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sexueller misbrauch von kindern


23.09.2005 16:47 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



sehr geehrte Herrschaften,
folgende Frage möchte ich stellen:
Ein Freund der Familie ist angeklagt, sexuellen Missbrauch von zwei Kindern begangen zu haben. Insgesamt sind wohl drei Situationen (Übergriffe) zur Anklage gekommen, wobei die Kinder " nur " unsitlich im Schambereich berührt wurden.Jedesmal nur wenige Sekunden. Er hat bei der polizeilichen Vernehmung diese Taten gestanden und wartet jetzt auf einen Verhandlungstermin. Er hat sich nun in eine Therapie begeben, ist seither nicht mehr auffällig gewesen. Vorstrafen hat er keine, ist in fester Arbeit und mit festem Wohnsitz. Die Frage ist nun, mit welcher Strafe er zu rechnen hat.
Vielen Dank im Vorraus für Ihre Antwort!!!

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Guten Tag,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Hier kann ich Ihnen eine sehr präzise Auskunft geben, da ich in einem fast identischen Fall einen Mandanten verteidigt habe. Soweit man von Beginn an gesteht und so insbesondere die Vernehmung der Kinder nicht durchgeführt werden muss, kann man mit einer Freiheitsstrafe von 4-6 Monaten rechnen, welche zur Bewährung ausgesetzt wird. Dabei spielt insbesondere die Tatsache eine Rolle, dass die Taten sich im unteren Rahmen der sexuellen Misshandlung bewegen.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
-Rechtsanwalt-

www.net-rechtsanwalt.de
www.net-scheidung.de

Nachfrage vom Fragesteller 23.09.2005 | 17:03

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Die Befragung der Kinder wurde bereits vor der Anklage bzw. bei der Anzeige bei der Polizei durchgeführt. Er war soweit geständig, hat aber einen der gemachten Vorwürfe zurückgewiesen, weil dieser eine Fall wohl nicht der Wahrheit entspricht. Ansonsten hat er die gemachten Dinge wohl zugegeben. Macht dieses nun einen relevanten Unterschied?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 23.09.2005 | 18:23

Natürlich soll nur das zugegeben werden, was man auch tatsächlich zu verantworten hat. Im Rahmen einer Hauptverhandlung vor dem Gericht sollte das Geständnis dann zu Beginn der Verhandlung abgelegt werden. Was im Ermittlungsverfahren vor der Polizei ausgesagt wurde, spielt im Gerichtsverfahren keine Rolle.

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