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schmerzensgeld schadensersatz auch inmaterieller


20.01.2007 22:39 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



wurde vom ersteigerer meines Hauses ohne Räumungsbeschluss aus diesem, Wohnung und Firmengebäude, durch erschleichen des zutritts, austauschen von schlössen, ausgesperrt. an dem tag, als dieser den zuschlagsbeschluss erhalten hatte.
die von meiner seite herbeigerufene polizei hatte diesen noch unterstützt und ihn mitgeholfen mich aus dem haus raus zubekommen.
ich habe das haus 15 jahre bewohnt, war aus persöhnlichen gründen einige monate fast ein jahr, im ausland. welches hier nicht öffendlich dargelegt werden kann.
als zurück gekommen, wurde ich wegen einer anzeige und offenen Geldstrafe in haft genommen. da ich diese beim wiederkommen nicht bar und hatte bezahlen konnte.
jedoch durch wertgegenstände die sich im haus befanden, wohl hätte bezahlt werden können. in der haft wurde das haus versteigert. davon nichts wusste. bin nach der haft ~130 tage, am 4.5. wieder im haus eingezogen mich dort auch wieder angemeldung. der zuschagsbeschluss wurde dem ersteigerer am 19.5. zugestellt. (im Grundbuch wurde diese im November eingetragen.) die Gegenstände welche sich im Haus befanden, wert 30 -40000€, und ich dann aus finanziellen gründen gar nicht abholen konnte.
mit denen auch kein Geld verdienen konnte, da es sich, ua. um Maschienen Material Gerüst fürs ausgeübte handwerk handelte hat dieser nach einigen wochen an andere Handwerker veräußert. mit diesen, und dem Standort, hätt ich die möglichkeit gehabt, in nur kurzer Zeit wieder gutes Geld verdienen können und geregeltes einkommen erziehlen können.
so jedoch ohne Maschienen arbeitslos und auf Sozielhielfe angewiesen, habe zwei jahre benötigt um so ein Stand zu bekommen wie ich damals gehabt hätte.
mandatsbeteiligung bis bgh wird nicht ausgeschlossen.
ist nich auch ein schmerzensgeld und inmaterieller schaden zu erstatten?
sehr geehrter Herr Fragesteller,


Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Schmerzensgeld(=immaterieller Schaden)gibt es bei der gesundheitlichen Beeinträchtigungen(z.B:Körperverletzung durch Verkehrsunfall,Straftaten,schwere seelische Beeinträchtigungen),desweiteren bei der Verletzung Ihrer Persönlichkeit.

Beide Verletzungsarten scheiden nach dem von Ihnen mitgeteilten Sachverhalt aus.


Der Ersteigerer kann mit dem Zuschlagsbeschluss das Haus räumen lassen,aber nur

1.nach vorheriger schriftlicher Ankündigung
2.nur durch einen Gerichtsvollzieher.

Die vorgenannten Voraussetzungen fehlen nach Ihrer Schildlerung.

Deshalb kommt insoweit materieller Schadensersatz(also Ersatz etwaigen wirtschaftlichen
Schadens,welcher bei Einhaltung der o.g.beiden Vorausetzungen nicht entstanden wäre bzw.hätte vermieden werden können)
,in Betracht.


Dies zu Ihrer Information.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 21.01.2007 | 18:30

hallo,
war nach diesem vorfall monatelang in einer depressiven stimmung.
bin schließlich nach monaten, um mich einigermaßen wieder zu fangen, in eine Klinik, LKH gegangen, um psychologischen rat und unterstützung zu bekommen und habe durch den behandelnden arzt durch dir einrichtung eines betreuers dieses auch nach ca. einem jahr geschaft. dieses war für mich schon, eine psychische körperferletzung. bin in der zeit oft wie ein geistesabwesender durch die gegend gelaufen. und dieser raußschmiss stellt meiner meinung nach noch, auch heute noch eine straftat da, welche von der StA, nach Anzeige hätte gerichtlich verfolgt werden müssern.
oder?
Grüße

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.01.2007 | 20:41

Sehr geehrter Herr Fragesteller,

eine Strafanzeige wäre voraussichtlich eingestellt worden,da ja über den Gerichtsvollzieher und nach vorheriger Ankündigung geräumt werden durfte.

Interessanter ist der schon angesprochene wirtschaftliche Schaden,insbesondere für den Fall,dass Sie die Wertgegenstände (Material,Maschinen) noch rechtzeitig hätten entfernen oder verkaufen können,wäre die Räumung vorher rechtzeitig durch den Gerichtsvollzieher angekündigt worden.


Mit freundlichen Grüßen

Dorothee Mertens

Rechtsanwältin

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