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qualifiziertes Führungszeugnis


13.04.2005 18:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

habe die möglichkeit eine stelle im technischen Dienst der Polizei zubekommen. Muß nun ein Führungszeugnis direkt an die zuständige Dienststelle der Behörde schicken. Im jugendlichen Alter von 17 Jahren hatte ich mehrfach Selbstmordversuche unternommen (mir heute selbst unverständlich, aber ist nunmal passiert) woraufhin eine zwangseinweisung in die Psychatrie durch das vormundschaftsgericht vorgenommen wurde. Meine Frage nun, ist eine Eintragung in mein Führungszeugnis gekommen, bzw. ist es inzwischen gelöscht? Da es sich um ein führungszeugnis handelt in das ich vorab keine Einsicht habe. So wie ich gehört habe wird jegliche zwangseinweisung durch das Gericht in einer Psychatrie auch bei straftat gegen sich selber im Bundeszentralregister regestriert. Und würden auch nicht gelöscht da es sich um ein erweitertes Führungszeugnis für eine Behörde handelt.

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Sehr geehrte(-r) Fragesteller(-in),

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese möchte ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Wie wahrscheinlich bei Ihrer Fragestellung unterstellten, dürfte es sich um ein Führungszeugnis Typ O handeln. Dieses wird direkt an die Behörde geschickt, wobei Sie aber auch verlangen können, dass dieses zuerst an ein von Ihnen zu bennendes Amtsgericht geschickt wird, bei dem Sie es dann einsehen - und wenn die Nichtweitergabe gegenüber der Anstellungsbehörde wg. des Inhalts "das kleinere Übel" ist- vernichten lassen können. Vom Verfahrensablauf her sind Sie also auch bei einem "Behördenzeugnis" nicht so ungeschützt wie Sie es wohl vermuteten.

In der Sache selbst verhält es sich so, dass in das Zentralregister auch Urteile oder Verwaltungsentscheidungen eingetragen werden, die den von Ihnen beschriebenen Sachverhalt berühren. Zum Beispiel auch Dinge, die mit vorübergehener Schuldunfähigkeit oder Geisteskrankheit (Entschuldigung, ich zitieren hier nur § 11 BZRG) zu tun. Bei allem geht es aber um STRAFRECHTLICH relevante Urteile oder Verwaltungsentscheidungen. Dass Sie nach Ihrer Schilderung einmal zwangsweise in die Psychiatrie eingewiesen worden, ist demnach nicht Thema des Bundeszentralregisters.



Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weitergeholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung, genauso für eine weitergehende Interessenwahrnehmung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Thomas Schimpf
- Rechtsanwalt -

Tel.: +49 (0)39 483 97825
Fax: +49 (0)39 483 97828
E-Mail: ra.schimpf@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 13.04.2005 | 19:24

Das heisst also meine Akte ist sozusagen blütenweiß und ich kann bis zur entgültigen Entscheidung ruhig schlafen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.04.2005 | 19:27

Guten Abend,

soweit es sich um den von Ihnen skizzierten Sachverhalt handelt, ist Ihre Akte beim BZR "blütenweiß"; Ihrem ruhigem Schlaf steht nicht entgegen!

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