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räumliche Trennung vom Ehepartner

| 26.10.2008 19:39 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin seit 24 Jahren verheiratet. Wir haben ein Einfamilienhaus (dies ist bereits abbezahlt) und zwei Kinder zusammen, aber eins ist bereits ausgezogen. Das andere Kind ist 13 Jahre alt und wird mit mir in dem Haus wohnen bleiben, mein Mann zieht in eine eigene Wohnung.

Ich habe in der Vergangenheit 17 Jahre lang den Haushalt geführt und die Kinder versorgt. Mein Mann hat stets einen Job gehabt. Um das Finanzielle hat sich stets er gekümmert. Nun wollen wir uns trennen.

Monatlich habe ich auch kein Geld zur Verfügung. Ich bekomme pro Monat lediglich einen Betrag um davon Lebensmittel für die Familie zu kaufen.

Jetzt ist das Problem, das mein Mann eine Einigung über den Besitz des Hauses fordert - jeder von uns besitzt anteilig 50 % an dem Haus.
Des Weiteren will er eine Einigung über das Finanzielle. Das Problem ist aber, dass ich nicht weiß, bei welchen Banken er wie viel gespart bzw. angelegt (u. a. in Wertpapieren) hat. Das heißt ich habe also keinen Überblick darüber und sehe auch keine Möglichkeit dies zu überblicken oder den genauen Betrag des Ersparten festzustellen.


Wie soll ich mich jetzt verhalten? Und welche Schritte sollte ich einleiten bzw. unternehmen - betreffend zum einen die Einigung über das Haus sowie Ermittlung der finanziellen Rücklagen?

Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe!

26.10.2008 | 20:03

Antwort

von


(892)
Robert-Perthel-Str. 45
50739 Köln
Tel: 022180137193
Web: http://www.rechtsanwalt-schwartmann.de
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie beide zu gleichen Teilen Eigentümer des Hauses sind, werden Sie eine sog. Bruchteilsgemeinschaft bilden. Ihr Ehemann wird jederzeit die Auseinandersetzung der Gemeinschaft verlangen können, das heißt die Ausbezahlung seines Anteils bzw. den gemeinsamen Verkauf des Hauses oder, wenn keine Einigung möglich ist, die Zwangsversteigerung.

Üblicherweise sollte die Auseinandersetzung des gemeinsamen Vermögens, also auch des Grundbesitzes, aber bis zur Scheidung zurückgestellt werden und dann im Zuge einer Ehescheidung mitgeregelt werden.

Bis zur Scheidung kann Ihnen die Zahlung von Trennungsunterhalt zustehen, basierend auf den eheprägenden Einkünften, die Sie und Ihr Ehemann bislang erzielt haben. Nach der Scheidung kann sich dieser Anspruch in einen Anspruch auf nachehelichen Unterhalt wandeln. Auch steht Ihnen möglicherweise ein Anspruch aus Zugewinnausgleich zu.

Damit Sie zunächst einen Überblick über die finanziellen Verhältnisse Ihres Mannes erhalten, und etwaige Ansprüche berechnen können, steht Ihnen zunächst ein Auskunftsanspruch über das Einkommen Ihres Mannes und seinen Zugewinn, den er während der Ehezeit erwirtschaftet hat, zu.

Wenn die Zahlen bekannt sind, können etwaige Ansprüche berechnet werden, was dann auch im Zusammenhang mit der Auseinandersetzung des Vermögens von Bedeutung sein wird.

Ich empfehle Ihnen daher nun zunächst einen Anwalt damit zu beauftragen, die notwendigen Auskünfte bei Ihrem Ehemann einzuholen, um die zur Vermögensauseinandersetzung und Unterhaltsberechnung notwendigen Zahlen zu erhalten.

Weigert sich Ihr Mann, die geschuldeten Auskünfte zu erteilen, kann der Anspruch auch gerichtlich durchgesetzt werden.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

Bewertung des Fragestellers 26.10.2008 | 20:11

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