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private Rechnungsstellung

| 30.06.2017 09:41 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Hesterberg


Meine Schwiegertochter, nicht berufstätig, Abschluß als Kommunikationsdesignerin, soll sporadisch Arbeitsaufträge erhalten.
Frage: Kann sie dafür auch als Privatperson eine Rechnung schreiben, bis zu welchem Jahresbetrag, oder muss hierfür zwangsläufig immer ein Gewerbe angemeldet werden; wenn ja, was ist die günstigste Form bei sehr geringen Umsätzen (ca. 5.000.-EUR/Jahr).

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Möglich wäre die vereinfachte Anmeldung eines sog. Kleingewerbes:

Das ist ein Unternehmen, das „nach Art oder Umfang einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb nicht erfordert" (vgl. § 1 Abs. 2 Handelsgesetzbuch - HGB).

Privat Rechnungen zu stellen geht dann aber leider nicht, wenn es mehrere Aufträge im Jahr sind oder seien können, also auf Dauer und mit Gewinnerzielungsabsicht eine Tätigkeit vollzogen wird. Das wären schon unternehmerische Rechnungen einer Einzelfirma.

Der Gewinn kann aber zumeist per Einnahmenüberschussrechnung ermittelt und eingereicht werden - eine Bilanzierung entfällt sehr häufig.

Bis zum Betrag von 17.500 € zahlt man dann keine Umsatzsteuer, konkret dann wenn im Jahr der Betriebseröffnung nicht mehr als 17.500 Euro und im laufenden Kalenderjahr voraussichtlich nicht mehr als 50.000 Euro verdient wird (§19 Umsatzsteuergesetz).

Auch wenn Sie Ihre selbständige Tätigkeit "nur" im Nebenberuf ausüben möchten, sind Sie verpflichtet, ein Gewerbe anzumelden, wie beim Hauptberuf.

Merkblätter, Informationen und Formulare finden Sie auf der Internetseite Ihrer Gemeindeverwaltung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.08.2017 | 17:39

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