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selbst genutzte Eigentumswohnung

| 19.01.2013 13:17 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


20:55

Sehr geehrte Damen und Herren,

mein Mann und ich sind Rentner und besitzen in einem Haus 2 Eigentumswohnungen. Die im Dachgeschoss wird von uns bewohnt, die im Erdgeschoss ist vermietet. Für die vermietete Wohnung besteht ein Kreditvertrag.

Aus gesundheitlichen Gründen überlegen wir Eigenbedarf für die vermietete Erdgeschoß wohnung anzumelden. Hier haben wir auch keine Probleme mit der jetztigen Mieterin. Wir müssten/könnten den bald ablaufenden Kreditvertrag ablösen, da die Kreditzinsen ja dann nicht mehr absetzbar wären.

Ich würde gerne meinen arbeitslosen Bruder in der dann freiwerdenden Dachgeschoßwohnung mietfrei wohnen lassen, ist das steuerlich machbar?

Mit freundlichen Grüßen

19.01.2013 | 14:11

Antwort

von


(520)
Charlottenstr. 14
52070 Aachen
Tel: 0241 - 53809948
Web: http://www.rechtsanwalt-andreaswehle.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Vielen Dank für die eingestellte Frage. Diese möchte ich aufgrund ihrer Sachverhaltsangaben und in Ansehung des Einsatzes wie folgt beantworten.
Beachten Sie bitte, dass auch kleinste Veränderungen durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben im Sachverhalt kann die rechtliche Beurteilung erheblich beeinflussen.

Soweit Sie einen Angehörigen mietfrei in ihrem Eigentum wohnen lassen, können Sie im Gegenzug auch keine Betriebskosten dafür steuerlich gelten machen.

Ich verweise insoweit für nähere Informationen zum Thema auf eine von mir unlängst verfasste Antwort.
http://www.frag-einen-anwalt.de/forum_topic.asp?topic_id=205512&rechtcheck=2


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wehle, Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Andreas Wehle

Rückfrage vom Fragesteller 19.01.2013 | 14:22

Sehr geehrter Herr Wehle,

mir geht es darum, ob das Finanzamt für einen mietfrei wohnenden Angehörigen eine 'Mindestmiete' steuerlich ansetzen würde, die dann zu meinen Lasten ginge. Ist das nicht der Fall?

Auf Ihren Hinweis-Link komme ich leider nicht. Von welchen Betriebskosten sprechen Sie?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.01.2013 | 20:55

Sehr geehrter Fragesteller,

ich bitte die späte Antwort zu entschuldigen.
Nein, eine Mindestmiete wird insoweit nicht von FA angesetzt, schließlich können Sie mit ihrem Eigentum machen was Sie wollen.

Soweit Sie keine Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung haben, brauchen Sie hier auch keine zu erklären. Im Gegenzug können jedoch auch keine Aufwendungen (Betriebskosten) für vermietete Objekte geltend gemacht werden.

Das kann aber auch anders gestaltet werden, denn soweit Sie zwar eine verminderte Miete an Angehörige erhalten, können dennoch bis zu 100% der absetzbaren Kosten angesetzt werden soweit die Kaltmiete mindestens 56 % der ortsüblichen Vergleichsmiete beträgt. Der Wert sollte jedoch nicht zu sehr an die 56% Marke herangehen, weil die Finanzbehörden hier recht scharf rechnen und der steuerliche Vorteil reduziert sich bei einer Vergleichmiete von nur 55 % auf einen ebensohohen Kostenansatz von nur 55 % im Gegensatz zu den möglichen 100%.
Dies ist grob der Inhalt des nicht funktionierenden Links.

Hinsichtlich Ihrer Befüchtung kann ich Sie jedoch beruhigen, der ansatz einer fiktiven Mindestmiete erfolgt hier nicht.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wehle
Rechtsanwalt / Aachen

Bewertung des Fragestellers 21.01.2013 | 12:08

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Die Auskunft war hilfreich, jedoch erst im 2. Ansatz. Leider hat die Beantwortung der Nachfrage zu lange gedauert (5 Std.)Da die erste Antwort viel zu pauschal war und nicht zeitnah weitere Beantwortung kam, fragte ich mich, ob man hier nicht für 55 Euro über den Tisch gezogen wird. Da die Nachfrage dann doch noch mit guten Links beantwortet wurde, war ich zufrieden.

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Stellungnahme vom Anwalt:

Sehr geehrter Fragesteller,
wie lautete gleich nocheinmal Ihre Frage? "..., ist das steuerlich machbar?". Eine Antwort darauf hätte auch Ja oder Nein lauten können, nein Sie erhielten von mir noch darüber hinaus wertfolle Zusatzinformationen, auch außerhalb dieses Portals. Dennoch danke ich für Ihre Bewertung, diese regt mich dazu an, Fragestellern, wie Ihnen wirklich nicht mehr in der Sache helfend zur Seite zu stehen, sondern mich nur noch auf die Beantwortung der Frage zu konzentrieren.
Hinsichtlich der Bemägelung des zeitlichen Aspektes muss ich darauf verweisen, dass es bei Nachfragen dem Anwalt überlassen ist, wann er diese Beantwortet, hierzu ist kein Zeitlimit vorgegeben. Zum Anderen ist der von Ihnen ausgelobte Einsatz nicht dazu geeignet mich zu ernähren, also überlassen Sie es bitte mir in meinem FREIEN Beruf, wann ich mich welchem Fall widme und wann nicht. Mit freudlichem Gruß RA Wehle

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 21.01.2013
3,8/5,0

Die Auskunft war hilfreich, jedoch erst im 2. Ansatz. Leider hat die Beantwortung der Nachfrage zu lange gedauert (5 Std.)Da die erste Antwort viel zu pauschal war und nicht zeitnah weitere Beantwortung kam, fragte ich mich, ob man hier nicht für 55 Euro über den Tisch gezogen wird. Da die Nachfrage dann doch noch mit guten Links beantwortet wurde, war ich zufrieden.


ANTWORT VON

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