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poliz. Vorladung wg. Unterschlagung

13.09.2010 10:44 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Guten Tag,

ich war bis zum 31.8.10 bei meinem Arbeitgeber (Einzelhandel) als Kassenaufsicht beschäftigt. Ich habe in den letzten zwei Jahren etwa 3000 € unterschlagen. Dies wurde mir nachgewiesen, ich habe ein notarielles Schuldeingeständnis und einen Aufhebungsvertrag unterschrieben. Die Forderung von 3000 € seitens meines Arbeitgebers aus diesem Schuldeingeständnis habe ich beglichen. Nun habe ich eine Vorladung der Polizei erhalten. Kann ich mich dazu auch schriftlich äußern? Was sollte ich dort angeben? Die Unterschlagung habe ich aus finanzieller Not heraus begangen. Mit welcher Strafe ist zu rechnen? Vorstrafen habe ich keine

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes wie folgt beantworte:

Grundsätzlich kann ich Ihnen nicht dazu raten, sich in einem strafrechtlichen Ermittlungsverfahren zu äußern, bevor Akteneinsicht durch einen Strafverteidiger genommen wurde. Die Akteneinsicht kann auch gern durch meine Kanzlei erfolgen. Erst aufgrund des Akteninhalts steht fest, in welchem Umfang gegen Sie tatsächlich ermittelt wird. Deswegen ist es ratsam, sich erst danach zur Sache einzulassen, wenn man dies überhaupt tun möchte. Sie sind übrigens nicht verpflichtet, sich zu äußern, da Sie sich als Beschuldigter nicht selbst belasten müssen. Sie können und sollten daher angeben, dass Sie erst einmal keine Angaben zur Sache machen wollen.

Der Strafrahmen bei einer Unterschlagung beträgt Freiheitsstrafe bis zu 3 Jahren oder Geldstrafe, § 246 I StGB , bei einer veruntreuenden Unterschlagung, Freiheitsstrafe bis zu 5 Jahren oder Geldstrafe, § 246 II StGB . Die Rückzahlung des Geldes wirkt sich in jedem Falle strafmildernd aus. Ebenso wird berücksichtigt, dass Sie aus einer Notsituation heraus gehandelt haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
Rechtsanwältin

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