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probleme mit hauseigentümer die 2.


27.12.2005 11:44 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum



sehr geehrte damen und herren rechtsanwälte,
unter dem oben genannten stichwort bat ich am 15.11.05 um rat und bekam von RA. Dr. schimpf antwort.
es handelte sich um unzumutbare zustände in dem zweifamilienhaus in dem sich meine angemietete wohnung befindet.näheres können sie aus der frage vom 15.11.05 entnehmen.
Dr. schimpf sah eine außerordentliche kündigung des mietverhältnisses unter diesen umständen als gerechtfertigt an.
nun meine neuerliche frage:nach aussprache mit der vermieterin erkannte diese die unzumutbarkeit an die wohnung weiter zu bewohnen und erklärte sich mit der außerordentlichen kündigung bis zum 31.12.05 telefonisch unter zeugen einverstanden.
ich sollte die vereinbarung schriftlich fixieren und ihr zur gegenzeichnung zusenden.dies ist geschehen mit dem "höchst vorsorglichem " Zusatz der ordentlichen Kündigung bis 28.2.06
nach 10 tagen kam post, daß sie nun mit der außerordentlichen kündigung doch nicht einverstanden sei und auf der ordentlichen kündigung besteht.
ich habe zwischenzeitlich eine andere wohnung gefunden und bin bereits " geflüchtet".
ich bitte um beantwortung wie ich mich weiter verhalten soll .
*Zählerablesung und übergabe : die vermieterin weigert sich diese mit mir gemeinsam am 30.11.durchzuführen.( ablesung unter zeugen ? )
* Da wärend unserer abwesenheit mehrmals die wohnung mittels eines " generalschlüssels" betreten wurde habe ich das schloss ausgewechselt.soll ich die schlüssel zusenden ?
*die dez. miete wurde pünktlich und ohne mietminderung bezahlt.
weitere mieten werden nicht mehr bezahlt.
die rechtslage ist also offen, jeder besteht auf seinem standpunkt. wer muß klagen ?

Sehr geehrter Fragesteller,

auf Grund der von Ihnen geschilderten Fragen, ergibt sich folgendes:

Zählerablesung und übergabe : die vermieterin weigert sich diese mit mir gemeinsam am 30.11.durchzuführen.( ablesung unter zeugen ? )

Meinen Sie den 30.12.2005? Wenn Sie sich weigert, protokollieren Sie alle Daten unter Anwesenheit eines Zeugen.

* Da wärend unserer abwesenheit mehrmals die wohnung mittels eines " generalschlüssels" betreten wurde habe ich das schloss ausgewechselt.soll ich die schlüssel zusenden ?

Senden Sie nach Beendigung des Mietverhältnisses die Schlüssel. Wenn möglich, werfen Sie sie in unter Zeugen zu üblichen Bürozeiten in den Briefkasten der Vermieterin. Besser wäre es, dass alte SChloss wieder einzubauen (wenn noch vorhanden) und alle Schlüssel, welche man Ihnen bei Vertragsbeginn übergeben hat, unter Zeugen in den Briefkasten einzuwerfen.


*die dez. miete wurde pünktlich und ohne mietminderung bezahlt.
weitere mieten werden nicht mehr bezahlt.
die rechtslage ist also offen, jeder besteht auf seinem standpunkt. wer muß klagen ?

Klage muss die Vermieterin auf noch (nach ihrer Ansicht) ausstehende Mieten und Nebenkoosten, sofern diese noch nicht abrechnungsreif sind. Sie werden wahrscheinlich Ihre Kaution (sofern geleistet) nicht zurück erhalten. Hier tritt Abrechnungsreife nach 6 Monaten ein. Ist bis dahin nicht über die KAution abgerechnet worden, sollten Sie diese einklagen.

Dokumentieren Sie den Zustand der Wohnung bei Auszug durch ein detailliertes Protokoll, welches Sie gemeinsam mit Zeugen anfertigen. Fertigen Sie möglichst viele Fotos aller Räumlichkeiten unter Beisein von Zeugen.

Bei weiteren Rückfragen treten Sie gerne mit uns in Kontakt.

Mit freundlichem Gruß
H. Momberger

Grüter, Momberger & Partner
Rechtsanwälte & Steuerberater
Suitbertusstraße 123
40223 Düsseldorf

www.gruemo.de
H.Momberger@gruemo.de

Nachfrage vom Fragesteller 27.12.2005 | 15:42

sehr geehrter herr rechtsanwalt momberger,
ich bitte noch um beantwortung folgender nachfrage:
hat die telefonisch unter ZEUGEN getroffene vereinbarung über die vozeitige beendigung des mietverhältnisses die gleiche rechtliche gültigkeit wie die in meiner ersten frage angesprochene jedoch von der vermieterin nicht unterzeichneten schriftlichen vereinbarung.
VIELEN DANK FÜR DIE BEANTWORTUNG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.12.2005 | 15:45

Dafür müssten Sie in Ihren Mietvertrag schauen. Wenn dort vereinbart ist, dass Sie nur schriftlich kündigen können, bzw. dass das Mietverhältnis nur schriftlich aufgelöst werden kann, hätte dies schriftlich erfolgen müssen. Ist dort keine Regelung zur Aufhebung des Mietverhältnisses getroffen, so ist der (mündliche) Aufhebungsvertrag gültig. Er müsste u. U. in einem Gerichtsverfahren bewiesen werden, was dann aber nach Ihrer Schilderung durch dem zeugen ohne weiteres möglich wäre.

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