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schnelle Frage zum Gehalt bei Beschäftigungsverbot

18.06.2018 10:14 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


12:15
Sehr geehrte Damen und Herren!

Ich habe im Juni diesen Jahres meinen Stundenumfang von 50% auf 70% erhöht (zeitlich befristet bis 31.12.18).
Nun wurde eine Schwangerschaft festgestellt und ich wurde von der Gynäkologin sofort in ein Beschäftigungsverbot geschickt.

Von welchem Gehalt ist nun während des Beschäftigungsverbotes auszugehen? 50% oder 70%?

Zwar heißt es, es dürfen der Arbeitnehmerin keine finanziellen Nachteile entstehen, jedoch war die Aufstockung ja erstmal zeitlich begrenzt (bis 31.12.18) vorgesehen.

Vielen Dank für Ihre Bemühungen und mit freundlichen Grüßen


18.06.2018 | 11:25

Antwort

von


(701)
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

leider habe ich keine guten Nachrichten für sie:

Die Berechnung der Entgeltfortzahlung ergibt sich aus § 21 MuSchG . Hiernach werden nur dauerhafte Lohnerhöhungen berücksichtigt ( vgl. § 21 Abs. 4 MuSchG ). Da ihre Entgelderhöhung befristet ist, ist sie nicht dauerhaft, somit wird die Erhöhung nicht vollständig berücksichtigt. Grundsätzlich wird also nur die 50%-Stelle berücksichtigt.

Auch eine Erhöhung des durchschnittlichen Lohnes kommt leider nicht in Betracht, da hier nur die letzten 3 Monate vor der Feststellung der Schwangerschaft und hieraus der Durchschnittsverdienst berücksichtigt werden ( bei ihnen also der Durchschnittsverdienst von März, April und Mai, § 18 MuSchG ).

Es tut mir leid dass ich keine erfreulicheren Nachrichten für sie habe.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Doreen Prochnow

Rückfrage vom Fragesteller 18.06.2018 | 11:56

Danke für Ihre schnelle Nachricht. Das würde für mich im Umkehrschluss bedeuten, dass mir erhebliche finanzielle Nachteile aufgrund der Schwangerschaft entstehen. Ich war der Meinung, dass das nicht sein darf?!

Und die Berechnung der letzten drei Monate vor eintreten der Schwangerschaft bringen mir weitere Nachteile. Ich nehme an Bereitschaftsdiensten teil, welche in dem besagten Zeitraum kaum angefallen sind, sodass die Berechnung des Endgeldes auch hier geringer ausfällt. Gibt es keine Möglichkeit für mich auf die 70% zu bestehen?

Liebe Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 18.06.2018 | 12:15

Liebe Fragestellerin,

ich kann ihren Ärger gut nachvollziehen. Es darf kein Nachteil entstehen, klingt natrürlich immer wunderbar, ist aber anhand der Berechnungszeiträume und - Praktiken, leider nicht immer der Fall.

Allerdings sehe ich keine Möglichkeit auf die 70% zu bestehen, es sei denn, sie bekommen mit dem Arbeitgeber eine zeitlich unbefristete Lohnerhöhung vereinbart.

mit freundlichen Grüßen

Doreen prochnow

ANTWORT VON

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