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schwerer Diebstahl


09.08.2006 03:51 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrter Damen und Herren,
ich möchte erstmal meine Tat schildern, ich bin zur zeit und war auch zur straftat Bundeswehrsoldat W9er (Grundwehrdienstleistender) mein Dienst endet Ende September,

Vor 2 Monaten!Ich saß in einer Bar rum wo ich früher tätig war. Ein Chef lies sein Schlüssel auf der Theke liegen,ich bin auf dumme Gedanken gekommen nah ihn mit. Paar Tage später lies mich der Gedanke nicht los ins Burö zu gehen mit dem Schlüssel.
Ich tat es öffnete den Tresor nahm geld raus ca.2500 euro
am nächsten tag 2000 am 3 tag 1500 am vierten wurde ich erwischt, ich kann nur sagen es war so dumm von mir ich habe nicht nachgedacht und mich hat des so sehr gereizt das zu machen obwohl mir klar wr irgendwann erwischt zu werden, ich hätte ja auch gleich 25000 Euro rausnehmen ´können tats aber nicht,
ich wurde sehr übles zugerichtet verprügelt das ich kaum noch laufen konnte oder geschweige noch sehen überall schwellungen prellungen blutergüsse schirfwunden,beulen...etc spielt ja keine ROLLE.hab die anzeige gemacht..doch ich habe sie zurück genommen vor angst das noch mehr kommt.wegen meiner familie dass will ich nicht, ich muss das ausbaden was ich angestellt habe,es tut mir so wahnsinnig leid, ich werde in meine statd nur noch als Dieb abgestempelt ich habe alles am gleichen tag zurückgegeben habe keine schulden gehabt hab das geld nicht mal gebraucht, jetzt möcht ich nur wissen was mit meiner zukunft ist ob ich überhaupt noc eine habe, denn ich wolle eigentlich Freiwilligen Wehdienst von 23 Monaten machen, aber ich weiss ja nicht was wegen der Tat rauskommt. ich habe solche angst ich habe sóviel daduch verloren Freundin einfach alles.Was erwartet mich??? Bitte um eine Antwort.noch eine kleine sache ich habe schon lange kein Kontakt mehr mit meinen Eltern wie ist des wenn es vor gericht geht ich will meinen Vater nie wieder sehen,Der ist schon genug durch mich in dreck gezogen worden,Aber es muss doch ein Elternteil dabei sein,,kann ich das nicht anders regeln ich will nicht das er schon wieder mitbekommt was er für nen schlechten sohn hat. Bitte Antworten!Danke im Vorraus!

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre online-Anfrage, die ich unter Berücksichtigung der mitgeteilten Informationen und Ihres Einsatzes wie folgt beantworten möchte:

Wenn ich Ihre Schilderung richtig verstanden habe, haben sie das Geld aus dem verschlossenen Tresor heraus gestohlen. In diesem Fall haben sie das Regelbeispiel des § 243 I Nr.2 StGB erfüllt. Es handelt sich somit um einen besonders schweren Fall des Diebstahls.
Das Gesetz sieht in einem solchen Fall eine Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren vor.

Eine konkrete Beurteilung welche Strafe sie erwartet ist nicht möglich. Sie werden nach ihrer persönlichen Schuld bestraft. Hier sind sehr viele Faktoren ausschlaggebend, die ich aus der Ferne nicht beantworten kann. Für Sie spricht auf jeden Fall, dass sie das Geld komplett zurück bezahlt haben. Entscheidend wird Ihr auftreten in der Hauptverhandlung sein (Geständnis, Reue). Viel hängt auch davon ab, ob sie vorbestraft sind oder nicht.

Aus Ihrer Schilderung geht leider nicht hervor, wie alt sie sind. Sollten sie bei Begehung der Tat noch keine 21. Jahre alt gewesen sein, so kommt eventuelll Jugendstrafrecht zur Anwendung. Dies hängt davon ab, ob der Richter der Meinung ist, dass sie aufgrund Ihrer Persönlichkeit eher als Jugendlicher oder als Erwachsener zu betrachten sind.

Im Falle der Anwandung des Jugendstrafrechts wäre die zu erwartende Strafe in der Regel geringer, da im Jugendstrafrecht eher der Erziehungsgedanke im Vordergrund steht.
Ich rate Ihnen dringend, einen Verteidiger aufzusuchen und mit Ihm das weitere Vorgehen zu besprechen.

Eine Verlängerung Ihres Wehrdienstes halte ich für nicht möglich. Wahrscheinlicher ist, dass die Bundeswehr zusätzlich zu Ihrem Strafverfahren ein eigenes Disziplinarverfahren gegen sie einleiten wird.

Sollten Sie schon über 18 Jahre alt sein, wovon ich aufgrund Ihres Wehrdienstes ausgehe, ist es nicht erforderlich, dass ein Elternteil bei der Verhandlung anwesend ist.

Ich wünsche Ihnen für die Zukunft Alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Gerstenmeier
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