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private Trennungsvereinbarung


| 27.03.2007 14:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Sohn hat mit seiner Noch - Ehefrau vor 6Monaten eine Trennungsvereinbarung getroffen. Nun wollte er wegen der Kinder
doch gelegentlich dort übernachten, da er zZt in Köln arbeitet und daher die Wohnung auch betreten.

Wenn seine Ehefrau ihm dies gestattet, wäre dann die gesamte Trennungsvereinbarung hinfällig? Es käme höchstens an 2 Wochenenden im Monat in Frage. Da er ansonsten sich auch noch ein Hotelzimmer mieten müßte, würde ihn das stark belasten oder er müßte darauf verzichten, die Kinder regelmäßig zu sehen.

Ich danke ihnen für Ihre geschätzte Antwort und verbleibe,

mit freundlichen Grüßen
27.03.2007 | 14:36

Antwort

von


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Köbelinger Str.1
30159 Hannover
Tel: 0511 22062060
Web: www.tarneden-inhestern.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

aufgrund des mitgeteilten Sachverhaltes beantworte ich Ihre Farge wie folgt:

Ich gehe davon aus, dass Ihr Sohn mit seiner Nochfrau vor sechs Monaten vereinbart hat, nunmehr in Hinblick auf eine anzustrebende Scheidung mit dem Getrenntleben zu beginnen:

Das für die einvernehmliche Scheidung erforderliche Getrenntleben setzt folgendes voraus:

Erstens ist ein Nichtbestehen der häuslichen Gemeinschaft Pflicht, oder wenn die gemeinsame Ehewohnung noch bewohnt wird, darf kein gemeinsamer Haushalt mehr geführt werden, und es dürfen keine wesentlichen persönlichen Beziehungen mehr zwischen dem Ehepaar bestehen.

Zweitens muss ein Trennungswillen erkennbar sein. Nach Ihrem Vortrag scheint Ihr Sohn zumindest schon einen anderweitigen Hauptwohnsitz abweichend von Frau und Kind zu haben, so dass Trennungswillen vorliegt.

Für Ihren Sohn bedeutet das: solange seine Anwesenheit dem Kindesumgang dient, und die eheliche Lebensgemeinschaft nicht wieder aufgeommen wird, ist das Getrenntleben nicht unterbrochen. Selbst ein Zusammenleben bis zu einer Dauer von drei Monaten, dass dem Zwecke der Versöhnung dient, aber noch nicht zu seiner solchen geführt hat, ist für die Beurteilung des Getrenntlebens unschädlich. Dagegen ist das Getrenntleben aber unterbrochen, wenn Versöhnung der Eheleute vorliegt.

Ich hoffe, Ihre Frage ist zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet.

Mit freundlichem Gruß

Patrick Inhestern
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 27.03.2007 | 16:23


Ich keine leider nicht die Einzelheiten der Trennungsvereinbarungen. Aber seine Noch-Ehefrau fürchtet, dass wenn sie meinem Sohn gestattet, die Wohnung zu betreten bzw auch
einmal zu übernachten, alle anderen Punkte der Vereinbarung auch hinfällig werden würden. Ist das so?

Vielen dank für ihre sehr hilfreiche Antwort.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.03.2007 | 16:39

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich aufgrund des mitgeteilten Sachverhaltes wie folgt:

Wohnungsbetretung und Übernachtung führen in aller Regel nicht zur Unterbrechung des Getrenntlebens. Erforderlich ist - wie gesagt - Versöhnung.

Mit fredunlichem Gruß

Patrick Inhestern
Rechtsanwalt

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"Im Hinblick auf eine evtl Scheidung und den Umgang meines Sohnes mit seinen Kindern ist Ihre Antwort sehr hilfreich gewesen.

mit freundlichen Grüßen "
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Im Hinblick auf eine evtl Scheidung und den Umgang meines Sohnes mit seinen Kindern ist Ihre Antwort sehr hilfreich gewesen.

mit freundlichen Grüßen


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