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sollen erhaltene Ware erneut bezahlen,da Kaufbeleg weggeschmissen


30.07.2007 16:55 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,
meine Frau hat mitte April in einem Max Bahr Baumarkt auf einen
Strandkorb 50.- Euro angezahlt.Mein Sohn macht in diesem Baumarkt
eine Ausbildung zum Einzelhandeskaufmann, darauf hin wurde uns
ein Pesonalrabatt von 15% eingeräumt.Eine Woche darauf hat meine
Frau den Strandkorb bei dem Baumarkt abgeholt.Sie hat den Restbetrag an der Kasse bezahlt und ihr wurde der Strandkorb
an der Warenausgabe übergeben.
Mein Sohn war weder an der Kasse noch an der Warenausgabe beschäftigt.
Nach über acht Wochen meldete sich Max Bahr bei uns schriftlich
wir möchten mit dem Kaufbeleg vorbeikommen.
Da ich wußte das wir keine Garantieansprüche stellen werden
da ich den Strandkorb wetterfest neu aufpolstern und beziehen
wollte haben wir den Kaufbeleg weggeschmissen.
Max Bahr wirft uns nun vor den Strandkorb nicht bezahlt zu haben
und vordert von uns erneut den Kaufpreis oder die rückgabe
des Strandkorbes.Da wir uns telefonisch nicht dazu bereit erklärt haben und die erneute zahlung verweigert haben,tritt
jetzt Max Bahr an unseren Sohn heran und verlangt von ihm die
Zahlung.
Sind wir wirklich verpflichtigt den Strandkorb erneut zu zahlen ?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Zunächst gehe ich davon aus, dass Ihr Sohn der Käufer des Strandkorbs gewesen ist, da ein Personalrabatt eingeräumt wurde. Dabei unterstelle ich, dass Familienangehörige der Beschäftigten keinen Personalrabatt in Anspruch nehmen können. Korrigieren Sie mich bitte wenn nötig.

II. Ihr Sohn muss den Strandkorb erneut bezahlen, wenn sich die (erste) Zahlung des Kaufpreises nicht nachweisen lässt. Der Beweis hätte sich einfach durch den Kaufbeleg („Quittung“) führen lassen. Da ein solcher nicht mehr vorhanden ist, kommt nunmehr einerseits eine Zeugeneinvernahme Ihrer Frau in Betracht, da diese ja den Strandkorb bezahlt hat. Andererseits müsste der Verkäufer die Zahlung „verbucht“ und in seinen Unterlagen (ggf. elektronisch) gespeichert haben, weshalb mich das jetzige Begehren des Verkäufers um so mehr wundert. Der Verkäufer sollte also zur Vorlage seiner Geschäftsunterlagen aufgefordert werden.

III. Können Sie sich außeergerichtlich nicht „einigen“, wird in einem Gerichtsverfahren über die „erfolgte Zahlung“ Beweis erheben. Können Sie nicht beweisen, dass gezahlt wurde, s.o., dann werden Sie aller Voraussicht nach den Prozess verlieren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt
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