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rückwirkende Prüfung bei Erkennungsdienstlicher Untersuchung


05.01.2007 11:25 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Ich werde wegen des Vorwurfs eines versuchten Diebstahls (Wert ca. 100 €) aufgefordert mich erkennungsdienstlich untersuchen zulassen. Meine Fragen lauten: 1.Unter welchen Umständen kann eine zwangsweise Vorführung zur erkennungsdienstlichen Untersuchung durchgesetzt werden?
2. Werden mit erkennungsdienstlich gewonnenen Informationen rückwirkende Abgleiche durchgeführt (z.B. Vergleich Fingerabdrücke mit allen Diebstählen bei denen Fingerabdrücke genommen wurden)? Wenn ja für welchen Zeitraum, oder geht es nur um die Verhinderung zukünftiger Straftaten?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


die Voraussetzungen sind in § 81b StPO (nachzulesen über meine homepage, so dass ich von einem Abdruck absehe) aufgeführt.

Sofern die Täterschaft streitig ist, ist dann auch bei Weigerung Ihrerseits die zwangsweise Vorführung durchaus möglich. Ob dieses aber notwendig ist, die Täterschaft festzustellen, vermag ich ohne Akteneinsicht nicht abschließend zu beantworten.


Dem Grundsatz nach sind die Maßnahmen nur für künftige Fälle gedacht, wenn zu befürchten steht, dass der Täter erneut Straftaten gegehen wird.

Für zurückliegende Straftaten ist dieses nur dann möglich, wenn ein gegen Sie eingeleitetes Strafverafhren eingestellt worden ist. Dabei kann die Verjährung eingreifen; da diese aber sich nach den Straftaten selbst richtet und unterschiedlich sein kann, kann eine genaue Zahl nicht genannt werden (siehe aber §§ 78 StGB).

Hier sollten Sie unbedingt sofort einen Rechtsanwalt beauftragen.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle
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