Angebotsgebühren zu bezahlen?
2.) Wie soll ich ich nun verhalten? (Angebote rausnehmen, Zahlung der Rechnung verweigern etc.)

Vielen Dank

Freundliche Grüße

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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:

Das könnte schwierig werden, da Sie aufgrund einer Mail Ihre Angebote eingestellt haben.

Durch einen Blick auf die Seite http://pages.ebay.de/promo/Seller%5F2106%5F2007/
hätten Sie das Angebot von eBay nachlesen können, insbesondere die strengen Bedingungen, die mit dem Angebot verbunden gewesen sind.

Allerdings berechnet eBay pro Account nur jeweils das erste Angebot zu den ermässigten Preisen, obwohl in der Werbeseite keine derartige Beschränkung angekündigt worden ist.

Die Berechnung des zweiten und aller folgenden Angebote zu den "normalen" Gebühren ist ein Fehler, der von eBay korrigiert werden wird. Alle zu viel berechneten Gebühren werden erstattet.
Die Werbung von eBay ist hier irreführend.

Ihr Problem ist allerdings, dass Sie kein privates Mitglied sind, so dass Sie insoweit auf die Kulanz von eBay angewiesen sind.
Darüber hinaus haben Sie aber unter Ihrem gewerblichen Account zuvor getestet, um das Angebot zu verifizieren, so dass darin ein nicht zu unterschätzender Verhandlungsgrund zu erblicken ist. Hier ist eBay offensichtlich auch ein Fehler unterlaufen.

Sie sollten hier einen Rechtsanwalt mandatieren, der Ihre Interessen gegenüber eBay vertritt und für Sie entsprechende Verhandlungen führt.
Selbstverständlich können Sie auf meine Dienste zurückgreifen und mich unter der unten angegebenen E-Mail-Adresse kontaktieren.

Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

Hamburg 2007
info@kanzlei-roth.de
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