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schwanger während Probezeit befristeter Arbeitsvertrag

| 14.04.2010 14:18 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Vogt


Liebes Expertenteam,

benötige bitte euren Rat. Bin ich vor Kündigung bei Schwangerschaft während der Probezeit mit evtl. Beschäftigungsverbot wg. Risikoschwangerschaft bei unterer Konstellation geschützt ja oder nein?


§ 1 Beginn des Anstellungsverhältnisses/Tätigkeit

Die Arbeitnehmerin wird befristet mit Wirkung vom 01.02.2010 bis zum 31.07.2011 als Bilanzbuchhalterin eingestellt. Die Arbeitnehmerin verpflichtet sich, im Bedarfsfall .... Der Arbeitsort ist der Sitz der xxxxx.



§ 2 Probezeit/Kündigungsfristen

Die ersten 6 Monate des Anstellungsverhältnisses gelten als Probezeit. Während der Probezeit können beide Parteien den Anstellungsvertrag mit einer Frist von 2 Wochen zum Monatsende kündigen. Nach Ablauf der Probezeit gilt die gesetzliche Kündigungsfrist.



Der Rest des Vertrages dreht sich um Vergütung, Urlaubsanspruch, Verschwiegenheit.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Frage darf ich auf der Basis des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes gerne wie folgt beantworten:

Entsprechend § 9 MuSchG ist die Kündigung einer schwangeren Frau bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung unzulässig.

Hierbei handelt es sich um ein absolutes Kündigungsverbot, dass für alle schwangeren Arbeitnehmerinnen, also auch für Arbeitnehmerinnen während der Probezeit, gilt.

Wichtig ist hierbei, dass dem Arbeitgeber die Tatsache der Schwangerschaft spätestens zwei Wochen nach Zugang der Kündigungserklärung mitgeteilt wird. Hierbei ist dafür Sorge zu tragen, dass der Zugang dieser Mitteilung im Streitfall auch nachgewiesen werden kann. Ansonsten besteht die Gefahr, den besonderen Kündigungsschutz des § 9 MuSchG allein wegen der Versäumung dieser Frist zu verlieren.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen ersten Überblick über die Rechtslage verschafft zu haben.

Hierbei möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Sie können natürlich gerne im Rahmen der Nachfrageoption auf diesem Portal oder über meine E-Mail-Adresse mit mir Verbindung aufnehmen.

Für eine über diese Erstberatung hinausgehende Interessenvertretung steht Ihnen meine Kanzlei selbstverständlich ebenfalls gerne zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Nachmittag und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 14.04.2010 | 15:11

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