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schmuck getohlen

28.08.2010 20:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


hallo,ich bin 21.
ich habe 7 schmuckstücke einer kundin gestohlen, als ich bei ihr sauber gemacht habe, das war letzte woche.was ich sehr bereue aber nicht mehr rückgängig machen kann,da ich alles verkauft habe.nun war die polizei ohne vorankündigung bei mir und hat mein zimmer durchsucht.leider war ich nicht da. sie haben mir den durchsuchungsbeschluss dagelassen und eine notiz das ich am nchsten do. zur vorladung kommen soll..muss ich erscheinen oder kann ich mich auch schriftlich äußern.eine anwältin hatte mir geschrieben das sie den mandanten abrät da hin zu gehen,aber warum??mache ich damit nicht alles noch schlimmer??ich habe gestern der polizeistation eine mail geschrieben und gesagt das ich es war.aber der polizist konnte mir nicht sagen was für eine ungefähre strafe auf mich zukommt,oder er wollte es nicht,damit ich es mir nicht noch anders überlege,vllt werde ich dann festgenommen.
.es waren schmuckstücke aus weißgold mit diamanten.ich weiß nicht wieviel alles zusammmen wert war bestimmt so 20000 euro. ich habe 900 euro bekommen.
ich würde der geschädigten das geld auch zurückbezahlen,in raten da ich nur einen 400 euro job habe.es tut mir echt leid und ich würde alles tun um nicht ins gefängnis zu müssen.wird meine strafe höher als 2 jahre gefängnis sein?die würden ja noch zur bewährung sein.vorbestraft bin ich noch nicht
ich brauche jemanden der sich auskennt und ungefähr weis,was mich erwartet.

Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage kann ich Ihnen wie folgt beantworten.

Genau, wie auch schon die Kollegin, würde auch ich Ihnen davon abraten, zu der polizeilichen Vernehmung zu gehen und dort ohne anwaltlichen Beistand auszusagen.

Dies lässt sich damit begründen, dass Sie der Polizei gegenüber im Nachteil sind. Sie könnten dann Dinge sagen, die die Polizei noch nicht weiß und damit Ihre Situation verschlechtern.

Wenn Sie einen Anwalt beauftragen, kann dieser sich zuerst die Ermittlungsakte ansehen, und Ihnen dann raten, ob Sie aussagen sollten oder nicht.

Wichtig ist für Sie zu wissen, dass Sie als Beschuldigte NICHT aussagen müssen.

Es kann Sie niemand zu einer Aussage zwingen und die Tatsache, dass Sie nicht aussagen, darf auch nicht negativ gewertet werden.

Sie machen also nichts schlimmer, wenn Sie nicht aussagen. Auch schriftlich müssen Sie sich nicht äußern. Aus dem gleichen Grund wie oben würde ich Ihnen auch hiervon dringend abraten.

Bei einem Diebstahl in dieser Art gehe ich nicht davon aus, dass Sie festgenommen werden, da meiner Auffassung nach keine Haftgründe wie z.B. Fluchtgefahr bestehen.

Bezüglich der zu erwartenden Strafe, kann hier keine 100 %ige Aussage getroffen werden. Da letztlich ein Richter in der Sache entscheidet, kann ich Ihnen nur eine erste Einschätzung aus Erfahrung geben.

Sie können allerdings davon ausgehen, dass Sie keine Haftstrafe von mehr als zwei Jahren erhalten werden. Ich würde sogar davon ausgehen, dass Sie zu einer Geldstrafe verurteilt werden, und noch nicht einmal eine Bewährungsstrafe bekommen. In jedem Fall gehe ich davon aus, dass Sie nicht ins Gefängnis gehen müssen.

Die Idee, den Schaden in Raten wieder auszugleichen halte ich grundsätzlich für gut. Dazu raten, dies auch wirklich zu tun kann Ihnen gewissenhaft allerdings nur ein Kollege oder eine Kollegin, die zuvor die Ermittlungsakte gesehen hat.

Dies würde sich sicher positiv auf die zu erwartende Strafe auswirken, genauso wie der Umstand, dass Sie nicht vorbestraft sind.

Um Ihre Situation nicht weiter zu verschlechtern, rate ich Ihnen dringend dazu, sich vor Ort eine(n) Rechtsanwalt(in) als Strafverteidiger(in) zu suchen. Diese(r) kann Sie dann nach Akteneinsicht wirklich eingehend und umfassend beraten und wenn Sie das wünschen auch vor Gericht verteidigen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort einen Einblick in die Rechtslage verschafft zu haben und verbleibe

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