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privates Darlehen, Behandlung der Zinsen, beim Geber wie Empfänger

| 31.10.2018 14:56 |
Preis: 40,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


12:08

Zusammenfassung: Steuerliche Behandlung eines Privatdarlehens

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine sehr gute und seit Jahrzehnten bestehende Freundin, ich bin weiblich, bietet mir eine
sechsstellige Summe als Darlehen, zu einem für sie marktgerechten Guthaben Zinssatz, an.

Man sollte vielleicht dazu sagen, dass diese Freundin "finanziell sehr sehr flüssig ist"
und entsprechend sie kein "Geschäft" aus dieser Darlehensgabe machen möchte,
eine Tilgung dieses Darlehen sollte erstmal nicht erfolgen.

Kann eine solche Abmachung (Vereinbarung) auch mündlich reichen, denn ihr ist dieses
vollkommen egal, ob schriftlich oder mündlich, so würde ich eine mündliche Darstellung
vorziehen, und nur eine kurze Aktennotiz für mich erstellen.

Ich selbst könnte mit diesen Gelder ggf. ein bestehendes privates Darlehen tilgen, aber genau gesagt,
habe ich mir hier noch keine Gedanken gemacht.

Da es sich hier wohl bei mir um ein privates Darlehen es sich handelt, kann ich diese
Zinsen wohl kaum bei meiner Steuererklärung als Kosten ansetzen,
gleichwohl denke ich, dass meine Freundin hier eine Versteuerung der Zinsen vornehmen
muss.

Ich sehe hier ein rein steuerliches Problem.

Vielen Dank für eine kurze Information.

Mit freundlichen Grüßen





31.10.2018 | 16:24

Antwort

von


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Sehr geehrte Fragestellerin,
auf der Grundlage Ihrer Angaben darf ich Ihre Frage verbindlich beantworten, wie folgt.
Wenn Sie das Darlehen ausschließlich für private Zwecke verwenden, können Sie die Zinsen nicht steuerlich absetzen.
Andererseits muss Ihre Freundin die Zinsen, die Sie ihr zahlen, als Einkommen versteuern.
Rein steuerlich betrachtet ist es also kein vorteilhaftes Geschäft.
Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Auskunft behilflich sein.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 31.10.2018 | 19:48

Sehr geehrte Frau Brümmer,

kann eine solche (Abmachung) Vereinbarung bzgl. Darlehen auch mündlich erfolgen, oder ist es zwingend vorgeschrieben, dass
ein Darlehensvertrag erstellt werden muss.
Meine Freundin und ich sehen nicht den Grund für ein Darlehensvertrag.

Gleichwohl stellt sich auch die Frage, welcher Zinssatz ist marktgerecht, z.B. bei einer 10jährigen Laufzeit.
Meine Freundin und ich sind der Meinung, dass wir einen Zinssatz wählen, der in der Zeitung Finanztest von der Stiftung
Warentest bei einer 10jährigen Laufzeit, bei Festgeld, vorgegeben wird, diesen Zinssatz wollten wir ansetzen.

Für eine kurze Information wären wir dankbar.


Mit freundlichen Grüßen



Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.11.2018 | 12:08

Sehr geehrte Fragestellerin,
auf Ihre Rückfragen kann ich Ihnen antworten, wie folgt.
Sie Können den Darlehensvertrag auch mündlich schließen.
Sie können den Zinssatz aus der Zeitung Finanztest übernehmen.
Mit freundlichen Grüßen
Andrea Brümmer
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 03.11.2018 | 04:32

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