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privater KfZ Kaufvertrag

20.01.2017 09:01 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe vor drei Wochen mein privates KfZ mittel standardisierten KfZ Kaufvertrag (Ausschluss Sachmängelhaftung) an eine Privatperson verkauft. Es erfolgte eine sehr lange Probefahrt, der Kaufvertrag wurde geschlossen und eine Anzahlung geleistet. Danach verblieb der PKW noch eine Woche in meinem Besitz und wurde dann nach Restzahlung an den Käufer übergeben.

Leider hatte der Käufer bereits fünf Tagen nach Übergabe einen Schaden am Motor mit einer entsprechend hohen Reparaturrechnung. Dieser Schaden konnte nicht vorhergesagt und auch nicht in irgendeiner Form vorher bemerkt werden.

Der Käufer stellt keine Forderungen an mich. Denoch möchte ich mich an den Reparaturkosten beteiligen, da es eine sehr unglückliche Gesamtsituation ist.

Nun meine Frage. Wenn ich etwas zur Reparaturrechnung beisteuere, welche Klausel/Satzbaustein kann ich verwenden, das es nicht im Nachhinein so ausgelegt wird, als ob ich vorher vom Schaden wusste und nun aus schlechtem Gewissen noch was hinzugebe.

Ich möchte die Zahlung an sich losgelöst vom o. g, KfZ Kaufvertrag leisten und vermeiden dass mir meine "Gutmütigkeit" am Ende auf die Füße fällt.

Vielen Dank für Ihre Antwort.

20.01.2017 | 09:52

Antwort

von


(1217)
Aachener Strasse 585
50226 Frechen-Königsdorf
Tel: 02234-63990
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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


1.

Zunächst sei darauf hingewiesen, dass sich aufgrund Ihrer Sachverhaltsschilderung rechtlich keine Veranlassung erkennen lässt, sich an den Reparaturkosten zu beteiligen. Aufgrund des Ausschlusses der Gewährleistung könnte der Käufer nur Ansprüche gegen Sie geltend machen, wenn er Ihnen nachweisen könnte, dass Sie den Käufer arglistig getäuscht hätten.

Von dieser Sach- und Rechtslage gehen Sie aber selbst aus, wollen sich jedoch, ohne dass der Käufer einen Rechtsanspruch hat, an den Reparaturkosten beteiligen.


2.

Sie könnte ein Schriftstück aufsetzen, indem Sie folgendes formulieren:

Ohne Anerkenntnis einer Rechtspflicht erkläre ich… (Name und Anschrift) mich bereit, mich an den Reparaturkosten für das Fahrzeug… (Fahrzeugtyp) des Herrn/der Frau… (Name und Anschrift) mit einem Betrag von XXX, XX Euro zu beteiligen.


3.

Damit haben Sie in rechtlicher Hinsicht kund getan, dass es sich Ihrerseits um eine rein freiwillige Leistung handelt. Welche Schlussfolgerungen der Käufer letztlich daraus zieht, werden Sie natürlich nicht beeinflussen können. Dass der Käufer auf den Gedanken kommt, sie handelten aufgrund eines „schlechten Gewissens" ist denkbar.

Rechtlich sind Sie aber so gestellt, wie es sich aus dem Kaufvertrag ergibt, nämlich dass das Fahrzeug unter Ausschluss der Gewährleistung veräußert worden ist.


Mit freundlichen Grüßen

Gerhard Raab
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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