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rückständiger Kindesunterhalt


| 20.03.2006 19:09 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Mein geschiedener 56 Jahre alter Mann hat in den letzten 19 Monaten lediglich 3 mal den Kindesunterhalt für unsere Kinder( 13 und in in der Zwischenzeit 18 geworden) bezahlt.Er arbeitete in verschiedenen Maklerbüros auf Provisionbasis und zuletzt im Franchising.Angeblich sind die Fixkosten höher als die Einnahmen.
Ich habe zwar eine Urkunde über die Verpflichtung zur Unterhaltsleistung,die ich aber noch nicht bei Gericht vorgelegt habe,auch weil ein fester Arbeitgeber fehlte.Beim Jugendamt sagte man mir,dass er diese Urkunde in der Zahlungshöhe anfechten könnte,wenn er tatsächlich keine Einnahmen hat und diese somit für mich ganz wertlos werden würde.
Meiner Einschätzung nach ist bei ihm tatsächlich kein Vermögen da,das ich über einen Gerichtsvollzieher einziehen könnte.
Soviel ich weiß hat er vor einigen Jahren eine eidesstattliche Versicherung abgelegt.
Meine Fragen:
Welche Möglichkeiten habe ich ,ihn zur Aufnahme eines Nebenjobs zu zwingen,um seine Unterhaltspflichten zu erfüllen?(Etliche Versprechungen in dieser Hinsicht blieben unerfüllt.)
Reicht es aus ,dass er eine EV abgelegt hat, so dass man jetzt keine Forderungen mehr an ihn stellen kann?
Was muß ich tun,damit die Forderungen meiner Kinder nicht verjähren?(Von meinem volljährigen Sohn habe ich eine Vollmacht zur Durchsetzung der Forderung).
Da beide Kinder vorraussichtlich studieren werden,ist mit noch längeren Unterhaltsansprüchen zu rechnen.Der Unterhalt für beide Kinder beläuft sich übrigens nur auf zusammen 600 Euro pro Monat.
Im voraus vielen Dank!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

zunächst mal steht Ihnen ein Auskunftsanspruch gegen Ihren geschiedenen Ehemann zu. Da er eine selbständige Tätigkeit ausübt, wird sich sein Einkommen am besten anhand der letzten Einkommenssteuerabrechnung feststellen lassen. Davon sollten Sie Gebrauch machen und sich nicht auf wage Vermutungen verlassen.

Wenn Ihr geschiedener Ehemann sich nicht ausreichend um die Erzielung eines ausreichenden Einkommens zur Deckung seiner Unterhaltsverpflichtungen bemüht, besteht die Möglichkeit ihm ein fiktives Einkommen zu unterstellen. Durchsetzen läßt sich dieser Anspruch über eine Unterhaltsklage, in der die Berücksichtigung fiktiver Einkünfte beantragt wird.

Die Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung bedeutet lediglich, dass zum Zeitpunkt der Abgabe dieser Erklärung eine Pfändung fruchtlos verlaufen ist oder aussichtslos war. Sie bedeutet nicht, dass keine weiteren Ansprüche gegen ihn geltend gemacht werden können.

Um später noch Unterhalt für die Vergangenheit verlangen zu können, müssen Sie Ihren geschiedenen Ehemann zunächst in Verzug setzen. Das bedeutet, sie müßten ihn am besten durch eingeschriebenen Brief zur Zahlung eines bestimmten monatlichen Betrages an Unterhalt auffordern.

Die Verjährungsfrist für Unterhaltsansprüche beträgt drei Jahre und beginnt mit Schluß des Jahres in dem der Anspruch enstanden ist. Die Verjährung könnte durch Klageerhebung gehemmt werden.
Wird der Anspruch durch das Urteil tituliert, beträgt die Verjährungszeit 30 Jahre.

Falls Sie einen solchen Schritt aus finanziellen Gründen scheuen, sollten Sie sich von einem Familienrechtsanwalt vor Ort über Möglichkeiten der Beratungshilfe und/oder Prozeßkostenhilfe beraten lassen.

Mit freundlichen Grüßen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 27.03.2006 | 15:16

Vielen Dank erst einmal für ihre Antwort.Inzwischen habe ich per einschreiben mit rückstein den rückständigen und aktuellen unterhalt gefordert.
Meine Zusatzfrage noch.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.03.2006 | 21:17

Ihre Zusatzfrage werde ich Ihnen gerne beantworten. Kontaktieren Sie mich bitte per Email.

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