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schulden und wiederheirat


| 03.06.2005 07:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



sehr geehrte Damen und Herren,Ich möchte wieder heiraten habe aber aus der letzten Ehe durch eine versteigerung eines Hauses sehr viele schulden die ich auf grund meiner erwerbsunfähigkeitsrente (750,00 E ) nicht abzahlen kann. kann man mir dann die rente pfänden weil doch dann das einkommen zusammengerechnet wird oder ? Oder müssen wir einen ehevertrag machen? was ist wenn mein noch lebengefähte in der ehe geld aufnehmen will dann hat er doch sicherlich durch mich nachteile.was können wir tun? vielen dank im voraus

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Sehr geehrte(r) Fragesteller(-in),

zunächst einmal vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese möchte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Die Erwerbsunfähigkeitsrente kann Ihnen zunächst nicht wegen einer Wiederheirat gepfändet werden. Zum einen scheint sie mir angesichts der relativ geringen Höhe ohnehin den Pfändungsgrenzen zu unterliegen, falls sie denn als Erwerbsunfähigkeitsrente nicht ganz unpfändbar ist. Zum anderen führt die Ehe nicht per se dazu, daß Ihrem geringen Vermögen automatisch ein Mehrvermögen des Partners zugerechnet wird. Die Vermögen bleiben getrennt, werden nur in der Regel bei der Beendigung der Ehe in Form des Zugewinns geteilt. Dies aber nur als grundsätzlicher Hinweis, im Detail hängt es natürlich auch vom Güterstand und einer Reihe Faktoren, welche ich nicht kenne, ab.

Ein Ehevertrag scheint mir demnach aber nicht nötig zu sein.

Was die Möglichkeiten der Kreditaufnahme durch den zukünftigen Ehepartner betrifft, hängt primär von dessen / deren Bonität ab. Ihnen schwebt evt. eine Art „automatische Verschlechterung der Bonität durch Heirat mit jmd. mit schlechter Bonität“ vor. Dies existiert so aber rechtlich ohnehin nicht, auch in der Praxis kaum. Die Bonität des Partners, u.a. durch beleihbares Immobilareigentum, Sicherungsübereignungen beweglicher Sachen, laufendes Gehalt, bisheriges Verhalten als Kreditnehmer usw., wird ja durch die Heirat nicht geschmälert.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort zunächst einmal weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ selbstverständlich zur Verfügung, genauso für eine weitergehende Interessenwahrnehmung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 03.06.2005 | 08:44

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Dr.Schimpf , das heisst also das die Einkommen niemals wann und wo auch immer nicht zusammengerechnet werden.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.06.2005 | 09:33

Nein, es gibt eine ganze Reihe von Konstellationen, bei denen das Einkommen angerechnet wird, zB beim Bezug staatlicher Leistungen. Im Sinne Ihrer Fragestellung bleibt es aber bei meiner Antwort.

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