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schwebendes ermittlungsverfahren


27.03.2007 12:51 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Martin Kämpf



sehr geehrte damen und herren ,

habe gestern von der polizei einen anruf erhalten das gegen mich ein schwebendes ermittlungsverfahren wegen belästigung , verleumdung läuft.bin zur anhörung geladen.
sachverhalt

meine lebenspartnerin hat sich vor 3 monaten von mir getrennt , bedründung sie ist gefühlskalt , ich bin aber liebevoll und herzlich , hat sie gesagt, aber sie hat bindungsangst und kann keine nähe ab.

in den monaten , habe ich hin und wieder mal bekannte von ihr getroffen , die haben mich dann gefragt wie es uns geht . habe dann gesagt wir sind auseinander , von heute auf morgen .
sie hat den freunden nicht erzählt.
dann habe ich meine sichtweise den freunden von ihr geschildert. wie unser beziehung 3,5 jahre lief.
sie kann keine wärme und liebe zeigen, entschuldigt sich immer wieder für dinge die in ihrer expartnerschaft gelaufen sind . in der kindheit muss auch was vorgefallen sein , sie wollte mal darüber reden , konnte aber nicht. habe dann gesagt das das sie vieleicht irgend etwas nich verarbeitet hat , was mir zum teil auch bestätigt wurde von den freunden.dann habe ich gesagt das sie vieleicht depressiv ist . ich habe sie nie in den mit den freunden schlecht gemacht oder erniedrigt. habe immer gesagt das sie eine tolle frau ist , mir aber große sorgen um sie mache. die polizei sagt ich solle keine sms mehr schreiben nicht telefonieren, habe seit 1 monat gar keine telefonnummern mehr von ihr, mich den haus nicht mehr nähern , sie fühlt sich belästigt , ich rede seit 2 wochen garnicht mit ihr , nur schriftlich , ohne beleidigungen meinerseits. bin im februar ausgezogen ohne das sie es verlangt hat.

Frage : wie kann ich mich bei der anhörung äußern ohne mich zu belasten. ich wollte ihr nur helfen , mich belastet es sehr.

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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes sowie Ihrer Sachverhaltschilderung wie folgt beantworten möchte:

Ich empfehle Ihnen, der polizeilichen Ladung zur Beschuldigtenvernehmung keine Folge zu leisten.
Denn hierdurch erwächst Ihnen jedenfalls kein Vorteil, eine unüberlegte Aussage bei der Polizei könnte sich jedoch in einem nachfolgenden Strafverfahren äußerst negativ auswirken.
Es besteht für Sie auch keine Verpflichtung, der polizeilichen Ladung zur Vernehmung Folge zu leisten. Im Übrigen haben Sie als Beschuldigter und späterer Angeklagter während des gesamten Verfahrens gegenüber allen anderen Verfahrensbeteiligten (Polizei, Staatsanwaltschaft, Gericht etc.) ein Aussageverweigerungsrecht und müssen sich insbesondere nicht selbst belasten.
Daneben sollten Sie zunächst Akteneinsicht über einen Anwalt vor Ort beantragen, um Kenntnis über den derzeitigen Ermittlungsstand zu erlangen. Gerne stehe auch ich Ihnen dahingehend zur Verfügung.
Gegebenenfalls wird es sich im Anschluss empfehlen, sich schriftlich zur Sache einzulassen. Es empfiehlt sich, diese prozesstaktische Überlegungen mit einem Anwalt Ihres Vertrauens abzustimmen. fünf

Außerdem halte ich es im vorliegenden Fall für außerordentlich ratsam, weitere Kontaktaufnahme gleich welcher Art zu Ihrer Ex-Freundin zu unterlassen. Denn offenbar fühlt sich Ihre Ex-Freundin hierdurch belästigt.
Aus diesem Grund hat sie Sie angezeigt. Gleichwohl Ihr Interesse an einer Klärung des Sachverhalts und Ihr Bedürfnis, mit Ihrer Ex-Freundin zu kommunizieren, nachvollziehbar sein kann, ist vorliegend der Wunsch Ihrer Ex-Freundin insbesondere im Hinblick auf das bereits gegen Sie eingeleitete Ermittlungsverfahren zu berücksichtigen.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick ermöglicht zu haben und stehe für Ergänzungen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion sowie ggf. für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Kämpf
Rechtsanwalt

Fon 089/ 22843355
Fax 089/ 22843356

info@kanzlei-kaempf.net
Kanzlei Kämpf - Strafrecht München

Nachfrage vom Fragesteller 27.03.2007 | 14:17

ich habe ja nichts zu verbergen. ich wollte bei der anhörung sagen, das ich mir sorgen gemacht habe , und sie nie schlecht gemacht habe , niemals sie verleumded , punkt , mehr nicht.
wenn ich nicht aussage bei der anhörung ,geht es dann auf jeden fall vor gericht , das will ich nicht , das ist nicht gut für sie und mich ?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.03.2007 | 14:37

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Nachfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

Offenbar haben Sie mich falsch verstanden. Keinesfalls wollte ich Ihnen unterstellen, dass Sie sich in irgendeiner Weise strafbar machten.
Dennoch ist es jedenfalls empfehlenswert, zuerst Akteneinsicht zu nehmen und in der Folge - falls notwendig - zur Sache schriftlich Stellung zu nehmen.

Ob und inwiefern die Teilnahme an der Beschuldigtenvernehmung durch Sie geeignet ist, einem Gerichtsverfahren zu entgehen, kann auf Grund nicht vorhandener Aktenkenntnis nicht beurteilt werden.
Auf Grund der fehlenden Aktenkenntnis können weder Sie noch ich im Übrigen einschätzen, ob bzw. wie Sie sich einlassen sollen. Insbesondere besteht keine Kenntnis über die Ihnen gemachten Vorwürfe.

Auch wenn Ihnen mein Vorschlag, zunächst keine Aussage vor erlangter Akteneinsicht zu machen, nicht behagt, sollten Sie diesen dringend beherzigen. Ein Nachteil wird Ihnen hieraus nicht erwachsen.

Mit freundlichen Grüßen
Martin Kämpf
Rechtsanwalt

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