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säumiger Kunde - Streitwert 4000 EUR RA bitte nur aus Essen/Bochum


18.11.2015 13:13 |
Preis: ***,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Trettin



Guten Tag zusammen,

Ich suche auf diesem Wege einen Rechtsanwalt aus der Region Essen / Bochum, der unser kleines Unternehmen in folgendem Sachverhalt vertritt:

Wir haben einen nicht zahlenden Kunden, bei dem 2 RG'en i.H.v. knapp 4000 EUR offen sind.

Leistungen sind von ihm nachweislich benutzt, Rechnungen sind korrekt etc.Sachlage ist vollständig eindeutig und klar.

Es handelt sich 'lediglich' um einen Querulanten, für den wir schon zu viel Zeit vergeudet haben.

Ich möchte auf diesem Wege mit einem RA in Verbindung treten, der diesen Fall für uns übernimmt:

1.) Kunden letzte Mal anschreiben und ihn zur Zahlung auffordern. Die Kosten sollen dem Schuldner aufgelastet werden, allerdings übernehme ich die Kosten, falls der Kunde dann zahlt, aber nicht gewillt ist, die RA-Kosten zu übernehmen.

2.) Bei Ausbleiben der Zahlung das gerichtliche Mahnverfahren eröffnen. Hier wird der Kunde definitiv Einspruch erheben, sodass wir diesen Fall dann vor dem Amtsgericht Essen austragen werden müssen.

Sachlage ist objektiv eindeutig, keine Ausweichmöglichkeiten des Kunden vorhanden.Er ist einfach nur ein Querulant, der spekuliert, dass wir das Ganze nicht verfolgen. Kunde ist e.K. und auch solvent, sodass Sie im letzten Step die zwangsweise Eintreibung des Geldes durchführen müssen.

Meine Bitte: Lediglich ein RA aus Essen/Bochum.
Sehr geehrter Fragesteller,

ich bin gerne bereit, Sie gegenüber Ihrem Kunden sowohl außergerichtlich als auch gerichtlich zu vertreten. Schon jetzt gestatte ich mir allerdings zwei Anmerkungen zu dem von Ihnen skizzierten Vorgehen:

1. Die Kosten, die für die anwaltliche Tätigkeit entstehen, müssen Sie als Auftraggeber des Rechtsanwalts tragen.

Es ist zwar denkbar, dass Ihnen Ihr Kunde diese Kosten ersetzen muss. Eine Ersatzpflicht besteht insbesondere, wenn sich der Kunde bei Beauftragung des Anwalts bereits in Zahlungsverzug befand. Darauf kommt es aber, was Ihre Pflicht zur Zahlung der Rechtsanwaltskosten angeht, nicht an.

2. Wenn Sie davon ausgehen, dass der Kunde einem gerichtlichen Mahnbescheid "definitiv" widersprechen wird, ist ein gerichtliches Mahnverfahren nicht sinnvoll.

Es empfiehlt sich in diesem Fall stattdessen, sogleich eine Zahlungsklage zu erheben, wenn der Schuldner auf die außergerichtliche Aufforderung hin keine Zahlung leistet.

Ich schlage vor diesem Hintergrund vor, dass Sie mir zunächst die von Ihnen angesprochenen Rechnungen und – sofern vorhanden – weitere Unterlagen per E-Mail (fea@kanzlei-trettin.de) zukommen lassen. Ich werde mich anschließend mit Ihnen in Verbindung setzen, damit wir das weitere Vorgehen abstimmen können.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Trettin
Rechtsanwalt
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